Vergeltung 9
von
Lilly
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Hallo,
erst einmal muss ich mich dafür entschuldigen, dass ich sooooo lange nichts mehr rein gestellt habe, aber Gott sei Dank lag es nicht alleine an mir. Denn dadurch, dass sich seit Monaten auf dieser Seite nur gaaaanz selten etwas tat, habe ich erst einmal aufgehört meine Geschichten zu veröffentlichen.
Doch jetzt scheint es weiter zu gehen und TATA, jetzt bin ich wieder da!!!!!
Ich hoffe ihr lest trotzdem weiter und es gefällt euch immer noch.
Liebe Grüße
Lilly
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„Was hab ich nur getan?“
Fragte MacMahon sich selbst und vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Seine Bartstoppeln kratzten an seinen schwieligen Handinnenflächen und er roch den Geruch der Erde an seinen Händen.
„Das konnte doch keiner ahnen, du wusstest nicht, dass sie verlobt ist und dann auch noch mit so einem … einem perversen Bastard.“
Brüderlich berührte Broch seinen Arm, doch MacMahon riss sich los und murrte:“ Nein, das wusste ich nicht und sie hat es uns auch sehr geschickt verschwiegen.“
„Glaubst du denn wirklich, dass es Vorsatz von ihr war? Hättest du ihr denn überhaupt zugehört oder es als relevant betrachtet?“
Fragte Broch so leise, das es nur sein alter Freund hören konnte und brachte ihn für einen Augenblick zum nachdenken. Unvermittelt sprang er plötzlich auf und meinte zu allen:“ Ich rede mit ihr, vielleicht kann sie uns etwas über ihn erzählen und wir können uns auf diesen Mistkerl besser vorbereiten.“
„Wenn sie dir die Wahrheit sagt.“
Gab MacAvoy zu bedenken, doch er verwarf dies direkt und meinte überzeugt:“ Das wird sie, ihr Gewissen wird schon dafür sorgen.“
Dann lief er mit großen Schritten in die Richtung, in der Sophie verschwunden war. Schnell fand er sie, sie saß inmitten einer Wiese und blickte hinauf in den sternenklaren Himmel. Die Klammern ihrer Haare hatte sie nun vollkommen gelöst und sie bewegten sich jetzt sachte im immer kälter werdenden Abendwind. Er war überrascht wie schnell seine Wut verrauchte, als er sie so traurig wirkend da sitzen saß. Irgendwie rührte es sein Herz und das irritierte ihn sichtlich. Nun, sie war wirklich eine unglaubliche Schönheit, jedoch keine Schottin und die Tochter seines größten Feindes, der noch immer in seinem dunkelsten Kerker dahinvegetierte und nur darauf wartete das MacMahon kommt um ihm von dem Tot seiner Familie zu berichten.
Auf einmal hatte er ein schlechtes Gewissen gegenüber Sophie. Er hatte das Gefühl, das er ihr nicht so weh tun konnte, wie er es eigentlich vor gehabt hatte. Er wollte sie auf keinen Fall leiden sehen und das wiederum machte ihn nervös und wütend. Sie machte ihn schwach und brachte ihn dazu, seine ganzen Vorsätze über den Haufen zu werfen. Doch warum nur?
„Am Anfang wollte ich ihn nicht, ich kannte ihn doch überhaupt nicht … ich kenne ihn nicht“, sagte sie müde klingend, nachdem sie kurz einmal über ihre Schulter geblickt hatte und ihn hölzern da stehen sah, während sie wieder in den Himmel schaute.
„Er wirkte auf mich zuerst so Kühl, so unvorhersehbar. Doch er gab sich auf einmal Mühe, war … nett, aufmerksam, zeigte wirkliches Interesse und ich glaubte mich getäuscht zu haben. War es doch der innigste Wunsch meines Vaters. Eine sehr gute Verbindung für unser Haus.“
Jetzt senkte sie wieder ihren Blick und seufzte trostlos. Sterbenselend, mit hoffnungsloser Stimme, erzählte sie nach einer Sekunde weiter:“ Niemals, oh Gott wirklich niemals, habe ich daran gedacht, das ER so etwas tun könnte, das ein Mensch zu so etwas in der Lage wäre.“
„Er ist Engländer.“
Sagte er, als wäre dies eine prädikative Tatsache und die Erklärung für alles, während er näher kam. Sophie wandte sich ihm zu, neigte ihren Kopf etwas zur Seite und fragte schockiert: „Dann bin ich genauso wie er?“
MacMahon wusste nicht was er dazu sagen sollte, das hatte er so nicht gemeint. Ihre Stimme zitterte, als sie seine Definition von ihrer Herkunft wiedergab:“ Dann bin ich ein gewissenloses Monster und kann nichts dagegen tun? Ich sitze nur da und warte darauf das es ausbricht?“
Er wollte nicken, nur um sie zu schocken, doch konnte er nicht und er wusste überhaupt nicht weshalb. Vor wenigen Sekunden war er noch so unbeschreiblich wütend auf sie gewesen, doch nun tat sie ihm wieder einfach nur fürchterlich leid.
„Warum habt Ihr nichts von ihm erzählt?“
MacMahons Stimme war weich und streichelte somit etwas ihre verkümmerte Seele. Sophie wusste gar nicht so richtig warum. Und so legte sie ihre Stirn kraus und dachte eine Sekunde darüber nach, bevor sie ihm traurig antwortete, ihre Schulter einmal kurz anhebend:
„Vielleicht weil es für mich irrelevant erschien, vielleicht weil ich dachte, dass es sowieso keinen Sinn mehr macht. Vielleicht weil ich nicht daran erinnert werden wollte, was diesen Sommer hätte passieren sollen … hm … vielleicht war es aber doch nur einfach nur nicht wichtig für mich … ich weiß es nicht!“
„Aber für uns wäre es relevant gewesen.“
Er ging vor ihr in die Hocke und seine scharfe Stimme lies sie eingeschüchtert aufblicken.
„Warum? Ich meine, hättet Ihr mir geglaubt und mich dann direkt getötet? Oder wärt Ihr sofort wieder abgereist und hättet mich zu Hause und in Frieden gelassen?“
Er konnte darauf schon wieder nichts sagen, er wusste einfach keine Antwort und so sprach Sophie nach einer Sekunde der Stille einfach weiter, ihm tief in die Augen blickend:“ Seht es doch einmal realistisch, MacMahon, und nicht durch die Gläser dieser Abscheulichkeit hindurch: Ihr seid mir alle keine Freunde. Alles was Ihr bisher getan habt, wurde von Eurer Wut auf mich und meiner Familie gesteuert, warum sollte ich mir darüber Gedanken machen, was gut für Euch sein könnte? Eure Gedanken drehen sich je auch nicht freundschaftlich um mich. Ihr habt mein Zuhause zerstört, viele Menschen getötet, glaubtet Ihr den wirklich dies bliebe unbemerkt? Glaubtet Ihr wirklich, das wenn Ihr die Tochter eines hoch angesehenen Soldat des Königshauses entführt, es niemanden interessiert?“
„Nein, das glaubte ich nicht“, traurig wirkend strich er sich durch sein dichtes Haar:“ Doch ich dachte ihre Wut würde sich einzig und allein auf mich Konzentrieren.“
Sophie war geschockt, wollte er sich etwa selbst zerstören, war dies seine Art der Bestrafung, weil er seine Familie nicht beschützen konnte?
„Aber Sophie“, sprach er angespannt weiter:“ Wir hätten dann das“, er zeigte wütend hinter sich:“ Vielleicht verhindern können, wenn Ihr es mir gesagt hättet.“
Leidend kniff sie ihre Augen zusammen und kämpfte gegen einen Weinkrampf an, der schon die ganze Zeit versuchte die Oberhand zu gewinnen.
„Ja, vielleicht“, wisperte sie leise:“ Doch war es für mich in diesem Moment einfach nicht von Belang. Oder glaubt Ihr etwa, ich wollte dass so etwas geschieht? Glaubt Ihr wirklich, ich wollte die armen Kinder an diesem Baum hängen sehen? Ich bin doch kein Unmensch, MacMahon“, ihre Stimme bebte vor Wut und
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Kommentare
Lilly schrieb am 2009-09-13 10:03:40:
Hallo, ihr müsst nicht lange auf eine Fortsetzung warten ..... VERSPROCHEN!!!!!
Auch an dem Amulet schreibe ich weiter, kommt bald!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Lieben Dank, das ihr so treu weiter lest.
GLG
Faraday schrieb am 2009-09-08 17:46:25:
wie lange werden die treuen fans wohl auf eine vortsetzung warten müssen?????....
lg fara
Kleine taube schrieb am 2009-09-08 09:57:57:
einfach klasse!!!!!!!!!!!!!!!!!!
schreibe weiter so schnell wie möglich bitte...
Deine Freundin
kleine taube
!!! schrieb am 2009-09-07 16:54:04:
Schnell weiter!!!!
Schreibst du auch noch das Amulett weiter? Bitte!!!
Lg
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