Verloren!
von
Celine Oftling
1
„Es war einmal ein kleines,glückliches Mädchen, das zwischen Glück und Zuneigung aufwuchs.
Sie war das glücklichste Mädchen der Welt. Niemals war sie allein ... Aber eines Tages änderte sich ihr ganzes Leben......... Trauer , Depressionen, Enttäuschung, Liebe und tiefen Wunden.
Ich wachte auf in meinem kargen Raum mit weißen Wänden. Einige Sonenstrahlen erhellten den kleinen Raum. Unendliche Kabel und Schläuche lagen neben mir und führten zu großen unförmigen Geräten. Von irgendwo her ertönte ein langsames rhythmisches Piepen. Mit all meiner Kraft hob ich die Bettdecke, ich konnte meinen Körper nicht mehr spüren. Wo war ich? Was ist das für ein seltsamer Ort? Tausende Fragen schossen mir durch den Kopf. Verwirrt setzte ich mich auf, schob mich mit meinen schwachen Armen zur Bettkante und wollte aufstehen, aber ich verlor mein Gleichgewicht und stürzte mit meinem Gesicht voran auf den
grauen, harten Boden. Hilflos lag ich auf dem Boden, ich konnte mich nicht mehr bewegen. Ein taubes Gefühl erfüllte meinen Körper. Was war los? Warum konnte ich mich nicht mehr bewegen? Ich versuchte mich zu erinnern was passiert war, aber ich konnte es nicht. Langsam bewegte ich meine Hand zum Gesicht. Vorsichtig berührte ich mein Gesicht, jede Berührung fass mich innerlich auf. Trotz der unbeschreiblichen Schmerzen versuchte ich meinen Oberkörper wieder aufzurichten, erschöpft blickte ich auf den Boden. Er war Blut verschmiert, jetzt bemerkte ich es, Blut tropfte in Mengen von meinem Gesicht ab. Mir wurde schwarz vor Augen, meine Augen rollten nach hinten und mein Kopf prallte auf den harten Boden auf. Ich fiel in ein schwarzes Loch, alles um mich war dunkel. Aus der unendlichen Schwärze kam etwas hoffnungsvolles, leuchtendes auf mich zu. Es rief meinen Namen. Ich versuchte zu antworten aber meine Lippen blieben verschlossen. Der leuchtende Etwas kam immer näher. Immer wieder und wieder rief es meinen Namen, verzweifelt versuchte ich irgendein Ton von mir zu geben aber um so mehr ich es versuchte, um so verlorener fühlte ich mich in dieser unendlichen Schwärze.
Ich spürte ein stechen im Brustkorb, welches sich weiter in meinen ganzen Körper verteilte. Ich sah eine helle Lampe. „Und noch einmal 1,2,3. Weg vom Körper! Strom!“ Mein lebloser Körper zitterte unter den kalten Metallplatten. Mein Bewusstsein kehrte langsam aus dem schwarzen Loch zurück in den weißen Raum. Menschen in Kitteln und mit Mundschutz standen um mich herum und diskutierten wild durcheinander. „ Wir sollten es noch einmal versuchen sie ist doch schließlich erst 16“ „ Aber für ihren Körper wäre es eine zu starke Belastung“ „ Wir sollten ihr Tablette geben“ „Stoppppp !
Ihr Herz schlägt wieder“ Ein leises Grinsen ging über die Gesichter der Ärzte. Leise klopfte mein erschöpftes Herz wieder, meine Lunge füllte sich wieder mit Sauerstoff und meine Augen stellten sich wieder scharf. Ich spürte wie sich eine Nadel in mein Handgelenk schob, eine klare Flüssigkeit floss in mein Blut. Bis auf einen Arzt verließen alle den Raum. „ Wo bin ich?“ „ Was ist mit mir? Was ist passiert?“ , stotterte ich erfolglos. „ Mein Name ist Dr. Hasyo,“ Zur Begrüßung reichte er seine Hand mit einer freundlichen Geste in meine Richtung. Verschreckt wich ich zurück. „ Wie auch immer ehmm... Katy. Richtig?
„ Ja, Katy. Warum bin ich hier und wo bin ich hier?“ „ Es fällt mir schwer das zu sagen aber ,.. ..
gestern hattest du zusammen mit deinen Eltern einen schlimmen... Autounfall und...“ „ Wo sind meine Eltern? Wo sind sie?“, schrie ich hysterisch. „ Jetzt brich eine schwere Zeit für dich anbrechen ,Katy. Deine Eltern wurden sehr stark verletzt, wir haben wirklich alles versucht.... „ Das darf nicht war sein, das ist alles nur ein BÖSER TRAUM“ Ich konnte meine Gefühle nicht mehr verstecken. Eine warme, salzige Träne glitt mir über meine Wange. „ Meine Eltern sind doch wohl nicht....“, hackte ich nach. „ Doch, sie sind... tot!“ Mein Herz hämmerte in meiner Brust und alles zog sich zusammen“ „ Aber glücklicherweise konnten wir einen der beim Unfall im Auto saß retten und das bist... DU“, verkündete er mir mit einem gespielten Lächeln. „ Sie brauchen erst gar nicht....“. Er unterbrach mich. „ Da gibt es aber noch eine Sache die ich ihnen sagen muss“,sagte er schwer fällig. „ Du hast zwar knapp überlebt aber... etwas von deinem Körper konnten wir aber nicht mehr retten... deine Beine. Deine untere Körperhälfte wurde durch den Unfall querschnittsgelähmt. Als du in die Intensivstation eingeliefert worden bist war es schon zu spät. „ Da drüben steht dein Rollstuhl!“ Regungslos saß ich auf dem unbequemen Bett.Ich wollte sterben, hatte das verlangen mir ein Messer zu nehmen und mir einfach die Pulsader auf zuschneiden. Ich schaute an meinem Körper herunter, ich sah schwere Verbände die meinen Körper entstellten. „ Schon in einer Woche wirst du in ein schönes Heim für Körperbehinderte kommen, du wirst sehen das die Betreuer dir helfen dein Leben auf die Reihe bekommen“, fachsimpelte er. „Lassen sie mich in Ruhe ich will das alles nicht! “, schrie ich ihn an. Schweigend verließ er den Raum.
1
Kommentare
Etienne van Frechen schrieb am 2010-07-23 21:00:50:
Du hast ein wirklich krasses Thema für eine Geschichte gewählt, respekt! Aber du solltest eher über DInge schreiben, zu denen deine Gefühle besser passen. Ich habe nicht das Gefühl, dass dir das wirklich passiert ist! Wenn du aber die ICH-FORM verwendest, dann sollte ich beim lesen das Gefühl bekommen, dass es hierbei wirklich um dich geht!
Ansonsten mag ich deinen Schreib-Stil, mach weiter und weiter!!!!!!!!!!!!!!!!
Liebster Gruß,
Etienne
celine12345 schrieb am 2010-07-20 08:05:48:
Fortsetzung folgt... Wenn gewollt?
Kommentar hinzufügen