Verschüttete Milch
von
Arpi
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Verschüttete Milch
Weiß lief die Milch über den Tisch. Breitete sich aus. Erweiterte ihr Fläche.
Erreicht den Rand des Tisches. Tropfte zu Boden. Bildete einen See. Oder auch zwei. Reines weiß. Tropfte zu Boden. In den See.
Und tropfte. Und tropfte.
Ich saß auf dem Stuhl. Mein rotes Fell glänzte. Frisch geputzt. Die Milch tropfte zu Boden. Weißes Gold.
Jeder Schluck würde mir Glück bringen. Unendliches Glück – für einen Moment.
Gierig starrte ich auf die Milch. Weißes Gold.
Und sie tropfte auf den Boden.
Ein See aus Milch. Sie tropfte zu Boden. In den See.
Und tropfte. Und tropfte.
Ich saß auf den Boden. Mein rotes Fell glänzte. Frisch geputzt.
Die Milch tropfte zu Boden. Weißes Gold.
Von oben hinab. Tropfen für Tropfen. Meine gierigen Augen verschlangen sie.
Und im Geiste erlebte ich bereits unendliches Glück – welches nur einen Moment dauern würde.
Und jeder Schluck würde dieses unendliche Glück für einen Moment erneut bringen.
Und gierig starrte ich auf die Milch. Wie sie vom Tisch tropfte.
Weißes Gold.
Tropfte in einen See. In einen See aus Milch. Sie topfte. In den See.
Und tropfte. Und tropfte.
Ich saß vor dem See. Mein rotes Fell glänzte. Frisch geputzt.
Die Milch tropfte vor mir in den See. Weißes Gold.
Von oben, genau vor mir. Tropfte. Wellen.
Wellen aus weiß, Wellen in weiß, Wellen im weiß.
Und meine gierigen Augen verschlangen den See.
Jeder Schluck aus diesem See würde mir unendliches Glück für einen Moment geben.
Viele Schlucke waren in diesem See.
Und immer noch tropfte die Milch von dem Tisch. Weißes Gold.
Warf Wellen. Wellen aus weiß.
Wellen aus Weiß in dem weißen See.
Und Milch tropfte in den See. Füllte ihn. Sie tropfte. In den See.
Und tropfte. Und tropfte.
Ich trank aus dem See. Mein rotes Fell glänzte. Frisch geputzt.
Die Milch tropfte in den See während ich trank. Weißes Gold.
Wellen von den Tropfen, Wellen meiner Zunge.
Weiße Wellen. Wellen aus weiß, wellen in weiß, Wellen im weiß.
Jeder Schluck brachte mir unendliches Glück für einen Moment.
Und ich trank und trank und trank den ganzen See weg.
Und immer noch tropfte Milch von dem Tisch. Weißes Gold.
Und ich trank immer weiter, bis der letzte Tropfen versiegt war, bis nichts mehr vom Tisch fiel.
Und keine Milch tropfte mehr in den See, denn es gab keinen mehr.
Und so ging ich zurück, sprang auf den Stuhl und schlief.
Und schlief. Und schlief.
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Kommentare
Lydia schrieb am 2008-11-23 11:05:21:
Also, die Idee, die milch aus den Augen eines hungrigen Tieres zu sehen, ist gut, aber ich finde, dass .du zu viele Wiederholungen hast.
lydier und ilonah schrieb am 2008-11-23 11:02:58:
Das ist eine interesante Art zu schreiben, nicht schlecht, aber es zieht sich sehr hin
ilonah
Coole Idee, man sieht die Milch mit ganz anderen Augen... Man ist richtig
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