Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Essay >

Vom Paradiese und der Möglichkeit der Unsterblichk

von Klaus Zankl



* Im Paradiese, die meisten Menschen wissen es nicht, weil sie es nie genau
nachgeschlagen haben, gab es dem Bibeltext zufolge zwei bedeutsame Bäume:
den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse und den Baum des Lebens. Von dem
einen haben Adam und Eva bekanntlich gegessen, wurden somit erbsündig und
erkannten fortan naturgemäß den Unterschied zwischen Recht und Unrecht,
wiewohl das Streben des Menschen zumeist in die negative Richtung weist.
Danach wurden sie aus dem Paradiese vertrieben und der Baum des Lebens von
einem mächtigen Engel bis zum heutigen Tage bewacht, der die potentielle
oder totale Unsterblichkeit ermöglicht hätte. Allein die erste und bislang
einzig genossene verbotene Frucht hat also das Weltgeschehen entscheident
beeinflußt. Kaum auszudenken, wie das Leben auf der Erde heute aussehen
würde, hätten die ersten Menschen auch noch von der zweiten Frucht gegessen,
denn dann würden, die totale Immortalität vorausgesetzt, alle Schurken
keines Todes mehr sterben, um der Einsicht, Rückkehr und Erholung Raum zu
geben, wie es die Welt zum Beispiel nach Franco, Hitler oder Stalin und
seinen Nachfolgern erlebt hat. Allein „nur" dem Sündenfall, hält man die
Schöpfung für authentisch, verdankt die Erde ihren gegenwärtigen Phänotypus.
Aber: man muß Adam und Eva eines zugute halten: sie kannten die Lüge (noch)
nicht. *



Kommentare

Cosmo Kramer schrieb am 2006-03-06 15:59:27:
Nette Überlegung! :)

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.