Vom Sandmännchen vergessen
von
Schreibehexe
Jeden Abend streute das Sandmännchen den Kindern Sand in die Augen, damit sie so richtig müde wurden.
Allen, das hieß nicht nur den Kindern, sondern auch den Tieren, den Blumen und gegen Morgen sogar den Sternen, damit sie nun auch einschlafen konnten.
Damit war das Sandmännchen sehr beschäftigt.
Und so konnte es dann auch einmal vorkommen, daß er mal jemanden vergaß.
Der kleine Florian wurde heute Abend gar nicht müde. Die Mutter war schon ganz verzweifelt. Es war bereits 21.00 Uhr und Florian sprang immer noch durch die Wohnung. Normaler weise geht er um 18.00 Uhr nach dem Sandmännchen ins Bett und schläft auch gleich ein. Aber heute wollte und wollte er nicht ins Bett.
Er sprach:" Da kommt gleich noch ein schöner Film im Fernsehen, den will ich gucken."
Als der Vater von der Spätschicht nach Hause kam, lief ihm Florian direkt in die Arme und rief:" Guck mal Papa, ich bin immer noch auf und müde bin ich auch nicht.!"
Die Mutter kam ganz erschöpft aus dem Wohnzimmer und sagte:" Ich weiß nicht Schatz, aber irgendwie hat das Sandmännchen unseren Florian heute Abend vergessen. Er will einfach nicht ins Bett und auch müde ist er nicht. Ich bin schon total übermüdet."
Der Vater nahm sich seinen Sohn Florian auf den Schoß und versprach ihm, das er ihm gleich nach dem Essen noch eine tolle Geschichte zu erzählen. Ihm auch ein Schlaflied vorzusingen.
Florian sprang auf und rief:" Au, ja, da freue ich mich schon drauf."
Er lief in sein Zimmer und legte sich in sein Bettchen.
Der Vater kam auch wirklich wie versprochen in sein Zimmer. Er nahm sich einen Stuhl und setzte sich neben das Bettchen. "Was für eine Geschichte soll ich dir denn vorlesen?" frage er.
"Lese mir doch bitte die Geschichte von dem nimmermüden Wichtel vor." Sagte er freudestrahlend.
Der Vater nahm das Buch und fing an zu lesen:" Es war einmal ein kleiner Wichtel. Er wohnte in einem kleinen Dorf im Wald. Der kleine Wichtel hieß Lurchie und wohnte in einem kleinen Fliegenpilz mit seinen Eltern und noch 9 Geschwistern. Er ging in den Wichtelkindergarten und kam bald in die Schule. Eines Tages kam Lurchie aus dem Kindergarten und fing an zu erzählen was er den ganzen Morgen im Kindergarten gemacht hatte. Die Erzählung dauerte bis Nachmittags und hörte auch Abends noch nicht auf. Sogar beim Essen redete er ohne einmal Luft zu holen. (Er holte natürlich Luft, denn ohne Luft zu holen kann man nicht reden) Aber es hatte den Anschein, das er ohne Luft zu holen sprach. Als Es Schlafengehenszeit war. Sagte er:" Ich bin aber gar nicht müde." Und er sprach noch weiter als seine Eltern und Geschwistern schon längst schliefen. Das hatte er gar nicht gemerkt."
"Na, schläfst du denn schon Florian?" frage der Vater.
Aber Florian guckte ihn mit großen wachen Augen an, und rief:" Weiterlesen, ich bin auch noch nicht müde."
Also fuhr der Vater fort:" Als der Mond sah, das der kleine Wichtel immer noch nicht schlief, schlich er sich in sein Zimmer und setzte sich neben sein Bettchen und sang ihm ein Schlafliedchen vor. Der kleine Wichtel konnte seine Augen nicht mehr länger aufhalten und schlief friedlich und lieb bis zum nächsten Morgen durch."
Der Vater fragte wieder:" Na mein Sohn bist du denn jetzt müde und gehst lieb schlafen?"
"Nein, nein!" rief Florian, " du wolltest mir doch auch noch ein Schlaflied vorsingen."
Der Vater stimmte ein Schlaflied an und sang was das Zeug hielt ein Lied nach dem anderen. Aber Florian wurde und wurde nicht müde.
Dem Vater fielen schon die Augen zu und er gähnte übers ganze Gesicht.
Die Uhr zeigte Mitternacht. Der Mond stand ganz oben am Himmel und machte ein grimmiges Gesicht.
Der Vater sagte:" Tut mir leid Florian, aber ich gehe jetzt schlafen. Ich bin sehr müde. Ich glaube der Sandmann hat dich heute Abend beim verstreuen des Schlafsandes an dir vorbei geworfen, anders kann ich mir das nicht vorstellen, das du nicht müde wirst."
Mit diesen Worten verließ der Vater das Zimmer und ging ins Schlafzimmer, wo schon seine Frau auf ihn wartete.
Er legte sich ins Bett und schlief sofort ein.
Florian aber lag noch wach in seinem Bett. Da klopfte es an seinem Fenster. Florian erschrak, öffnete aber das Fenster und herein kam der große dicke Mond. Er fragte:" Na Florian, kannst du nicht schlafen. Das passiert mir auch schon mal und dann gucke ich in die Fenster der Leute und gucke was sie dagegen machen. Da gibt es einige die lesen, andere hören Musik und wieder andere gucken fern. Aber das ist alles nicht gut für die kleinem Mann. Paß mal auf ich erzähle dir mal eine Geschichte, aus meiner Jugend. Möchtest du das?"
Florian rief erfreut:" Oh ja gerne."
"Psst, nicht so laut," sagte der Mond leise und hielt sich dabei den Zeigefinger vor den Mund, " sonst werden deine Eltern doch wach. Also los geht es. Als ich noch ein kleiner unscheinbarer Mond war, ging ich jeden Tag in den Mondkindergarten. Es war sehr schön dort und wenn ich nach Hause kam hatte ich immer sehr viel zu erzählen, was ich den ganzen lieben langen Morgen im Mondkindergarten so gemacht hatte. Meine Mutter hörte mir bereitwillig zu und ich erzählte und erzählte. Aber wenn es Essen gab mußte ich den Mund halten und nach dem Essen durfte ich weiter erzählen. Wenn es Zeit zum Schlafen war, sang mir mein Vater immer ein sehr schönes Lied vor. Soll ich die das Lied auch einmal vorsingen, dabei schläfst auch du bestimmt ein. Der Mond ist aufgegangen, die Sternlein stehen am Himmel und glitzern so hell und klar. Die Äugelein der Kinder sind so müd´ und schläfrig zugleich. Alos mein Kindlein schlafe ein schlafe ein. Der liebe Gott wird über dich wachen bist du auch noch so klein, schlafe ein, schlafe ein."
Der Mond hatte das letzte Wort des Liedchens noch nicht ganz aus gesungen und unsder Florian schlief tief und fest in den schönsten Träumen.
Der Mond beugte sich über ihn und gab ihm noch einen Abschiedskuß, dann verschwand er wieder durch das Fenster an seinen Platz am Himmel.
Autorin Claudia Jatzlau
Kommentare
noch ´ne Mama schrieb am 2011-01-19 23:10:21:
Anfangs denkt man wunder was da kommt. Wo ist die Story? Ich habe mich gelangweilt. Sorry...
anni schrieb am 2010-09-29 21:05:09:
Wow, eine richtig tolle Geschichte!! richtig toll geschrieben, würde gerne mehr von dir lesen!!
Andy schrieb am 2010-06-10 21:04:53:
sehr schön
sarah schrieb am 2010-02-06 12:02:46:
ja gut so aber etwas zulang um azuschreiben
chris schrieb am 2009-12-28 00:52:09:
LURCHIE!!!
Danke für nichts!!!!
Janina**Maus schrieb am 2009-09-17 18:34:12:
ich hasse sandmandchen ihhhhhhh
eine Mama schrieb am 2008-04-26 19:43:04:
Hallo und einen lieben Dank für diese Geschichte . Mein Sohn 6 Jahre alt sagte : der junge ist wie ich , ich will auch nicht immer schlafen und wenn du mir Mama eine Geschichte erzählst und mir ein Schlaflied singst werde ich so müde . Ich fand die Geschichte sehr schön danke mein Sohn reibte sich schon die Augen hm ob das Sandmännchen zugehört hat und ihm Schlafsand in die Augen machte . Wie dem auch sei . Schreiben sie weiter so
Einen lieben Gruß einer Mutter
Schreibehexe schrieb am 2007-11-13 14:47:19:
ich habe die Geschichte geschrieben udn würde niemal diese Geschichten abschreiben und dann als meine ausgeben.
Schreibehexe
An Schön schrieb am 2007-11-13 13:59:41:
Nein die Geschichte habe ich selber geschrieben udn nicht irgendwo abgeschrieben
Claudia Jatzlau
hab keine schrieb:
ich finde deine geschichte klasse. di zeigst viel erfindungsgeist und fantasie.Mein sohn ist begeistert von deiner geschichteund ich auch. Mach weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
SHSteffi@aol.com schrieb:
Deine Geschichte ist echt süss. genau zugeschnitten für uns. Mein Sohn heisst nämlich zufällig Florian. Ganz toll die Geschichte.
Katharina1603@yahoo.de schrieb:
Liebe Claudia,
die Geschichte ist echt ganz Toll geworden!
Hast Du dir vielleicht mal überlegt die an einen Verlag zu schicken?
Also ich muss mit begeisterung feststellen das das Lied wirklich hilft!
Einfach nur klasse!
Weiter so ich hoffe ich kann bald mehr von Dir Lesen!
Katharina aus wuppertal
schön schrieb:
Also deine Geschichte ist super,aber kann es sein das du es von irgendwo abgeschrieben hast,weil das klingt so als hätte es ein echter autor/rin geschrieben aber egal trotzdem,mach weiter so und ich wünche dir noch viel Erfolg in deinem Leben bye.
Kommentar hinzufügen