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Kategorien > Fantasy > Alltag

Vom anderen Stern

von Nairolf

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Viele Kinder haben keine Richtigen Eltern sondern sind adoptiert. Ich hatte schon öfters das Gefühl, dass ich nicht in die Familie gehörte in der ich lebte, dass man anders ist als all die Anderen. Dieses Gefühl wurde mir kurz vor meinem 16 Geburtstag bestätigt. Ich lag in meinem Bett und las den fünften Band von Harry Potter. Ich war wieder lange auf, da ich wie üblich ein paar Tage vor meinem Geburtstag nicht schlafen kann. Ich wollte gerade die Seite umschlagen als sie sich von alleine umschlug. Zuerst dachte ich es wär der Wind gewesen aber das Fenster war zu. Da es schon sehr spät und ich müde war, dachte ich meine Augen hätten mir vor Müdigkeit einen Streich gespielt. Mit einem komischen Gefühl legte ich schlafen. Am Morgen wurde ich unsanft aus dem Schlaf gerissen, meine Mutter hatte mich wach gerüttelt und als ich auf die Uhr sah war es schon 15 nach 7. Jetzt musste ich mich aber sputen. Ich sprang schnell in meine Klamotten, schnappte mir meine Schultasche und rannte zur Haustür hinaus. Patrick wartete schon auf mich, normaler weiße wartete ich immer auf ihn, wir rannten in Rekordzeit in die Schule. Als wir an unserem neuen Klassenzimmer ankamen, sahen wir erleichtert, dass noch nicht alle im Saal waren. Das Ende der Schlange bildete Eva. Sie drehte sich zu uns um und meinte: „Nah hast du wieder verschlafen, Patrick.“ „Nein, hat er nicht. Diesmal war ich es“, antwortete ich ihr und wir gingen in den Klassensaal. Wir setzten uns an unsere Plätze in der hintersten Reihe. In der ersten Stunde hatten wir Frau Hasche, die mit uns noch mal über die Abschlussfahrt redete. In der zweiten Stunde nervte mich wieder Frau Hering, denn sie quasselte wie ein Wasserfall. Eva beugte sich zu mir rüber und flüsterte: „Derer muss mal einer das Maul stopfen. Am besten mit dem nassen Schwamm.“ Der Gedanke gefiel mir und ich musste mir das Lachen verkneifen. Ich schaute nun abwechselnd von dem nassen Schwamm zu Frau Hering. Plötzlich spürte ich wie mein Ring, den ich schon immer trug, aber ihn nie vom Finger nehmen konnte, anfing sich zu erwärmen. Er wurde zwar nicht heiß, aber er wurde warm, der Schwamm erhob sich in die Luft und zog Kreiße über Frau Hering. Die ganze Klasse war still und schaute den Schwamm mit offenem Mund an. Frau Hering schaute in die Runde und fragte: „Was ist den mit euch los, ihr seid doch sonst nicht so still?“ Keiner sagte etwas nur Marc zeigte mit dem Finger auf den Schwamm der immer noch seine Kreiße zog. Frau Hering schaute nach oben und als sie den Schwamm sah stürzte er sich auf sie herab direkt in ihren Mund. Sie versuchte ihn heraus zu ziehen, aber es gelang ihr nicht. Verzweifelt rannte sie aus dem Saal, die Klasse war einen Moment lang noch still dann fingen alle an zu lachen. Plötzlich fiel mir die Buchseite von letzte Nacht ein. Mein Ring war wieder so kalt wie zuvor. „War ich das etwa? Und wenn ja, wie hab ich das gemacht?“, fragte ich mich in Gedanken. Ich beschloss zu versuchen meinen Kuli über den Tisch rollen zu lassen. Ich dachte nur daran und mein Ring fing wieder an sich zu erwärmen. Der Kuli bewegte sich langsam über den Tisch. Ich konnte es nicht klauben, was ich hier getan hatte war wissenschaftlich unmöglich. Ich hatte schon viele Bücher über Menschen die solche Kräfte haben gelesen, aber ich dachte immer, dass wäre nur Phantasie. Die Stunde war um und Frau Hering immer noch nicht zurück. Die Schule war schnell vorbei und ich hatte mit keinem ein Wort darüber gewechselt. Auf dem Heimweg schaute Patrick in den Himmel und murmelte: „Was für ein Tag. Aber wie kann ein normaler Schwamm so dir nichts mir nichts durch die Luft fliegen? Hast du dafür eine Erklärung?“ Ich antwortete ihm nicht sondern betrachtete den Ring. „Hallo? Erde an Florian.“ Ich lenkte meinen Blick vom Ring zu Patrick. „Was? Hast du was gesagt?“ „Sag mal, was ist den heute mit dir los? Du bist so still.“ Ich wich seinem strengen Blick aus und antwortete ihm: „Nix, es ist nur da ich am Mittwoch 16 werde und dann die Klassenfahrt nach Italien.“ „Ach so, ich dacht schon es wär was Schlimmes. Nah jedenfalls …“ Patrick erzählte und erzählte, ich hörte nicht zu sondern grübelte über den Ring nach: „Seit wann hab ich den denn eigentlich schon am Finger?“ Zuhause angekommen ging ich in die Küche, wo mein Bruder Daniel und meine Mutter schon mit dem Essen warteten. Nach dem Essen wurde ich zum Abtrocknen verdonnert. Ich trocknete gerade eine Pfanne ab als ich meine Mutter fragte: „Seit wann hab ich eigentlich schon den Ring an meinem Finger?“ Sie lies den Spüllappen ins Wasser fallen und eine Weile sagte keiner was. Dann griff sie ins dreckige Spülwasser um den Lappen zu suchen und sagte: „Das… das sag ich dir heute Abend wenn dein Vater da ist.“ Nach dem Abtrocknen ging ich hoch in meinen Turm (es ist kein richtiger Turm sondern mein Zimmer, ich nenne es nur so weil es der höchste Raum im Haus ist) und machte meine Hausaufgaben. Ich konnte mich aber schwer darauf konzentrieren und legte sie darum zu Seite. Dann setzte ich mich an meinen PC und öffnete den Chatraum der nur für unsere Klasse da war. Es waren nicht viele da nur Janine, Iris, Marc und die beiden Patricks. Wir haben über viele Dinge gesprochen das Hauptthema war der fliegende Schwamm im Unterricht bei Frau Hering. Marc meinte: „Vielleicht war es Gott der unser leiden endlich erkannt hat und lies den Schwamm auf sie los.“ Dies fanden alle lustig, als Erklärung für den fliegenden Schwamm, aber sehr weit her geholt. Dann kam Iris auf die Idee: „Vielleicht hat jemand aus der Klasse mysteriöse Kräfte hat und konnte den Schwamm durch die Luft fliegen lassen.“ Auch dies fanden alle lustig nur ich hatte plötzlich einen Kloß im Hals. Am Abend dann, ging ich dann ins Wohnzimmer, ich setzte mich neben Daniel und schaute mit ihm irgendeine Zeichentrickserie. Als er dann ins Bett musste kam meine Mutter und wir guckten „Hör mal wer da spricht“. So gegen neun kam dann meinen Vater und ich fragte ihn dasselbe, wie das was ich meine Mutter schon am Mittag gefragt hatte. Auch er reagierte merkwürdig auf meine Frage. „Nun dein Ring“, begann er, „den hast du schon seit du zu uns kamst.“ „Hä, was soll das heiße? Den hab ich schon seit ich zu euch kam?“ Nun kam meine Mutter zu Wort und sagte prompt: „Du bist nicht unser Sohn, du bist adoptiert.“ „Was?“, sagte ich mit zittriger Stimme. „Ja, du bist adoptiert. Vor knapp 16 Jahren gab es einen Knall im Garten und wir fanden dich in einem großen Graben“, bestätigte mir mein Vater. „Das kann nicht sein. Ich kann ja schlecht vom Himmel gefallen sein.“ Plötzlich kam Natalie zu uns und behauptete „Doch warum nicht, vielleicht bist du ja ein Außerirdischer.“ „Außerirdische gibt es nicht“, meinte ich und war mir dabei aber nicht so sicher. Nach diesem Gespräch ging ich dann ins Bett und schlief sofort ein. In meinem Traum, in dieser Nacht erschien mir eine Frau, sie hatte blonde Haare. Sie sagte: „Nairolf, mein Sohn“ „Was wieso Nairolf und wer sind sie?“, antwortete ich ihr. „Ich bin deine

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Kommentare

Leanyka schrieb am 2006-03-28 19:31:05:
Laaaaaaaang! ;-) Aber ganz nett geschrieben, wobei ich den ersten Satz ändern würde
,,Viele Kinder haben keine richtigen Eltern" in vielleicht ,,Es gibt viele Kinder, deren Eltern sie zur Adoption freigegeben haben
Oder du setzt das Richtige in Anführungszeichen.
Und die Geschichte erinnert mich ein klein wenig an ein Buch von R.L. Stine (ODer wie der Gruselbuchautor heißt), aber
das war bestimmt nicht beabsichtigt.
bye Leanyka

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