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Kategorien > Fantasy > Alltag

Vom anderen Stern

von Nairolf

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leibliche Mutter.“ „Aha. Und warum hast du vorher nie Kontakt mit mir aufgenommen?“ „Das konnte ich nicht, ich musste warten bis kurz vor deinem 16 Geburtstag.“ „Warum? Ich möchte dich besser kennen lernen, ich möchte mich mit dir treffen.“ „Wir können uns nicht treffen, denn ich bin auf einem anderen Stern.“ „Was, auf einem anderen Stern.“ „Ja, auf dem Stern Ranfilo. Das ist dein Heimat Stern.“ „Was mein Heimat Stern?“ „Ja, ich über wache dich schon seit du auf der Erde gelandet bist.“ „Du über wachst mich.“ „Ja, ich hab gesehen, dass du eine Antwort auf die Ringfrage suchst und ich bin nun hier um sie dir zu sagen. Dieser Ring, den du an deiner rechten Hand hast und nicht abnehmen kannst.“ „Ja, was ist mit dem? Bitte sag’s mir … Mutter.“ Als ich das Wort Mutter aussprach strahlte das Gesicht der Frau nur so vor Freude. „Der Ring ist eine Art Fessel. Diese Fessel hält deine Kräfte zurück.“ „Meine Kräfte?“ „Ja, deine Kräfte.“ „Was sind das für Kräfte und warum Fesseln?“ „Heute zum Beispiel hast du einen Schwamm durch die Luft schweben gelassen, das war ein Vorgeschmack deiner Kräfte. Du hast noch weitere Kräfte, aber diese kommen erst zum Vorschein wenn du den Ring nicht mehr trägst. Den Ring kannst du an deinem 16 Geburtstag abnehmen. Ich habe in dir angesteckt damit du deine Kräfte nicht unkontrolliert einsetzt und jemanden schadest.“ „Aha, ich verstehe. Aber warum bin ich auf dem Planeten Erde und nicht bei euch auf Ranfilo?“ „Dein Vater und ich waren nicht verheiratet als du geboren wurdest. Wir hatten keine andere Wahl, man hätte dich hier sonst nur umgebracht. Ich muss jetzt gehen. Aber bevor ich gehe muss ich dir noch was sagen. Solange du den Ring trägst werden deine waren Kräfte gefesselt sein also verlier ihn nicht, wer weiß, vielleicht brauchst du ihn ja noch. Leb wohl, dein Vater und ich haben dich sehr lieb.“ „Nein, warte Mutter halt.“ In dem Moment, als sie verschwand wurde ich von meinem Wecker aus dem Schlaf gerissen. Ich war nun hell wach und wusste im ersten Moment nicht, ob ich nun wirklich mit meiner Mutter geredet habe oder nicht. Ich machte mich wie jeden Morgen fertig und ging mit Patrick zur Schule. Die ersten zwei Stunden waren wie immer langweilig aber die Stunde bei Frau Hering wurde lustig. Sobald sie nur einen Schwamm sah oder das Wort hörten hielt sich die Hände auf den Mund und rannte so schnell sie konnte. In den Pausen wurde über das geschehen von Gestern geredet. Alle redeten darüber, nur ich legte mich ins Gras und verlor kein Wort darüber. Zuhause hatte ich wieder keine Lust auf Hausaufgaben und ging darum in den Klassenchatraum. Auch hier wurde wieder über den Schwamm geredet. „Könnten wir das mit dem Schwamm nicht mal zur Seite legen und über was Andres reden“, schrieb ich. David antwortete mir: „Du fürst dich ja auf als hättest du was damit zu tun.“ „Ich hätte was mit dem Schwamm zu tun, hahaha, dass ich nicht lache“, schrieb ich zurück und verlies den Raum. Ich fuhr den PC runter, setze mich auf mein Bett und las im Harry Potter weiter. Ich verlies mein Zimmer an diesem Tag nur um etwas zu essen ansonsten war ich in meinem Turm und las. Ich konnte in dieser Nacht überhaupt nicht schlafen, ich schaut die ganze Zeit auf meine Uhr und wartet bis endlich Mitternacht war. Als es dann endlich so weit war fing mein Ring an zu glühen, er wurde richtig heiß, aber es machte mir komischerweise nichts aus. Als das glühen zu Ende war, konnte ich ihn ganz leicht vom Finger nehmen. Ich betrachtete ihn näher und sah, dass auf der Innenseite etwas eingraviert war. Es war eine merkwürdige Schrift die ich noch nie zuvor gesehen hatte, aber ich konnte sie lesen. Auf der Innenseite stand „Nairolf geb. 8.9.1988“ Dies war der beweis das ich wirklich Geburtstag hatte. Ich war die ganze Nacht wach und überlegte mir welche Kräfte ich nun hatte. Als ich dann in die Küche kam gratulierte mir die ganze Familie, außer Daniel der noch im Bett lag. Dann ging ich zur Schule auf dem Weg überlegte ich wann ich meine Kräfte einsetzen würde und wie ich sie steuern könnte. Denn ganzen Tag über hatte ich keine meiner Kräfte entdeckt oder eingesetzt. Außer der Gedankenkraft. Ich machte mir einen Spaß draus in dem ich im Physikunterricht, die Gewichtsverteilung an der Wage etwas durch einander brachte. Herr Eichhorn hatte auf die eine Seite der Wage einen Kuli gelegt, er wollte das wir schätzen wie schwer er ist. Christoph tippte auf 20 Gramm und Herr Eichhorn begann nun Gewichte auf die andere Seite der Wage zu stellen. Ich drückte durch meine Gedanken die Wagenschale mit dem Kugelschreiber auf den Boden. Herr Eichhorn stellte immer mehr Gewichte auf die andre Schalle und wunderte sich warum diese nicht einen Millimeter sank. Als er 2 kg auf die Schale stellte, gab er es auf und räumte die Gewichte weg. Auf den Heimweg fragte mich Patrick: „Wo ist den eigentlich dein Ring den du sonst immer am Finger hast?“ Ich wusste zu erst nicht was ich sagen sollte. „Den, ich dachte ich trag ihn heute mal nicht.“ Anscheinet kaufte mir Patrick diese Antwort ab den er sprach mich nicht weiter drauf an. Die Geburtstagsfeier war wie immer darum verkroch ich mich wieder in meinen Turm. Ich las am Harry Potter weiter und war gerade an der Stelle wo Harry Quiditsch spielte. Ich dachte daran wie schön es wäre ohne Flugzeug zu fliegen. Ich war total ins Buch vertieft und bemerkte erst was geschah, als ich mit dem Kopf gegen die Decke stieß. Ich schaute nach oben sah, dass die Decke direkt vor meinem Gesicht war, aber als ich dann noch nach unten schaute erschrak ich. Ich schwebte einen halben Meter über meinem Bett. Da schwebte ich nun und wusste nicht wie ich wieder runter komme. Ich ließ den Gedanken leicht wie eine Feder zu sein und durch die Luft zu fliegen los und schon näherte ich mich langsam meinem Bett. Als ich wieder auf festen Boden saß atmete ich erst einmal tief ein und wieder aus um mich zu beruhigen. Dann beschloss ich das Fliegen zu üben, draußen war es längst dunkel und alle anderen im Haus saßen unten und erzählten. Also öffnete ich das schräge Dachfenster und dachte wieder an das leichte Gefühl zu fliegen. Ich war nun wieder knapp einen halben Meter über dem Boden, ich überlegte wie ich mich in der Luft vorwärts bewegen sollte, aber ich musste nur daran denken und schon flog ich zum Fenster hinaus. Es war ein tolles Gefühl, ich flog über die Dächer der Häuser und über den Wald. Nach gut einer halben Stunde war ich müde und flog zu meinem Fenster. Ich wollte gerade zurück in meinen Turm, als ich eine dunkle Gestallt auf dem Hausdach gegenüber stehen sah. Ich wollte es nicht glauben, darum rieb ich mir die Augen und schaute von neuen zu dem Dach aber ich konnte dieses Mal keine Gestallt erkennen. „Meine Augen haben mir wahrscheinlich einen Streich gespielt“, dachte ich und flog darum durchs Fenster in meinen Turm. Ich legte mich gleich schlafen und träumte in der Nacht vom Fliegen. Am nächsten Morgen hatte ich wieder verschlafen, ich ließ das Frühstück ausfallen und

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Kommentare

Leanyka schrieb am 2006-03-28 19:31:05:
Laaaaaaaang! ;-) Aber ganz nett geschrieben, wobei ich den ersten Satz ändern würde
,,Viele Kinder haben keine richtigen Eltern" in vielleicht ,,Es gibt viele Kinder, deren Eltern sie zur Adoption freigegeben haben
Oder du setzt das Richtige in Anführungszeichen.
Und die Geschichte erinnert mich ein klein wenig an ein Buch von R.L. Stine (ODer wie der Gruselbuchautor heißt), aber
das war bestimmt nicht beabsichtigt.
bye Leanyka

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