Vom anderen Stern
von
Nairolf
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machte mich gleich auf den Weg. Patrick hatte schon lange das Haus verlassen, also machte ich mich alleine auf den Weg. Ich schaute auf meine Uhr und erschrak in weniger als 30 Sekunden würde die erste Stunde beginnen. Ich rannte so schnell ich konnte und auf einmal rasten die Häuser nur so an mir vorbei. Als ich am Klassensaal ankam war die Tür zu und ich hörte wie im Saal des kruschen nach Heften und Mäppchen begann. Ich wollte gerade die Klinge der Tür herunter drücken, als das Leuten der Glocke ertönte. Ich trat in den Saal und alle hatten ihre Augen auf mich gerichtet. „Na das war knapp, was?“, sagte Herr Feick der sich gerade setzen wollte. „Ja, das können sie aber laut sagen“, antwortete ich ihm und setzte mich auf meinen Platz zwischen Patrick und Eva. Ich hatte gerade alle Englischsachen ausgepackt als mir Eva mit dem Ellenbogen einen leichten Stoß verpasste und einen Zettel auf meine Tischhälfte schob. „Was ist dann mit dir los in letzter Zeit“, stand auf dem Zettel und ich schrieb als antwort: „Eigentlich nichts, ich hab nur erfahren das ich adoptiert wurde. Aber sag das keinem weiter“, drauf und schob den Zettel zu ihr zurück. Dann holte ich den Ring aus meiner Tasche und steckte ihn mir auf den Finger um zu vermeiden, dass ich vielleicht plötzlich in der Luft schwebe. Der Zettel kam zurück und Eva hatte darauf geschrieben: „So schlimm ist das eigentlich nicht.“ Ich achtete überhaupt nicht auf den Unterricht sondern ging noch einmal meine Kräfte durch. „Ich aktiviere meine verschiedenen Kräfte einfach nur indem ich daran denke was ich damit machen will, klingt irgendwie logisch.“ Die Woche ging nun wie im Flug vorbei und schon stand ich am Parkplatz der Schule. Abfahrt bereit für die Fahrt nach Italien. Auf der Fahrt saß Patrick neben mir und ich las am Harry Potter weiter. Wir hatten gerade die hälfte der Fahrt hinter uns als ich mit dem Buch fertig war und es in meinem Rucksack verstaute. „Nah, hast du es endlich fertig?“, fragte mich Patrick. Ich nickte nur und schaute aus dem Fenster. Als wir an einer Ampel hielten sah ich wieder diese dunkle Gestallt, diesmal im Schatten einer engen Seitengasse. Ich war mir nun sicher, dass mir meine Augen keinen Streich gespielt hatten. Ich schaute auf die Ampel um zu prüfen ob sie noch rote anzeigte, sie tat es, als ich dann wieder zurück in die dunkle Gasse schaute war die Gestalt weg. „Wer war das? Werd ich von ihr beobachtet?“, murmelte ich leise vor mich hin. Patrick hatte mein Gemurmel anscheinend gehört und fragte mich: „Wer soll dich den Beobachten?“ „Keine Ahnung, hatte eben nur so ein Gefühl.“ Er schaute mich so komisch an, als hätte er mir meine Ausrede nicht so recht abgekauft. Den Rest der Fahrt schlief ich. Als wir im Hotel ankamen gab es ein Gedrängel bei der Kofferausgabe. Frau Hasche holte unsere Zimmerschlüssel an der Rezeption und die Klasse machte sich auf den Weg in das Stockweck wo die Zimmer waren. Ich teilte mir Zimmer 14 mit David, Andreas und Patrick, wir hatten dies schon vor der Abfahrt besprochen. Wir packten unsere Sachen aus und dann durften wir den Rest des Tages mach was wir wollten. David meinte: „Ich leg mich ins Bett, hatte letzte Nacht wenig Schlaf“, und schon verschwand er in seinem Bett. „Und was ist mit euch zweien, geht einer mit sich die Stadt anschauen“, fragte ich Patrick und Andreas. Andreas schloss sich mir an wären Patrick Musik hörte. Auf den Weg zum Fahrstuhl trafen wir auf Axel und Stephan die ebenfalls die Umgebung erkunden wollten. Draußen war strahlender Sonnenschein, aber das mit der Stadt besichtigen wurde leider nichts da diese viel zu weit weg war. Ich konnte ja mit meinem Speedthempo hinrennen oder hin fliegen, aber das ging nicht. Schließlich war ich nicht alleine. Also setzten wir uns auf den Bootssteg und überwachten die Umgebung. „Schaut mal da drüben“, sagte Axel und deutete auf Janine, Sonja, Iris und Eva die ein Stück ins Wasser gingen um ihre Füße abzukühlen. Ich konnte es einfach nicht lassen. Ich nahm den Ring ab und machte mit der Hand eine flüchtige Bewegung als würde ich etwas weg schieben. Wie aus dem Nichts erschien 1 Meter von den Mädchen eine große Welle. Die Mädchen rannten so schnell sie konnten aus dem Wasser, aber die Welle holte sie ein und machte sie klitsch nass. Andreas, Axel, Stephan und ich fingen an zu lachen, aber mir verging das Lachen recht schnell. Ich hatte Schuldgefühle. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Rascheln. Ich drehte mich um und sah flüchtig wieder die dunkle Gestalt. Ich steckte mir den Ring wieder an den Finger und ging an die Stelle wo ich eben die Gestallt gesehen hatte. Es war niemand da, als ich wider gehen wollte sah ich ein rotes Halstuch auf dem Boden liegen. Ich hob es auf, betrachtete es eine Weile und steckte es dann in die Hosentasche. Es war schon spät und wir gingen zurück ins Hotel, vor dem Eingang trafen wir auf Janine, Sonja, Iris und Eva. Sie hatten inzwischen trockene Sachen an. Ich wollte mich bei ihnen entschuldigen, aber dann überlegte ich was ich als Entschuldigung zu ihnen sagen sollte.
In der Nacht dann ging ich ins Bad unseres Zimmers, nahm den Ring ab, öffnete das Fenster, klebte einen leuchtenden Punkt an, damit ich später das Fenster wieder fand und flog hinaus. Es war ein schönes Gefühl wieder zu fliegen. Ich beschloss in die Stadt zu fliegen und misch umzuschauen. Ich landete etwas außerhalb der Stadt, in einem Viertel wo nur alte Häuser standen, die man längst hätte abreisen können. Hier war keine Menschenseele. Ich war gerade mal ein Stück gelaufen, als ich von weiten eine Stimme: „Hilfe! Zu Hilfe!“, rufen hörte. Ich rannte in die Richtung aus der die Stimme kam, ich rannte wieder so schnell, dass meine Umgebung nur so an mir vorbei raste. Als ich stehen blieb und nach oben schaute fiel ein Mädchen aus heiterem Himmel auf mich zu. Sie kam näher und näher. Sie aufzufangen war eigentlich ganz leicht, was mich verdutzte. Es war ein ganz normales Mädchen mit schwarzen langen Haaren. Sie war ungefähr in meinem Alter. Als ich so da stand und sie immer noch auf den Armen hielt meinte sie nur: „Fürs erste Mal war das schon ganz gut.“ Dann harkte sie auf einem Klemmbrett etwas ab. Als sie wieder den Mund auf machte dachte ich sie wollte sich bei mir bedanken, aber Fehlanzeige. Sie sagte nur: „Würdest du mich jetzt bitte runter lassen“, und lächelte freundlich. Ich brauchte eine Weile bis ich vor erstaunen wieder zu mir kam und meinte dann: „Oh…äh… ja.“ Ich ließ sie runter und schaute sie dann verdutzt an. „Ach ja, ich hab mich noch nicht vorgestellt“, begann sie und ich starte sie immer noch mit offenen Mund an. „Ich bin Rina.“ „Aber… aber wie kannst du so locken bleiben wenn du gerade aus ca. 100 Meter Höhe gefallen bist? Was ist wenn ich dich nicht gefangen hätte?“, stammelte ich ohne meinen Blick von ihr abzuwenden. „Dann wär ich halt auf den Boden aufgeschlagen, hätt mich auch nicht umgebracht. Dich übrigens auch nicht, es sei den du hättest den Ring am Finger.“ „Was? Warum nicht und
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Kommentare
Leanyka schrieb am 2006-03-28 19:31:05:
Laaaaaaaang! ;-) Aber ganz nett geschrieben, wobei ich den ersten Satz ändern würde
,,Viele Kinder haben keine richtigen Eltern" in vielleicht ,,Es gibt viele Kinder, deren Eltern sie zur Adoption freigegeben haben
Oder du setzt das Richtige in Anführungszeichen.
Und die Geschichte erinnert mich ein klein wenig an ein Buch von R.L. Stine (ODer wie der Gruselbuchautor heißt), aber
das war bestimmt nicht beabsichtigt.
bye Leanyka
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