Vorweihnachtsgedicht
von
Christel Beutel
Vorweihnachtsgedicht 1990, 2000 oder wann immer
Ich nehme ein paar Stifte
zur Hand für ein Gedicht.
Es werden Fetzen - Worte
ganz ohne Hintergrund
nur weil ich noch nicht weiß
für welches Themata.
Schau ich hin zum Kalender
zeigt er den Winteranfang.
Wie schwer ist's heutzutage
noch positiv zu sein.
Im Angesicht der Menschen
macht sich Sorge breit.
Woher kommen Gedanken
wenn Glück nicht auffindbar.
Wie sieht der Erdenfrieden aus.
Das Fernsehn zeigt ihn mir.
Die Tagesschau: Entführung - Beben -
der Arbeitskampf - Gewalt und Hass -
Demonstation - der Kampf Nahost.
...
Wie kann ich mich noch freu'n.
Das alte Jahr neigt sich und bald
erwacht ein junges neues.
Jetzt steht's im Raum das Thema und
es setzt sich in mir fest.
Wie viele gute Vorsätze
verschießt man in die Luft.
Was bleibt davon am Neujahrstag:
Man hängt nur einen neuen
Kalender an die Wand.
Kommentare
josef-ute.meier@gmx.de schrieb am 2008-12-07 10:48:26:
Was soll das bringen - ich brauche ein Weihnachtsgedicht zum ausdrucken und nicht eine Beschreibung wie ich eins selber schreibe .
Da könntet ihr es anders in der " Suchmaschine " angeben !
Danke !
jeer.b@gmx.de schrieb:
singular heisst thema, plural themata, also für welches thema oder für welxche themata, ok?
christel-beutel@versanet.de schrieb:
Danke fürs Aufpassen! Eigentlich die Einzahl meinend habe ich - nur des Rhythmus' wegen - die Mehrzahl gewählt und aus Thema wurden erst Themen. Dann fand ich, bessr hörte sich Themata an. Leider hat mir der nicht sofort ersichtliche Fehlerteufel bei dem Wort "welche" ein s angehängt und schon prallten Plural und Singular aufeinander. Sorry.
Richtig wäre: "... für welches Thema."
Dichterische Freiheit: "... für welche Themata." ok?
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