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Kategorien > Essay >

Warum Nashornscheiße gut schmeckt

von Klaus Zankl


* Schopenhauer lehnte einst das Leben ab. Er hieß den Menschen nur im
weiteren Sinne ein denkendes Wesen, da er sich des allgegenwärtigen Problems
des Daseins nicht bewußt sei. Aber genaugenommen muß dies so sein, denn das
Leben erhält seinen Antrieb im Regelfall zunächst aus dem
Selbsterhaltungstreben, der Freude am Sein und dem Unvermögen, die
Zwielichtigkeit und Qual desselben zu erkennen. Nur so ist es möglich, eine
Generation nach der anderen zu schaffen, die auch in Zukunft keine Fragen
stellen oder Existentielles je in Zweifel ziehen wird. Somit ist das
Fortbestehen der eigenen Art in jedem Falle gewährleistet, das Ziel der
Evolution erreicht. Sollte aber das Selbsterhaltungsstreben, aus welchem
Grunde auch immer, erlöschen, und sollte die Freude am Sein durch eine
Depression ersetzt werden, dann wird unter diesen Umständen schnell dem
Dümmsten klar, daß das Problem des Seins eines der schwierigsten und
wichtigsten überhaupt und das Leben ein Nichts ist. Der Pillendreher würde
aussterben, wenn er überlegen könnte und ihm klar würde, welchen Job er
macht! *


Kommentare

Sreffi@freenet.de schrieb:
Warum ist deine Geschichte so scheiße.

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