Warum träumen, wenn es doch sinnlos ist?
von
Zettel
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Warum träumt man von irrealen Dingen, die man eh nicht schaffen oder meistern kann?
Warum träumt man vom ewigen Leben, wenn es das sowieso nicht gibt?
Warum träumt man von einem Leben ohne Hindernissen, wo man doch weiß, dass man immer wieder Rückschlägen zu erleiden hat?
Warum träumt man überhaupt, wenn man damit nur noch höhere Ziele setzt, die man nicht erfüllen kann?
Etwa dafür, dass man nur noch depressiver wird und noch mehr am Boden zerstört ist, weil man nicht das erreicht, was mam sich vorher ausgemalt hat?
Deshalb?
by A.H.
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Kommentare
sternenkind schrieb am 2006-06-13 15:13:14:
So, so ich verstehe ja das dieser Text manche aufregen kann aber warum glei so!??
Es ist ein andere Sicht der dinge, ich fand sie nicht schlecht! Auch ich finde das Träumen zum leben gehört, aber oft sind es auch diese die uns des wirklichen glücks berauben, weil man nach dem ungreifbaren strebt, statt das greifbare zu schätzen!hmmm, ich kann mich da aber keinem anschließen weil meine Meinung von fall zu fall verschieden ist! Ein bißchen Träumen ist nicht schlecht aber zuviel kann glaub ich schaden!
LG
sternenkind
zettel schrieb am 2006-06-07 14:54:13:
danke euch beiden für die kommentare, nein henning makels "chronist der winde" habe ich nicht gelesen, werde es nachholen;)
Ich habe einfach den Sinn am träumen verloren, weil ich immer weiter in tagträume verfallen bin und diese mich kontrolliert haben. ich habe von meiner guten, alten zeit geträumt und wollte diese nicht loslassen, ohne die jetzige realität wahrnehmen zu wollen....
trotzdem danke für die kommentare!!!
lg
zettel
ellinida schrieb am 2006-06-07 11:09:33:
ich muss Leanyka und Debbie recht geben. außerdem hat irgendein weiser mann einmal gesagt -an namen kann ich mich nicht erinnern- "als ich jung war hatte ich viele träume. sie wurden zwar alle nicht wahr, aber ich hatte sie". und das, glaube ich, ist auch der sinn der träume, ein bisschen der realität entkommen und auf etwas besseres hoffen, sonst wäre das leben doch so "trocken" und langweilig...
Debbie schrieb am 2006-06-06 11:10:07:
es ist gut wenn man noch träumen kann, auch wenn es vielleicht unrealistisch ist. ich träume gern. und wer sagt
dir mit 100%%iger sicherheit, dass es kein ewiges Leben gibt?
Leanyka schrieb am 2006-06-06 11:09:43:
Jetzt mach mal Halblang ;-)
Träumen gehört zum Menschsein einfach dazu, solange man sich nicht vollends an ihnen festklammert und die Realität einfach nicht mehr akzeptieren will. Hast du schon einmal ,,Chronist der Winde" von Henning Mankel gelesen? Ein starkes Buch, das auch das Thema verarbeitet, mit dem du dich hier auseinandersetzt. Menschen, denen es schlecht geht, wissen meistens, dass sie nur von einem besseren leben träumen, aber gerade das lässt sie die harten Tage überstehen.
Außerdem, wer sagt denn, dass sich Träume nicht doch mal erfüllen? Okay, wenn ich jetzt von einer Ehe mit Brad Pitt träume eher nicht (drastisches und unrealistisches Beispiel *g*) aber was ist mit dem Traum von einem eigenen Haus, das ist doch gar nicht so unwahrscheinlich.
Naja, für mich sind Träume jedenfalls wichtig, vor allem wenn sich einer erfüllt (was ich druchaus auch schon einmal erleben durfte :-))
lieben Gruß,
Leanyka ;-)
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