Weihnacht im Herzen
von
Luna
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Schränken lagen, zerplatzten wie Seifenblasen und hinterließen einen leeren Raum.
Der Schreck am Morgen ist groß. Mütter, Väter, Onkel und Tanten. Omas und Opas, suchen vergeblich nach Kaufhäusern und Spielzeugläden. Sie jammern und klagen. Was war nur passiert? Sie diskutieren, philosophieren und kommen doch zu keinem Ergebnis.
Was sollte denn nun aus dem Weihnachtsfest werden? So ganz ohne Geschenke?
Das war doch kein Weihnachten. Wie würden sie dastehen, vor den Verwandten und Bekannten. Was sagten sie ihren Kindern? Sie rauften sich die Haare, bettelten Gott an ihnen zu helfen. Und versuchten mit dem Versprechen, sich zu ändern wenn die alte Ordnung wieder hergestellt würde, zu bestechen. Doch es half alles nichts. Es blieb, wie es war. Es traf wohlhabende Menschen sehr, mit leeren Händen das Weihnachtsfest feiern zu müssen. Hatten sie doch hin und wieder durchblicken lassen, was der Weihnachtsmann so bringen würde. Und nun? Die, die Angst vor den traurigen Augen ihrer Kinder hatten, atmeten erleichtert auf. Die Schwermut ihrer Gedanken, wich der Leichtigkeit.
Als sie endlich verstanden hatten, dass sich nichts ändern würde an ihrer aller Misere, geschah doch etwas.
Väter aller Schichten, bauten Puppenstuben. Frischten alte Spielsachen auf und es machte ihnen Spaß. Mütter entdeckten dass es erfüllend sein konnte, ein Kleid zu nähen oder einen Pullover zu stricken. Es wurde gemalt, gestrickt, gebastelt, genäht und gehämmert.
Mit jedem Handgriff, wuchs ihre Freude. Sie würden das Weihnachtsfest retten.
Und je mehr sie erschufen, umso friedvoller wurden sie. Viele Paare hatten wieder ein Gesprächsthema und erkannten, dass der täglich vorgegaukelte Lebensstandard ihnen die Sicht auf die wahren Dinge des Lebens genommen hatte.
Und die Kinder? Das tägliche Gehämmer und Geklopfe. Die Heimlichtuerei und dass verschmitze lächeln ihrer Eltern, steckte sie an. Sie malten und bastelten. Versteckten ihre Geschenke und neckten ihre neugierigen Eltern. Plätzchenduft drang aus allen Ritzen der Häuser und zog durch die Strassen. Waren sie glücklich, die Menschen? Ja, dass waren sie. Und auch Weihnachten hatte wieder einen Platz in ihren Herzen bekommen. Einen ganz besonderen. Mit den echten weihnachtlichen Gefühlen, die in ihnen aufkamen, erstrahlte der Lichtkranz des Weihnachtsgefühls im neuen Glanz. . Die Flügel des Weihnachtsengels, füllten sich wieder mit neuen Federn und der Geist der Weihnacht, funkelte in einem Licht aus Eiskristallen. Der Weihnachtsmann, der reckte und streckte sich. Dabei rieb er sich die Hände. „ Das hätten wir geschafft“, sagt er freudig. „ Ja, dass hätten wir geschafft“, stimmen ihm die anderen zu. „ Dann werde ich das Weihnachtsland wieder öffnen und da unten noch ein bisschen helfen“, lacht er und ruft nach seinen Rentieren.
Er hält die Hände vor seinen Mund und ruft. „ Rudolph, Dasher, Dancer, Prancer, Vixem, Comet, Cupid, Donner und Blitz.
Schnaufend und mit weißem Atem, der aus ihren Nüstern dringt, halten die Rentiere vor ihm. „ So meine Lieben“, sagt er und tätschelt Dashers Hals. „ Es wartet Arbeit auf uns. Ab zu den Menschen“. Olive, schafft es gerade noch in den Schlitten zu springen und die Himmelfahrt zur Erde beginnt. Wie der Blitz, mit einem Schweif aus Sternenstaub, ziehen die Rentiere den Schlitten durch den dunklen Winterhimmel. Und nach langer Zeit, haben Kinder den Schlitten am Himmel wieder gesehen und mit Ehrfurcht den Weihnachtsmann erwartet.
„Etwas fehlt noch“, sagt der Geist der Weihnacht. Er beugt sich über das Weihnachtsland und schüttelt sein Haar. Eiskristalle rieseln auf die Erde zu und verwandeln sich in weiße Schneeflocken. „ Eine perfekte Weihnacht“, lacht er. „ Eine Frohe Weihnacht“, rufen der Weihnachtsengel und das Gefühl der Weihnacht laut.
„ Ja, auch dass“, lacht der Geist der Weihnacht und betritt sein Haus. Das Weihnachtsgefühl, zieht sich zu den Menschen zurück und der Weihnachtsengel spendet seinen Segen denjenigen, die ihn erbitten. „So, soll Weihnachten sein“, murmelt er selig.
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Kommentare
Monika Litschko schrieb am 2008-11-10 14:52:58:
Hallo ihr Beiden,
ich freue mich von ganzen Herzen, dass sie euch gefallen hat. Diese Geschichte, löste irgendwie Weihnachtsgefühle in mir aus. Habe am Abend Kerzen angemacht. Das war ja nicht schlimm, aber die Schokoherzen. Gruß Monika
Gimliy schrieb am 2008-11-10 11:37:10:
Hi. Das ist wirklich toll. Auf jeden Fall sind auch die Namen klasse: Weihnachtsgefühl usw. Wirklich gute Arbeit
lg: Gimliy
Anariel schrieb am 2008-11-10 07:37:40:
Was für eine wundervolle, wunder- wunderschöne Weihnachtsgeschichte.
Hätt ich Kinder, dann würde ich sie ihnen wohl vorlesen, so sehr hat sie mir gefallen.
Mit liebem Gruße
Anariel
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