Weiße Nacht
von
kaysen
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Oh, du schaurig kalte weiße Nacht.
Manch einer erfreut sich an deiner Pracht.
Doch meinen Lenden entfleucht dies rot.
Das neue Lachen war erstart und tot.
Die Plötzlichkeit des fließend Wassers.
Das Schreien des Lebens wurde mehr und mehr blasser.
Über die Hürden entfleuchte mir einst nur ein Lachen.
Die kleinste Kiste muss nun ein Schreiner machen.
Wir wurden verjagt von jenem zu diesem Ort.
Nun ist mein Engel für immer fort.
Den weitesten Weg, mussten wir allein hinter uns lassen.
Doch die letzte Nacht hat nur den rest eines Lebens hinterlassen.
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Kommentare
Pfuhler schrieb am 2008-03-24 20:10:11:
ich muss zugeben, in dieser rubrik mit abstand die beste dichtung. du hast echt potential und weißt worauf es bei gedichten ankommt. zwar hast du um die kernaussage zu stark herumgeredet, doch die rheime an sich und die kürze aber aussage deiner sätze sind wirklich erstaunlich
respekt
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