Weiße Sonne und rosenquarzfarbene Blätter
von
Private Suicide
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Weiße Sonne über dem beflügelten, klaren Wasser. Eine Melodie des Frühlings. Pinke Blüten. Farben eines verschwommenen Regenbogens, spiegelnde Gewässer. Hitze nackter Strahlen auf weißer Haut. Goldene Augen strahlen mir entgegen. Sie zeichnen Muster, auf meine Wangen. Diese verschmelzen zu einem Lächeln. Eine viel zu weiße Taube fliegt aus den zartgrünen Bäumen mit rosenquarzfarbenen Blättern. Überwältigende Hitze. Geschmolzener Sand. Weiße Segeln auf einem Meer aus Saphiren. Ich verlasse diese Erde und hebe mit den Wellen ins Nichts. Umrisse einer Halluzination. Vertraute Worte, liebende Hände. Strahlender Glanz. Göttliche Ernte. Ein Strahlenkranz um meinen Kopf. Nur die Wärme verschwimmt. Ein vollendeter Tag. Von Gott selbst gekrönt. Monotheistischer Klang meiner glücklichen Liebe. Eine Nachricht mit den gelben Frühlingsblüten, die nur der Wind versteht. Ein Lachen im silbernen Schein. Aus meinem Rücken wachsen Engelsflügel. Sie bedecken schützend meinen Körper. Reine Seide. Violette Schleifen im Haar. Schmetterlinge auf der Linken Schulter. Bepinselte Lippen. Sterne wachsen aus der Erde und heben dann zum Himmel ab. Ich umkreise mit meinen Händen den allmächtigen Feuerball und lasse ihn schmelzen. Er verglüht und hinterlässt einen Halbmond auf der unberührten Haut. Dunkelblaue, wolkenlose Neonnacht. Glänzende Glühwürmchen, bemalen die Wolken und verschwinden dahinter. Ohne sich zu verabschieden. Ich schaue ihnen nach. Die weiche Erde unter meinen Füßen wird zu einem Himmelbett. Ein zerbrechlicher Traum erklingt.
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