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Kategorien > Fantasy > Humor & Spannung

Welten und Möglichkeiten

von Kim

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Bevor ihr dies hier lest, danke erstmal fürs Interesse und ähm, bitte nehmt mir die Rechtschreibfehler nicht übel. Ich besitze leider nur Word Pad und meine alte Kiste hat fast 15 Minuten gebraucht um den Text überhaupt zu markieren und zu Kopieren. Wenn ihr trotzdem versucht es zu lesen wäre ich über eure Kommentare und Kritik sehr erfreut. Aber bitte haltet euch an die gute alte "lieber eine mit Biss als zwanzig Belanglose Zeilen" Regel. Fertig is die Geschichte auch noch nicht aber mich würd interessieren obs gefällt. Wenn ja, ich würd mich freuen weitere Teile hier veröffentlichen zu dürfen. Eenn jemand weis ob ich die Kategorie und Unterkategorie getroffen hab, sagts mir ^^

Viel Spaß


Der verlorene Schlüssel

Luka ist ein einfacher Mensch. Das Wort „gewöhnlich“ passt zu ihm wie die Faust aufs Auge. Er trägt meist schlichte Kleider, hat ein schlichtes Gemüt und führt ein schlichtes Leben. Nichts an ihm ist von besonderem Interesse, würde er nicht irgendwo im Nirgendwo leben. Irgendwo, kilometerweit entfernt vom nächsten Nachbarn. Irgendwo, meilenweit entfernt von öffentlichen Sanitäranlagen, Krankenhäusern, Diskotheken, Telefonen oder Supermärkten. Irgendwo mitten im Wald in einem einfachen Einfamilienhaus. Das Haus ist ein simpler Flachbau. Solide Backsteinziegel halten ein Ziegeldach und 2 Fenster flankieren eine schwere Eichentür. Ein kleiner Weg führt von der Eingangstür des Hauses zu dem Torgatter eines stabilen Maschendrahtzaunes mit Stacheldraht an der Spitze. Ein Zaun den man eher in einem Hochsicherheitsgefängnis als mitten im Wald vermutet. Selbst mit der Erklärung, dass er Rehe und sonstiges Rinde-von-Bäumen-fressende-Tiere fern halten soll wirkt eher etwas zu brutal. Luka selbst mag den Zaun. Er selbst hat ihn zwar nicht aufgestellt, doch er würde auch nicht daran denken ihn abzureißen. Er gibt ihm Sicherheit, wie ein Holzknüppel uns in den dunklen Gassen einer Stadt Sicherheit gibt. Der Hauptgrund warum der Zaun Luka Sicherheit gibt ist nicht unbegründet. Und zwar ist der Briefkasten der Grund dafür warum Luka glaubt geschützt werden zu müssen. Früher war es ein offener Briefkasten, der sich wegen der Position des Hauses nur sehr selten mit Post füllte. Trotzdem war ständig immer etwas in ihm. Luka hat ein ganzes Suspensorium an seltsamen Dingen in seinem Briefkasten gefunden. Dinge die nicht in den Briefkasten gehörten. Dinge die er nicht in den Briefkasten gelegt hatte. Mal waren es ein paar Beeren, dann wieder eine kleine Blume. Ab und zu ein paar frische Blätter oder ein Stein. Größtenteils waren es Dinge die man im Wald finden konnte, und meistens schaffte er es die Dinge in seinem Briefkasten dem Zufall oder Eichhörnchen oder Vögeln zuzuschieben, aber manchmal, manchmal waren in dem Briefkasten Dinge für deren Erscheinen es keine logische Erklärung gab, so sehr er auch danach suchte. Ein alter, von irgendetwas angekauter Kinderschuh, ein zerfledderter Schal an dem vermoderte Blätter hingen, eine Mütze die mit Schlamm bespritzt war. Und diese Dinge beunruhigten Luka. Sie beunruhigten ihn zutiefst. So entschloss er sich dazu den alten offenen Briefkasten abzureißen und einen neuen aus Aluminium an die Stelle des Alten zu setzen. Was er auch heute vor einer Woche getan hat. Seitdem fand er nur noch frische Blätter oder Haselnüsse oder Blaubeeren in seinem Briefkasten; doch diese waren wie man sich vorstellen kann nicht halb so bedrohlich wie ein angeknabberter Kinderschuh. Und überhaupt könnten die Beeren ja die Eichhörnchen gebracht haben. Die machen so was sicher öfters. Selbst wenn man ihm mal wieder etwas in dieser Größe in den Briefkasten stecken wollte würde es nicht durch den engen Schlitz passen. Also hatte er seiner Meinung nach gesiegt. Doch lassen wir nun für eine Weile den Briefkasten Briefkasten sein und widmen uns der Gestalt die gerade die kleine Schotterstraße die in die Stadt führt entlang geht. Luka. Er hat einen großen Rucksack geschultert aus dem eine Stange Lauch herausragt und links und rechts in den Händen eine Jutetasche aus der die verschiedensten Lebensmittel ragen. Die hochstehende Sonne hat ihm bereits den Schweiß auf die Stirn getrieben und er fragt sich zum wiederholten male warum zum Teufel er eigentlich nie den Führerschein gemacht, und sich ein kleines Auto gekauft hat. Er steht momentan mit seinen 26 Jahren in der Blüte seines Lebens und noch stellten die 10 Kilometer bis zu dem kleinen Krämerladen kein Problem dar, aber in zwanzig, dreißig Jahren könnte das Ganze schon anders aussehen. Doch bis dahin ist noch genügend Zeit. Er schlendert zu seinem Briefkasten, stellt seine Tasche ab, öffnet ihn und betrachtet grummelnd die drei Eicheln die in ihm Liegen. Rein aus Gewohnheit steckt er sie ein. Bis jetzt hat er immer alles was im Briefkasten war mit in sein Haus genommen, einfach aus dem Grund weil Menschen immer alles mitnehmen was im Briefkasten ist. Seien es nun drei Eicheln oder ein Werbeprospekt vom Grillhendel Seppl. Also wie gesagt, die drei Eicheln wandern in die Hosentasche, Luka fasst in die andere Hosentasche um seinen Schlüssel herauszuziehen, und eine Augenbraue wandert nach oben. Ein leiser Seufzer fährt ihm über die Lippen, die Hand kommt ohne Schlüssel wieder aus der Tasche und er beginnt wie Millionen Menschen es täglich machen mit der Suche nach seinem Schlüssel. 15 Minuten später liegt der gesamte Einkauf neben den Taschen, Luka steht fluchend daneben und kontrolliert zum hundertsten Mal seine Taschen. Nichts. Der Schlüsselbund bleibt verschwunden. Weitere 4 Stunden später steht Luka wieder in dem kleinen staubigen Krämerladen an einem alten Telefon und ruft den Schlüsseldienst. Nach viermaligem Läuten meldet sich eine säuselnde Frauenstimme:
„Magna Schlüsseldienst, guten Tag.“
„Guten Tag. Ich habe meinen Schlüssel verloren.“
„Und?“
„Und ich bin ausgesperrt.“
„Und?“
„Und ich würde gerne wieder in mein Haus zurück.“
„Und?“
„Und deswegen bräuchte ich jemanden der mir die Tür öffnet.“
„Aha. Dürfte ich die Adresse erfahren?“
Luka nennt die Adresse.
„Gut. Es wird etwa eine Stunde dauern bis wir bei ihnen angekommen sind. Am besten sie warten einfach in dem Laden, unser Fahrer kennt ihn. Sollen wir ihnen einen Zweitschlüssel anfertigen lassen?“
„Nein… ich… ich hätte bitte gerne das sie alle Schlösser im Haus austauschen.“
Ein lachen ertönt am anderen Ende der Leitung und eine leichte Röte steigt Luka ins Gesicht.
„Das ist mein Ernst.“ versucht er mit ernster Stimme zu sagen, was auch fast funktioniert. Er hasst es ausgelacht zu werden.
„Aber Sir, es wäre sehr viel kostspieliger alle Schlösser auszutauschen und in ihrer Gegend liegt die Kriminalitätsrate bei 0.5 Prozent pro Jahr. Der Letzte Einbruch liegt Jahrzehnte zurück, und selbst wenn jemand ihren Schlüssel finden würde wüsste er nicht zu welchem Haus er gehört.“
„Trotzdem. Ich möchte das alle Schlösser ausgewechselt werden.“
„Natürlich Sir.“

2 Stunden später sitzt Luka auf dem Beifahrersitz eines Alten Ford der über

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Kommentare

Raiden schrieb am 2006-05-09 13:25:15:
hey kim,
die story find ich wirklich geil. ich find es persöhnlich sehr gut gelungen wie du den verlauf der geschichte immer wieder in eine andere richtung führst. wer glaubt schon am anfang dass der mit der schaufel bewaffnete kerl auf einmal in einer anderen welt auf einem schiff mit dem koksenden irren rumsegelt ^_^
der stil gefällt mir auch sehr gut und ich finde von den beschreibungen driftet es nur selten in eine unwirkliche "mission impossible"-artige richtung ab.
beide daumen hoch!

gruß, raiden
Gloria schrieb am 2006-04-30 17:56:09:
Guter Stil, keinelangatmigen Schachtelsätze. Aber: viel zu lang!
Gruß, Gloria
Minni Schnucki schrieb am 2006-04-29 11:31:27:
Wow, ziemlich lang auf einmal. Vielleicht solltest du es erst mal in mehrere Teile teilen, dann dauert das vielleicht ein bisschen schneller mit dem Kopieren. *g*
Wenn du möchtest kannst du auch mal meine Geschichte lesen : 'Die Legende der Âlphnixen'
Ich würd mich super freuen, warte schon auf die Fortsetzung deiner Geschichte!!!!
Gruß,
Minni.

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