Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Wahre Gedanken > über dich

Weltentraum – Das Ende und der Anfang

von Zahra Kritar

1

Weltentraum – Das Ende und der Anfang

Von: Einer Träumerin der Zeit
Für : Die Menschheit der Erde
Betreff: Warum seit ihr Selbstmörder?!

Es ist Abend, ein ganz normaler Tag.
Ein Mädchen radelte durch ein Gewerbe. Ein Gewerbe mit vielen Fabriken.
Glasherstellung, Chemielaborant, Ziegelei und vielen anderen. Überall steigt schwarzer, fetter Rauch aus den langen und immer größer werdenden Schlöten.
Die Asphalt Straße ist vor ihr und links von ihr die Fabriken. Rechts ein, mit Gräsern überwachsener, Erdwall. Sie weiß was dahinter liegt.
Ein Stück Wald, der sich standhaft gehalten hatte. Ein Stück Hoffnung, die immer kleiner wurde. Die Straße endet an der Autobahn, dahinter ihr Zuhause. Da, wo die Schnellstraße nun ist, war früher Wald und ein Fluss, in dem man baden konnte. Jetzt ist dort Schutt und ein schmaler Streifen trübes Wasser. Sie steigt ab und schiebt ihr Fahrrad über die Straße. Ein Auto kommt vorbei, ein Trabbi und hustend steigt sie wieder auf. Plötzlich hupt jemand laut und man hört einen dumpfen Knall. Auf dem Asphalt ein totes Reh, das den Stück Wald entsprungen war. Blut sickerte aus seiner Schnauze, der Besitzer des Trabbis Flucht, zündet seine Zigarette an und ruft die Polizei. Nach einer Weile schmeißt er den Glimmstängel achtlos auf die trockene Wiese vor dem Wald. Das ausgedörrte Gras fängt Feuer, das Mädchen fährt weiter. Einen Feldweg, der früher nicht war und künstliche, dünne Bäume standen dort, die mit Dünger bestückt war. Der Dünger nahm ihr den Atem, in der warmen
Abendluft. Obwohl es spät war, vernahm man Hämmern, Schreie und andere elektrische Laute. Eine Kettensäge, ein Rasenmäher. Das Mädchen kommt an drei Weiden vorbei, die schon immer da standen. Die Kettensäge durchbrach ihre Stämme und sie fielen. Hundertjährige Bäume, Begleiter ihres Lebens fielen, gaben Kampflos auf. Sie kommt ihrem Heim immer nähr. Vor dem Haus sind Felder. Der Rasenmäher mäht das wilde Gras mit schrillem Getöse, das die Vögel wegflogen. Ein Schild wurde in die Erde gerammt. VERKAUF. Als sie noch ein kleines Kind war, war alles voller Wiesen und Felder gewesen. Nun befindet sich hinter ihrem Haus eine Siedlung und bald auch davor. Die Sonne geht langsam unter und an dem erbärmlichen Stück Feld bleibt sie stehen. Vor dem Schild.
Sie schaut in den sich lilaverfärbenden Himmel. Dort stand im Schatten ein einzelner Baum. Groß, hoch und wunderschön. Seine schwarze Silhouette hob sich von dem Fliedertönen des Himmels ab. Riesige Wolken türmten sich dahinter an und strahlten im mattem blau.
Das Mädchen blinzelte und aus den Wolken wurden gigantische Berge, die in weiter Ferne ruhten. Sie flog als freier Vogel hoch, nicht mehr gebunden an die Erde. Sie flog den bläulichen Bergen entgegen. Ließ Fabriken, Straßen und Menschen zurück. Unter ihr ein sattgrüner Wald, so wie früher, der sich ins endlose erstreckte. Die Sonne versank und tauchte alles in Blutrot. der Wald fing Feuer und sie musste zurück, denn auch er würde bald sterben.
Alles war Rot. Feuer, Blut … Tod. Die Göttin des Tages wurde von der Nacht erfasst und jetzt war alles Schwarz. So schwarz, wie es das Universum war, bevor die Welt entstand.
Neben ihr das Schild.
VERKAUF DER WELT.
Ja, das war es. Ein Handel, von dem nur einer Profitierte.
Und das war nicht der Mensch, denn irgendwann wird alles Schwarz.

1

Kommentare

Zinn schrieb am 2008-05-05 19:13:06:
Mhm... eigentlich bin ich ja kein guter Zuhörer, aber ist das nicht deiner Umgebung ähnlich?
Ich hoffe mal nicht, denn sonst trete ich in den Umweltschutz ein^^
Gähn, bin Samstag ;)

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.