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Kategorien > Fantasy > Werw๖lfe

Welwolfkind

von Desiree Hofmann

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Langsam beugte er sich hinab, sodass seine Nasenspitze schon fast das eisige Wasser berührte. Ein großer schimmernder Fisch schwamm gemächlich vorbei und wühlte den an dieser Stelle seichten Bach mit raschen Bewegungen auf. Vorsichtig machte der Junge einige Schritte rückwärts um das geschehen besser erkennen zu können und stolperte dabei an einer Baumwurzel der hinter ihm groß und mächtig
Aufragen Trauerweide Fluss. Gruslige schatten der aufgehenden Sonne zogen sich am Boden entlang. Von der Angst gepackt sprang er wieder auf und lief nun vom schreck gepackt eilig in Richtung Waldhütte zu, die er hier vor einigen Wochen entdeckt hatte. Nachdem er nach dieser kurzen schreck Sekunde überwunden hatte spazierte er nun langsam um wieder zu Puste zu kommen weiter. Ein leises Windchen begleitete ihn wie eine schützende Hand bis zu seinem Ziel. Jeden Morgen kam er an seinen Ort und immer nahm er sich ein Stück Brot mit, da er sowieso bis zum späten Abend hier bleiben würde. Ric war noch nicht in der Schule und in einen Kindergarten musste er auch nicht, weil er solange er denken konnte immer ein eigenes Kindermädchen hatte. Manche Leute so hörte Ric sie sagen meinten er sei für sein Alter sehr reif und Vernünftig. Doch nun streifte der kleine Junge allein durch den dichten Wald weil auch dieses Kindermädchen auch merkwürdige weiße verschwunden war. Sein Vater ein angesehener Bankdirektor in der größten und komfortabelsten Bank der Gegend und seine Mutter machte wie viele Frauen sehr viele Sozialnützige arbeiten. Ric blieb vor seiner Hütte stehen und starrte verwundert auf die offen stehende Türe. Er wusste genau, dass er sie gestern verschlossen hatte und so lugte er vorsichtig, in das kleine düstere Holz Häuschen. Nachdem er sich vergewissert hatte das sich niemand im Haus befand schob er sich mit großer acht durch die sonst quietschende Türe bedacht dieses Mal keinen Laut zu verursachen. Nachdem Ric0 den Raum mit größter Sorgfalt abgetastet hatte, kletterte er geschickt auf eines der schmalen Regalbretter und entzündete dort vorsichtig eine Flamme. Seine Mutter hatte es ihn Strengstens Verboten mit Feuer umzugehen, doch sonst hatte er kein Licht und er brauchte es doch so dringend.
Freunde hatte der kleine Ric keine und seine strengen Eltern würden es ihm auch nicht erlauben, sie mochten keine Fremden. Doch er wollte nicht alleine in der Riesigen Villa bleiben. Dieses große verwinkelte Haus in dem immer Dämmerlicht scheinen schien, war ihm ausesst unheimlich. Ric starrte gebannt in die zuckende Flamme der Kerze. Auch ein Haustier hatte er sich gewünscht, doch seine Eltern hatten nur geantwortet :„ Aber Ric, die machen die machen doch viel zu viel Arbeit und stinken tun sie auch noch!“ Nach diesem ernsten Gespräch waren sie für zwei Wochen nach Afrika gereist, um dort armen und kranken Kindern ohne Bleibe zu Helfen. Doch bevor sie wiederkamen war das Kindermädchen das mit Ric im Wald gespielt hatte auf seltsame weiße verschwunden. Den einen Abend konnte er seine Eltern streiten hören als er sich auf den Weg in die Küche befand:„ Glaubst du wirklich das er sie ... Naja,... umgebracht hat? Er ist doch noch ein Kind!“ meinte sein Vater leicht verärgert über die Gedanken seiner Frau.
Steve kam mit seinem Sohn am besten klar und kümmerte sich trotz der seiner reichlichen Arbeit in der großen Bank mehr um ihn als seine Mutter. Seine Mutter so dachte Ric mochte ihn nicht so gern. Sie war immer so streng und kaltherzig zu ihm. Langsam ließ er sich vom Board gleiten und setzte sich auf eine große Kiste über die er eine weiche decke von Zuhause gelegt hatte.
Damals hatte seine Mutter geantwortet: „ Natürlich, er ist nur mit ihr dort hinein und kam dann alleine wieder hinaus und überleg mal das ist jetzt schon das fünfte Kindermädchen das auf mysteriöse weise verschwindet.“ „ Aber er ist doch erst sieben! Das kannst du nicht Glauben Nein das kann nicht sein!“, sagte sein Vater erschrocken über diese Grausamen Gedanken.
Dieses Gespräch hallte nun immer und immer wieder in seinen Gedanken nach, laut und eindringlich. Gerade so als habe Ric sie wirklich ermordet und wolle es nur aus seinen Gedanken verbannen Sein Vater hatte sie gepackt und geschüttelt um sie wieder zu Vernunft zu bringen. Daraufhin war sie dann ohne noch ein einziges Wort mit ihm zu wechseln aufgestanden und für einen ganzen Monat nach klein Asien zu ihrer Patenschule gefahren um dort beim Bau der zweiten Schule zu helfen. Auch Steve war danach nicht wie immer zur Arbeit gefahren, Nein,- diesesmal war er schon um 3:00 Uhr nicht mehr im Haus.
Ric zog eines seiner Lieblingscomics unter der Kiste hervor und begann darin zu Blättern.

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