Wenn Engel und Dämon sich lieben
von
Simi
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Kap 1
Die Begegnug
Die Menschen können sich glücklich schätzen, ihr leben selbst in die Hand nehmen zu können. Sie haben den freien Willen und auch wenn sie ihn oft missbrauchen, sollten sie stolz darauf sein ihn zu haben.
Im verborgenen leben Wesen, die uns böses wollen und welche die uns vor ihnen schützen. Ihr Kampf währt schon länger als wir existieren und sie werden noch sein wenn von uns nichts mehr sein wird. Manchmal, jedoch nur sehr selten gelingt es den Bösen sich zu uns Menschen durch zu kämpfen und sie zerstören das Glück jedes Menschen den sie erwischen können. Diese Bösen werden Dämonen genannt, ihr Anführer heißt Satan. Sein Reich kontrolliert er durch die drei mächtige Dämonenfürsten Belzebub, Malphas und Baal.
Das Gute ist wie ihr sicher schon vermutet Gott, der sein Reich mithilfe von Michael, Gabriel und Uriel regierte.
Sie verteidigen die Menschenwelt mit ihrem Leben.
Er lebte seit Jahrtausenden, genau wusste er nicht mehr wann er das Licht erblickt hatte. Wie es seiner Art entsprach hatte er ein friedfertiges Wesen. Jahrhunderte lang studierte er die Menschen und die Natur. Er wusste von dem Kampf gegen die Dämonen, doch das er selbst einmal in diesen Kampf hineingeraten würde hatte er nicht erwartet.
Während seiner ersten Schlacht sah er seine Kameraden sterben und weinte um die Leben, die verloren gingen und nicht nur um die seiner Kameraden, sondern auch um die der Dämonen. Er verstand nicht was sie antrieb ihr Leben einfach wegzuschmeißen. Immer wieder stand er auf Schlachtfeldern. Sein weißes Gewand blutbesudelt, ein silbernes Schwert in der rechten Hand, während er über die Leichen hinweg ins Nichts starrte. Er sah keinen Sinn darin zu töten und doch tat er es. Es zerstörte sein Herz mit jeder Schlacht und mit jedem Feind den er tötete. Sein Name war Balian.
Sein Leben bestand aus Krieg und Tod, jeden Feind den er niederschlug gab ihm ein Gefühl einem Ziel näher gekommen zu sein. Einem Ziel, dass er selbst nicht benennen konnte. Seine Rüstung triefte vom Blut seiner Feinde wenn er nach einer Schlacht auf den Leichenbergen stand, die Klinge in der Hand und ein lächeln auf dem Gesicht.
Als er ihn damals zum ersten mal sah, war seine Neugier geweckt. Er war ein Feind, ja. Aber diese Aura von Trauer und Einsamkeit hatte er noch nie zuvor bei einem Feind gespürt. In jeder Schlacht an der er teilnahm, hielt er ausschau nach ihm. Ein merkwürdiges Gefühl überkam ihn wenn er ihn fand und der Kampf macht ihm gleich mehr Spaß, aber wenn er ihn nicht fand hatte er ein ungutes Gefühl, dass er nicht zuordnen konnte. Er verachtete sich für seine Schwäche und doch konnte er nicht anders. Sein Name war Brand Sarakujal.
Es war in einem der vielen Schlachten als Brand plötzlich merkte das sich ein Dämon von hinten an den Engel heran schlich um ihm den Gar aus zu machen. Es wurde ihm ganz kalt und aus irgend einem Grund den er selbst nicht kannte, vergaß er seine Gegner und lief auf ihn, der nichts von dem Hinterhalt ahnte, zu. Gerade noch rechtzeitig stellte er sich seinem Kameraden in den Weg. Der Dämon war im ersten Moment irritiert, doch schnell macht sich Wut in ihm breit und er schlug zu. Die Klinge traf Brand in die Seite, während er mit seinem Schwert ausholte und dem Gegner den Kopf abtrennte. Brand sank auf die Knie und steckte sein Schwert in den Boden um nicht ganz zusammen zu brechen. Er wusste er hatte sein Leben verwirkt, einen Kameraden getötet um seinen Feind zu schützen. Die Augen schießend, wartete er auf den entscheidenen Schlag, der aber nicht kam. Vorsichtig öffnete er seine Augen, blickte den Engel verwirrt an, sah das dieser sein Schwert gesenkt hatte und ihn entsetzt ansah. "Warum hast du das getan?" Auf diese Frage konnte er beim besten Willen nicht antworten und starrte sein Gegenüber nur an. Dann wurde er grob hochgezerrt. Ein Blick zur Seite sagte ihm das ein weiterer Engel aufgetaucht war. Man zerrte ihn grob vom Schlachtfeld und versorgte seine Wunde.
Gefesselt hing er zwischen zwei Engeln, die ihn in ein Zelt brachten. Man kettete ihn an einen Pfosten und verließ das Zelt wieder.
Sobald die Wache verschwunden war gestattete er sich, sich etwas zu entspannen. Sein Kopf sank auf seine Brust.
Als jemand das Zelt betrat schreckte er auf, bereute es aber sofort als ein scharfer Schmerz durch seinen Körper schoß. Mit grimmiger Miene sah er seinen "Gast" an.
Balian drehte sich zu dem Dämon um und sah ihn an. "Also. Warum hast du mich gerettet? Du weißt das du sterben wirst. Warum also?" Der Dämon sah ihn finster an und schwieg. "Los Antworte!", schrie Balian und packte ihn an der Schulter. :"Ich weiß es nicht!", zischte dieser und senkte den Blick " Als ich sah das man dich von Hinten erschlagen wollte, habe ich einfach gehandelt." Balian sah ihn erschüttert an. "Warum?", flüsterte er, dann verließ er das Zelt.
Am nächsten Morgen wurde Brand unsanft von seinen Wächtern geweckt und nach draußen gezerrt. Die Wachen führten ihn in einen Kreis, der von Engeln umstellt war. In der Mitte des Kreises wurden ihm die Beine weggeschlagen so das er auf die Knie fiel. Der Engel nährte sich ihm, in der Hand hielt er ein Schwert und stellte sich neben ihn, den Blick auf drei Eindrucksvolle Engel gerichtet. "Dämon! Du hast dein Leben verwirkt als du gegen uns ins Feld gezogen bist." Finster sah Brand sie an und schnaubte abfällig, er hatte in ihnen die
Fürsten Gabriel, Michael und Uriel erkannt. Michael, ein Engel mit Goldblonden Haaren in einem Dunkelrotem Gewand mit goldenen Stickereien, trat vor und sah ihn lange ruhig an, dann fragte er:"Warum hast du dich zwischen deinen Kameraden und deinen Feind gestellt?" Brand sah ihn weiter nur finster an und wandte sich dann demonstrativ von ihm ab. Der Engel gab ihm einen Stoß und er sah wütend zu ihm auf. Dann sah er Gabriel wieder an und sagte:" Ich weiß es nicht!" Dann schwieg er und sagte nichts mehr. Gabriel befragte befragte den Engel, der schilderte seine Version:
" Ich kämpfte gegen die Dämonen und als ich mich umdrehte, weil ich etwas hinter mir spürte, da warf sich dieser Dämon vor mich und fing das Schwert mit seinem Körper ab. Dann schlug er dem anderen den Kopf ab. So ist es gewesen."
Gabriel sah Brand eine Weile stumm an und fragte dann:"Wie ist dein Name Dämon?" Brand sagte gar nichts auch als der Engel neben ihm, ihn mehrfach anstieß antwortete er nicht auf die Frage und blieb stumm. "Na schön. Es geht auch anders." Dann traten die Fürsten auf ihn zu und umringten ihn. Der Engel trat zur Seite. Dann hoben sie ihre Arme und stießen einen hohen Schrei aus. Brands Körper verspante sich, dann trafen ihn die Schmerzen mit voller Wucht und er schrie gepeinigt auf. Er riss seinen Kopf in die Höhe und schrie aus Leibeskräften, dann sank er keuchend in sich zusammen. "Wirst du jetzt deinen Namen preisgeben?", fragte ihn Gabriel und sah auf Brand nieder. Dieser hatte sich auf die Knie hochgestemmt und schüttelte stur den Kopf.
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Kommentare
Osthexe schrieb am 2009-03-01 00:30:03:
Hallöchen.
Eine Angewohnheit von mir ist es, Sachen die ich lese, genau unter die Lupe zu nehmen und darum begebe ich mich auch immer irgendwie auf Fehlersuche. Ich hoffe, du nimmst mir das nicht all zu krumm.
Schon die Überschrift hat einen Schreibfehler. Wäre mir nicht aufgefallen, wenn Word es nicht unterstrichen hätte. Mit Kommas solltest du aber auch nicht unbedingt sparen.
So konstruktiv sind die bereits erhaltenen Kommentare ja nicht unbedingt, aber ich hoffe, ich habe es nicht schon übertreiben. Wenn doch, gib mir ein Zeichen.
Weitere Fehlerchen:
... Die Augen schießend ... ?
... wütend zu ihm auf... (ab?)
... befragte befragte den Engel, der schilderte ... (doppelt)
... Dieser Dämon hatte ihm das Leben gerettet und nur wiel... (weil)
... du wirst unser Urteil vollstrecke!"... (vollstrecken)
... Im Kries breitete sich ein Tumult aus... (Kreis)
... ungehorsam wurde nicht tolleriert... (toleriert)
... den Hieb und und ließen ... (2x und)
Fragen:
Wie genau sehen eigentlich diese Dämonen aus?
Warum haben sie Brand über Nacht überhaupt am Leben Gelassen und auch noch seine Wunden versorgt, um ihm am nächsten Tag zu richten?
Kommentar:
Gerade Balian diese Aufgabe aufzudrücken ist doch das letzte. Da frage ich mich ernstlich, wer die waren Monster sind. Wusste die anderen nicht, das er ihm das Leben rettete, oder haben sie an diesem Wissen gar kein Interesse? Die Story und der Hintergrund gefallen mir sehr. Vielleicht kommst du ja dazu, die Schreibfehler noch zu berichtigen. Ich bleibe dran.
LG
Masix schrieb am 2009-02-03 02:04:47:
wann würde denn umgefähr das Kap 2 kommen
ich hab mir das durch gelesen und find es super bin mal gespannt wie es weiter geht
mfg Masix
Simi schrieb am 2009-01-24 20:13:35:
Hi Schwesterchen
Danke für deinen Kommi
Lieben Gruß Inge
Schwesterchen schrieb am 2009-01-22 19:07:52:
Wow... Der Anfang ist Dir schon mal sehr gut gelungen...
Werde mich dann mal ran machen die Vortsetzung zu lesen...
Liebe Grüße Sylvi
Simi schrieb am 2009-01-21 19:45:11:
Danke Anariel
Die Fortsetztung wird noch überarbeitet, folgt aber auf alle fälle!
Gruß Simi
Anariel schrieb am 2009-01-19 19:09:51:
Oh...interssant und schön geschrieben.
Da freu ich mich schon auf die Fortsetzung..
mit liebem Gruße
Anariel
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