Wenn Engel und Dämon sich lieben 3 & Ende
von
Simi
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Kleines Vorwort
Ich hoffe Ihr hattet bisher spaß mit Brand und Balian. Der Dritte und letzte Teil ist nicht ganz Jugendfrei und sollte von denen, die liebe zwischen Männern, nichts abgewinnen können ignoriert werden!!!
Für alle anderen viel Spaß !!!
Teil 3
Mühsam öffnete Brand seine Augen, das Licht blendete ihn und er schloß sie schnell wieder.
Was war passiert? Sein Kopf tat weh und irgendwie fühlte er sich so schwer. Er öffnete die Augen wieder und als er sich an die Helligkeit gewöhnt hatte, ließ er seinen Blick schweifen. Dann erinnerte er sich: Sie waren vor zwei Engeln geflohen und er hatte ein Messer in den Rücken bekommen. Aber warum lebte er noch und wo war Balian? Langsam versuchte er sich aufzurichten und bemerkte den Körper der halb unter, halb neben ihm lag. So schnell wie möglich rollte er sich von ihm runter. Entsetzt sah er ihn an:" Hey, Balian! Wach auf!" Er schüttelte ihn vorsichtig, doch Balian rührte sich nicht. "Verdammt!" Brand untersuchte ihn auf Verletzungen, entdeckte aber keine. Sein Herz schlug langsam, aber regelmäßig, jedoch glühte er vor Fieber.
"Verdammt, verdammt, verdammt. Was jetzt, wohin ? Arghhh!" Nachdem sich Brand seinen Frust abreagiert hat setzte er sich neben Balian und dachte nach. Sie mussten so schnell wie möglich hier weg, bald schon würde es hier von Engeln und Dämonen nur so wimmeln.
Entschloßen hob er Balian auf und schritt entschloßen auf das Gebirge zu. Irgendwo würden sie schon einen Unterschlupf finden.
Während er so dahin lief sah er immer wieder in Balians Gesicht:" Du bist so ein Idiot, warum hast du mich geheilt? Du hättest an dich denken und verschwinden sollen, Idiot." Als der Abend dämmerte, versteckte er sich mit Balian im Gebüsch. Inzwischen litt Balian auch an Schüttelfrost, seufzend legte Brand ihn zu Boden und breitete seinen Mantel auf den Boden aus und legte Balian darauf, dann legte er sich neben ihn und hielt ihn im Arm um ihn warm zu halten.
Brand schlief in dieser Nacht so gut wie garnicht, immer wieder wischte er Balian den Schweiß von der Stirn, hielt ihn fest wenn er sich hin und her warf und wärmte ihn bei Frostattacken.
Bei Sonnenaufgang hob er ihn wieder auf und lief weiter, gegen Mittag stolperte er fast über seine Füße und machte rast. Die Bemühungen Balian etwas Wasser einzuflößen erwiesen sich als schwierig, doch er gab nicht auf. Während er etwas aß, sah er sich um und entdeckte etwas versteckt ein Loch im Fels. Er trat näher und fand eine Höhle. Schnell holte er Balian und trug ihn hinein. Die Höhle entpuppte sich als Gang, der in eine große Höhlen führte. Brand fand in einer kleinen Nebenhöhle ein Wasserresserva. Durch ein paar Löcher in der Decke fiehl Licht und am Rand des Beckens war es trocken. Brand legte Balian ab und dachte nach. Einen Unterschlupf hatten sie und auch verdursten würden sie in nächster zeit nicht, jetzt fehlte nur noch etwas zu Essen und irgendetwas um es bequem zu haben. Brand warf einen Blick auf Balian, der schlief. Er hatte ihn weit genug vom Wasser weggelegt, er musste ihnen Nahrung, Medizin und Decken besorgen.
Entschloßen lief er los, doch es dauerte fast eine Stunde bis er einen kleinen Hof erreichte. Er schnappte sich ein Kopfkissenbezug und sammelte schnell hinterm Hof die reifen Frücht wie Äpfel, Birnen und Pflaumen ein, dann vergriff er sich noch am Gemüsebeet, wo er einige Karotten und Kohlrabi einsteckte. Im Gewächshaus fand er noch ein paar Gurken und Tomaten, die er sich auch einverleibte. Zuguterletzt lief er noch einmal zur Wäscheleine um den Bettbezug mitzunehmen. So vollgepackt machte er sich auf den Rückweg. Er war erleichtert das es keinen Zwischenfall gegeben hatte und beeilte sich.
Endlich wieder bei der Höhle angekommen bereitete er Balian einen Schlafplatz und deckte ihn warm zu. Dann packte er die Nahrungsmittel aus, den Kissenbezug nahm er wieder mit nach draußen um Heilkräuter suchen zu gehen.
Das erste was er fand war Breitwegerich (Plantago major) und Schafgarbe (Achillea millefolium), auch Vogelmiere (Stellaria media) war schnell entdeckt. Diese Pflanzen waren entzündungshemmend, förderten die Wundheilung und waren schmerz lindernd. Auf der suche nach gelben Enzian (Gentiana lutea) fand er mehrer Lavendelsträucher (Lavandula angustifolia), die beruhigend wirkten, auch von ihnen nahm er etwas mit. Von einer Weide schnitt er mit dem Schwert, was ziemlich umständlich war, ein großes stück Rinde herunter. Jedoch daúerte es eine Weile bis er den Gelben Enzian gefunden hatte. Mit diesen Schätzen machte er sich auf den Weg.
Wieder in der Höhle suchte er sich einen abgerundeten Stein, dann setzte er sich an Balians Seite und packte seine Kräuter aus.
Die Rinde benutzte er als Unterlage, mit dem Hintergedanken das Weidenrinde schmerzlindernd ist und zerdrückte den Breitwegerich, die Schafgarbe und die Vogelmiere zu einem Brei. Mit diesem Brei versorgte er erst die Wunden von Balian und dann seine eigenen, die von den Strapazen wieder aufgerissen waren. Aus der Wurzel des Enzians nahm er wenige tropfen saft die er im Mund mit Wasser verdünnte und Balian einflösste. Dieser sollte Fiebersenkend wirken.
Brand atmete tief durch, dann sah er zu Balian hinüber, der sich auf seinem Lager hin und her warf. Schnell lief er zu ihm und hielt ihn fest. Nachdem sich Balian etwas beruhigt hatte kroch Brand hinter ihn und hielt ihn fest im Arm. Angst schnürte Brands Kehle zu, er konnte nichts tun, tränen rannen seine Wange hinab als Balian anfing zu sprechen. Er legte im Fieber seine verwundete Seele frei. Erzählte von den Brüdern, die im Kampf gefallen, vom Vater, der nie da war, von der Einsamkeit der Gemeinschaft. Man sollte meinen wenn man unter seinesgleichen ist, kann man nicht einsam sein, doch manchmal ist man gerade dann am einsamsten.
Schließlich schlief Balian ein, Brand legte sich neben ihn und hielt ihn noch immer fest, dann schlief auch er ein.
Es vergingen fast drei Tage bis das Fieber sank. Jede Nacht schlief Brand an Balians Seite und wachte über ihn. Am Abend des dritten Tages wachte Balian jedoch auf und fragte nach Wasser. Brand holte etwas in der hohlen Hand, hob Balins Körper an und legte sie ihm an die rissigen lippen. "Vorsichtig, langsam trinken sonst verschluckst du dich." Dann legte er ihn wieder zurück, runzelte jedoch die Stirn als Balian versuchte sich allein aufzurichten, setzte sich dann hinter ihn und lehnte ihn dann an seine Brust. "Gut so?" "Hm. Warum bist du noch hier?", fragte Balian leise. Brand sah auf ihn hinunter, atmete dann tief durch und sagte dann:" Ich habe lange darüber nachgedacht während du im Fieber lagst, auch warum ich dich während der Schlacht gerettet habe. Ich werde mich dafür nicht entschuldigen und kann dazu nur sagen das mein Herz und meine Seele einer Meinung waren und sich für dich entschieden haben. Schon lange vor der Schlacht war ich auf dich aufmerksam geworden, du liefst manchmal nach der Schlacht über das Leichenfeld und, hm..., ich glaube in
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Kommentare
Osthexe schrieb am 2009-03-05 12:18:59:
Fehler:
Seite1: ... Entschloßen hob er Balian auf und schritt entschloßen auf das Gebirge zu... (2x entschlossen)
... Durch ein paar Löcher in der Decke fiehl Licht und... (fiel)
... sammelte schnell hinterm Hof die reifen Frücht... (Früchte)
Seite2: ... Brand hatte ihm Ihre Situation erklährt... (erklärt)
... Sie warteten auf einen günztigen moment und verließen ihr Versteck... (günstigen Moment)
... Aprupt drehte er sich um... (Abrupt)
... selben moment als Balian ihn erreichte... (Moment)
Seite3 ... flog ein weiterer Dolch durch die Luft und borrte... (bohrte)
... Damian sah mit gesentem Kopf auf Brand... (gesengtem)
Fragen:
Er versorgte Balians Wunden? Hatte er nicht als er aufwachte und der Engel halb neben ihm und halb unter ihm lag, keine sehen können?
Sind die Engel und Dämonen nie auf die Idee gekommen, auch in der Höhle nach den beiden zu suchen?
Wie lange sind die beiden eigentlich in der Höhle?
Wo hatte denn Balian plötzlich das Schwert her? Vor dem Tor hatten sie doch nur eins?
Kommentar:
Ich bin beeindruckt. Brand kennt sich ja unheimlich gut mit Kräutern aus.
An einigen Stellen wieder viel zu ruckartig geschrieben (vor allem beim Akt), da kann ich mich Anariel nur erneut anschließen und wieder viel zu oft die beiden Namen. Auch mich stimmen derartige Enden recht traurig. Hätte mir ehrlich auch ein nicht ganz so abruptes Ende vorstellen könne. Dennoch finde ich diese Geschichte gut und wenn du dir Anariel rat vielleicht wirklich zu Herzen nehmen würdest und noch einmal drüber schaust, würde ich das ebenfalls durchaus begrüßen.
LG Osthexe
Simi schrieb am 2009-01-26 17:18:12:
Hi Anariel,
ich danke dir für die Kritik, und hoffe du kritisierst auch weiter.
Denn wie soll man sich verbessern wenn´s einem nicht gesagt wird.^^
Gruß Simi
Anariel schrieb am 2009-01-25 21:28:58:
So meine liebe Simi,
nu bin ich am dritten Teil.
Hier bist du, den Göttern sei dank wieder einigermasen von diesem Aufzählcharakter weggekommen.
Die Liebesszene ist Geschmackssache, aber ich persönlich meine, das man das eine oder andere auch ein klein wenig anders hätte schreiben können. So wirkt es als hättest du einen etwas zu hellen Scheinwerfer darauf gerichtet, anstatt das ganze im zartem Kerzenschein stattfinden zu lassen. Verstehst du was ich meine?
Manchmal ist es das was wir nicht sehen, sondern eher erahnen, was die Sache interessant macht.;)
Aber das ist echt Geschmackssache.
Das Ende selber ist aprupt da und tragisch. Da musste ich dann doch schniefen.
Ich persönlich mag ja lieber open Ends...aber natürlich auch so eines hat schon etwas.
Alles in allem, hast du diese Idee ganz schön verpackt. Man könnte einiges besser machen, aber das ist oft einfach nur ne Übungssache. Vielleicht nimmst du dir ja diese Geschichte nochmal zur Brust, baust ein wenig aus und feilst die paar Ecken, die ich gefunden habe, noch glatt.
Die Aussage der Gesichte, also das was hinter den Worten Steht ist auf jeden Fall wunderschön und auch ein wenig traurig.
Laß dich von meiner Kritik ja nicht aufhalten, weiterzuschreiben oder entmutigen.
Talent hast du auf jeden Fall, du musst es nur noch ein wenig schleifen.
Nobody is perfekt, ich auch nicht, mache auch noch immer viele Fehler und haue so manche Kante in meine Geschichten.
So, ich hoffe, du nimmst mir meine große Klappe nicht übel, böse gemeint ist es auf keinen Fall.
Mit lieben Grüßen
Anariel
Simi schrieb am 2009-01-25 20:28:24:
Danke Dragoneye
freut mich das sie dir gefällt.
Gruß Simi
Dragoneye schrieb am 2009-01-24 21:21:10:
Vielen Dank für diese wundervolle Geschichte.
Am Ende fielen bei mir ein paar Tränen.....
liebe grüße Dragoneye
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