Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Kurzgeschichte > Liebe

Wenn der letzte Tag kommt

von D. Babic

1

Gleich beginnt die Dämmerung. Der Aschenbecher auf der Terasse füllt sich. Mein Flug geht erst heute Vormittag. Aber Ich kann nicht schlafen. Ich schaue immer noch auf das Meer. Ich kann es kaum glauben. So schnell sind die drei Wochen meines Sommers vergangen. Heute geht es zurück. In das Graue. In das Leere. Es ist mir nicht gelungen, es dir zu sagen. Was Ich die ganzen drei Wochen auf dem Herzen hatte. Wir haben den Sommer zusammen verbracht. Wir spazierten am Strand entlang. Wir lebten die selben Träume. Während Ich auf das Meer schaue, erinnere Ich mich an dich. Es ist so blau und so wellig. So wie deine Augen. So wie deine Haare. Abends spielte die Musik. Wir lauschten und haben es genossen. Das Meer war still. Es brannte kein Licht. Nur das Feuer in mir. Was war es für dich? Wie hast du es in Erinnerung? Am dunklen Strand, die hellen Sterne zu bewundern. Einen besonderen, der sich direkt neben mir befand. Hättest du nicht die Gelegenheit nutzen können? Oder sollte mir dies zu verstehen geben, dass wir nur gute Freunde sind. Jeden Abend fuhren wir mit dem Boot and unseren Ort. Keine fremden Augen. Nur unsere. Stunden wilder Träumerei. Berührende Gespräche. Aber es passierte nichts. Ich hatte drei Wochen. Täglich wurde die Möglichkeit größer. Ich konnte nicht. Gestern hätte es passieren müssen. Wir haben geredet. Am Meeresrand dem Rauschen des Meeres gehorcht und eine nach der anderen geraucht. Ich brachte es nicht über die Lippen. Ich habe dich nach Hause begleitet. Unsere Hände haben sich berührt. Wie die Wellen den Sand. Ich konnte es nicht sagen. Ich wartete auf den letzten Abend. Dann kam er. Ich stand vor deinem Balkon. In der Hoffnung, dass du rauskommst. Dass du wenigstens nach draußen schaust. Dann wäre ich bereit gewesen. Aber du kamst nicht...

1

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.