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Kategorien > Liebe > Liebe

Wenn du gehst, gehe ich auch

von BSK

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Wenn du gehst, gehe ich auch

Mein Herz ist umgeben von Trauer und ich weiß keinen Ausweg mehr. Alles schmerzt und ich sehe die Umwelt verschwommen, während immer neue Tränen meine Backen herunterrollen. Plötzlich steht er hinter mir und drückt mich fest an sich. Ich spüre seine Wärme, aber auch den gleichen Schmerz wie der, welcher in meiner Brust waltet. Seine Augen sind dunkel und die Pupillen groß, während seine seidigen Wimpern und die dunklen Haare im Mondlicht schimmern. Wir lesen in des anderen Augen die Gedanken, Sehnsüchte und Wünsche. Zwischen uns spannt sich ein Band, das viel zu fest ist, um jemals zereisen zu können.
Doch die Welt hat sich gegen uns gestellt, wurde dunkel und hässlich. Wir wurden von unseren Religionen verstoßen, weil wir uns lieben. Seitdem spricht niemand mehr ein Wort mit uns, wir leben in unserer eigenen Welt, die nur besteht aus uns beiden, doch in der Wirklichen sind wir Außenseiter. Unsere Liebe wird nicht akzeptiert, doch sie ist so groß, dass wir nicht aufeinander verzichten können. Wir hatten es versucht, doch es gelang uns nicht und statt uns diese Zuneigung zu gönnen wurden unsere Seele mit Peitschenhieben bestraft. Wieder und wieder; mit der Zeit mehr, bis sie tiefe Wunden hinterließen. Wunden, die nie wieder geheilt werden können, welche immer einen Schatten auf unser Leben werfen werden. Einen Schatten des Alleinseins, einen Schatten zu wissen, dass du nicht willkommen bist, sondern nur die bösen Augen zu sehen, wenn du ihnen auf der Straße begegnest, oder wenn ihr Geflüster dich begleitet. Auch ein Schatten der Angst bald niemanden mehr zu haben und ganz auf sich allein gestellt zu sein.
Ich will diesen Wunden keine Chance geben ein weiteres Mal aufzureißen oder gepeitscht zu werden. Die Welt ist mir zu grau und hässlich uns gegenüber, mit ihm werde ich in eine neue, von Licht bestrahlten und fröhliche Welt gelangen.
Es ist eine Reise, wir wissen nicht genau wo hin sie führt, aber dass unsere Liebe der Ewigkeit gehört, das wissen wir. Wir wissen auch, dass es besser wird; dass wir ein Pflaster für unsere Seelen bekommen und wir zusammen sein dürfen. Niemand kann uns trennen, weder die Religionen, noch die Ferne, noch der Tod...
Wir fassen uns an den Händen und gehen dem glitzernden Meer entgegen. Es wird uns tragen, in eine neue Welt, bestickt mit einem Lächeln und Freude, die sich in unseren Herzen ausbreiten wird - Wir müssen nur daran glauben - Das Wasser gibt uns das Gefühl nicht mehr alleine zu sein, es nimmt uns auf und schließt sich hinter uns. Es nimmt uns mit zu seinen Schätzen, den Schätzen der Liebe.

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Kommentare

Basti schrieb am 2007-04-23 14:40:38:
Schicks doch mal an die MZ ; )
Silberhorn schrieb am 2007-04-10 12:05:49:
Klingt sehr poetisch! Weiter so!

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