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Kategorien > Action, Fantasy, Liebe und Science-Fiction zusamm > Liebe

Wenn man Glaubt

von Eberhard Bohn

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Mein Name ist Dean Farwel, als ich vor ein einigen Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika meiner Arbeit als Bauingenieur für Hochbautechnik nachging, hatte ich eine einzigartige Begegnung, die mein Leben für immer bestimmte.
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Montag der 12. Juni 1998 9 Uhr 15


Die Arbeit am lucky-Tower geht gut voran und ich bin zufrieden mit den ungeplanten Neuerungen an den Towertrassen im 45. Stock.
Heute kam Phil mit dem neuen Projektplaner an den Bau, ich kenne ihn nicht.
Konnte leider nicht mit Ihm über die neuen Verstrebungen reden, war im 45. Stock, Aufzug belegt.
Sah ihn nur von oben, stand an der äußeren Plattvorm und irgendwie hatte ich plötzlich eine Gestalt vor meinen Augen, für einen kurzen Augenblick nur.
Wahrscheinlich die Hitze oder so.
Es ist heute Morgen schon sehr schwül und beschließe mir eine kleine Pause zu gönnen, gehe zurück in den Bau.
An der Nottreppe drehe ich mich nochmal um, konnte die Spiegelung von vorhin nicht aus dem Kopf bekommen und erschrak, da war wieder diese Gestalt und bewegte sich zum Rand, da wo ich vorher stand, seltsam…. wieder nur für einen kurzen Augenblick.
Hab ich jetzt schon Wahnvorstellungen, so heiß ist nun doch nicht, ich schüttelte meinen Kopf um etwas klarer zu werden ….aber ich spinne doch nicht.
Nachdenklich gehe ich in die untere Etage, Phil kommt mir entgegen und ich fragte ihn was der neue Projektleiter so meint, er sieht mich an……..he…wer….ich fragte ihn das nochmal und er meinte nur es wäre doch erst früh, ob ich was getrunken hätte und lachte.
…“der kommt doch erst in 2 Tagen…“, sagte er und lies mich Lachend stehen.
Was war nur mit mir los, habe ich jetzt wirklich Einbildungen und ich beschloss für heute zurück ins Büro zu fahren.
Ich ging zu meinem Auto, stieg ein und fuhr los….5..6..Meter und stoppte wieder, sah mich nochmal um und mein Blick streifte das große Baustellenschild worauf ich ganz deutlich den Namen Jenny las, mein Herz fing an schneller zu schlagen, ich stieg aus dem Auto und wollte gerade zum Schild gehen als der Namen verschwand.
Nun begann ich wirklich an zu glauben das mit mir was nicht stimmte und fuhr anstatt ins Büro direkt ins Hotel.
Im Zimmer angekommen ging ich erst mal für einige Zeit unter die Dusche, legte mich dann auf das Bett und mir gingen die Erscheinungen einfach nicht aus dem Kopf, was war das, und während ich darüber nachgrübelte schlief ich irgendwie ein.

Ein Geräusch, bin hellwach, befinde mich in meinem Zimmer, da stimmt was nicht, schaue auf die Uhr…11 Uhr 10, verdammt ich muss wieder auf die Arbeit und ich beeile mich auf die Beine zu kommen.
Ich fahre aus der Tiefgarage und muss anhalten, …Herrgott da lässt dich wieder keiner raus…klopfe vor Wut auf das Lenkrad, schaue auf die Uhr…11 Uhr 20 und in dem Moment sehe ich Jenny, keine zwanzig Meter entfernt, den Truck, einen dumpfen Knall…um Gotteswillen….. springe raus und renne zu ihr …Jenny………....Jenny……Jenny……….sie hört mich nicht…endlich…. bin da……..Jenny……..ich schreie Ihren Namen ……….kein Blut …halte sie im Arm……sie Lebt… Sie macht ihre wunderschöne blauen Augen auf………….. schaut mich mit einem Lächeln an………….. Dean……………………..ihre Augen blicken ins Leere ……………………………….um mich herum wird es still………………………die Erde unter mir versinkt
Jenny, ich schreie ihren Namen…………………….doch sie hört mich nicht mehr.

Schweißgebadet sitze ich im Bett und mein Herz rast, mir wurde auf einmal klar, ich hatte das eben geträumt, in meinem Kopf spielen sich immer wieder und wieder die Bilder ab und langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun.
Steige aus dem Bett, gehe zum Bad um mir das Wasser über den Kopf laufen zu lassen……….oh man….denke ich…….und schaue dabei in den Spiegel.
„na Schlafmütze, ausgeschlafen …“, Jenny steht auf einmal hinter mir, drehe mich zu ihr und sie grinst mich an „ war auf der Baustelle, Phil sagte du bist im Büro, wieso schläfst du am helllichten Tag, was ist…“
„ ach nichts, hab mich irgendwie nicht gut gefühlt, geht wieder“ ….ich sagte ihr nichts von dem Traum nahm sie einfach in den Arm und meinte nur „ alles ok Baby“ und gab ihr einen sehr langen Kuss.
Sie schmiegte sich wie immer sehr eng an mich…… „ he.., das war schon lange fällig“ flüsterte sie und schaute mich mit großen Augen an „ aber so mitten am Tag…. Wow, du solltest öfter mal zu hause bleiben“ und lächelt mich dabei an.
An diesem Tag gab es nichts mehr, was mich ins Büro zurückrief und wir machten uns einen schönen Abend.
Am nächsten morgen beim Frühstück sah mich Jenny sehr intensiv an und meinte „ geh heut nicht, bleib bei mir, es war so schön gestern Abend, wir könnten doch“, ich unterbrach sie
„ Schatz“ und nahm dabei ihre Hand… „ geht nicht, die neuen Verstrebungen, ich muss dabei sein wenn die eingebaut werden, die ersten sind schon oben und du weißt wie dringend das ist“…und sah, das sie sehr darunter litt.
„aber ich hab Angst wenn du da oben rummachst, da ist nichts sicher und dann…..“, sie hielt inne, schüttelte leicht ihren süßen Kopf und versuchte nicht zu weinen, doch ich sah die kleine Träne die über ihre linke Wange im Gesicht herunter rann.
„ mach dir keine Sorgen, es passiert schon nichts, ich pass schon auf, ist ja auch nicht das erste mal“ und gab ihr einen Kuss „nicht weinen, so schnell wirst du mich nicht los“, nahm sie in den Arm und sie drückte mich so fest an sich, das mir im ersten Moment die Luft ein wenig ausblieb und fing dann erst richtig an zu weinen
„ ich glaube aber das es da oben für dich nicht sicher genug ist … Dean“ flüsterte sie „ ich hab heute Nacht schon wieder diesen komischen Traum gehabt, ich hab Angst, bitte bleib heute bei mir“
Ich beruhigte sie „ Schatz, ich liebe dich und du wirst sehn, spätestens heute Mittag werden die ersten Streben verschraubt sein und wir beide gehen dann lecker etwas essen, dann kommen die da oben auch ohne mich zurecht“
Sie wusste, dass sie sich damit zufrieden geben musste, wischte sich die Tränen ab, sah mich an und lächelte „ich liebe dich“.
Ich verabschiedete mich mit einem innigen Kuss, ging zu meinem Auto, fuhr aus der Tiefgarage und musste darauf warten, dass mich einer auf die Hauptstraße heraus lies, verdammt dachte ich, und in dem Moment hörte ich einen dumpfen Knall.
Sofort hatte ich das von gestern wieder vor meinen Augen, riss die Wagentür auf und stürmte schreiend …Jenny….Jenny… auf die andere Straßenseite, doch neben dem Truck lag kein Mensch, es war eine umgefahrene große Mülltonne.
Der Trackerfahrer sah mich ganz ungläubig an und schüttelte den Kopf, ich kam mir ziemlich blöd vor, ging zurück zu meinem Auto, fuhr das Auto wieder auf seinen Abstellplatz und ging so schnell ich konnte in unser Zimmer.
Ich riss die Tür auf, Jenny stand da, weinte und viel mir sofort in die Arme mit den schluchzenden Worten „du bist zurück“ und hielt mich so fest wie nie zuvor.
Sie erzählte mir von ihrem Traum, den sie schon mehrmals hatte…..“ich

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