Werwolf
von
Liv
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Werwolf
Das letzte Licht der untergehenden Sonne erhellte den Wald. Dunkle Schatten breiteten sich aus. Alles wurde still. Die Tiere zogen sich in ihre Verstecke zurück, aus Angst vor der Dunkelheit. Doch mit dem untergehen der Sonne begann ein neuer Abschnitt. Die Nacht. Für manche begann jetzt das Leben. Sie schlichen heraus. Versteckten sich im Schutz der Nacht um ihren Feinden zu entkommen oder die Beute zu suchen. Im Zwielicht huschte ein Schatten durch den Wald. Seine Pfoten berührten nur kurz den Boden. Sanftes Moos spürte er und der Wind floss erfrischend an seinem Körper entlang. Er sog die Luft ein und da … eine Spur, deutlich für ihn. Lautlos folgte er ihr, wie ein Gespenst. Nur kurz streiften ihn die letzten Sonnenstrahlen, den dann verschwand er wieder im Schatten der Bäume. Abrupt blieb er stehen. Jetzt war es nah. Seine Beute. Die glühenden Augen fixierten es. Die bleiche Haut wurde erhellt durch die Sonne. Unruhig blickte der Mensch sich immer wieder um. Doch er sah seinen Feind nicht. Dieser blieb im Dickicht verborgen. Wartete auf den richtigen Moment. Langsam schob er sich vor, vorsichtig u keinen Laut zu verursachen. Als er nah genug war spannte er seine Muskeln an. Die Nackenhaare stellten sich auf und seine Augen glühten gierig. Die Aufregung ließ sein Herz schneller schlagen. Wie ein elektrischer Schlag durchfuhr sein Blut ihn. Der Wolf stürzte sich auf seine Beute. Mit spitzen Zähnen sprang er dem Menschen an die Kehle. Die Sonne war untergegangen und alles verschwand in tiefer Dunkelheit.
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Kommentare
theri schrieb am 2010-03-21 16:00:55:
echt cool ich hätte es nicht besser machen können!
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