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Kategorien > Romane > Spannung

Widerstand Zwecklos

von Steven Wolff

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Wer glaubt die Rockfort Privatschule sei eine gewöhnliche
Privatschule
der hat sich leider geirrt. Die Rockfort Privatschule liegt in
einer kleinen
Stadt neben New York in den USA. Die meisten Eltern
schicken ihre
Kinder auf eine Privatschule weil sie glauben dass dort
Benehmen
beigebracht wird.
Verbesserung ist dort bei keinem Kind überhaupt nur
annähernd zu sehen.
Es gibt einen Verhaltenskodex an den sich alle halten
müssen, sonst zieht
das Konsequenzen. Für alle. Für jeden. Es gibt drei
Bereiche. Ein
Kindergarten namens: Die Lütten Bengels, die Grundschule
und die
Weiterführende Schule. Real oder Gymnasial nichts davon
zählt hier. Egal
ob Genie oder der schlechteste. Der beliebteste oder der
unbeliebteste. Der
Dicke oder der Dünne. Alle stecken mit drin. Egal wer egal
was. Die
Schüler lernen nichts sondern müssen arbeiten. Als
Verkäufer im Internet.
Während die Eltern arbeiten denken sie an ihre Kinder, und
an die Schule
auf die sie ihr Kind gesetzt haben. Sie denken aber falsch,
wie ich schon
mehrmals erwähnt. Übrigens ich bin Justus. Justus Siere. Ja
der Name ist
einfallslos, aber wahr. Ich gehe seit 6 Jahren auf die
Rockfort Privatschule
neben New York. Und ich hab eine Antwort: Diese Schule
ist die Hölle,
die Hölle. War ja klar dass ihr mich nicht versteht. Jeder
glaubt uns nicht,
aber ich hab es geschafft während der Schulzeit
auszubrechen. Eigentlich
ist dass unmöglich, aber ich habe es geschafft. Ich Justus
Siere, der kleine
schlaue im Gymnasium der Rockfort Privatschule. Siebte
Klasse versteht
sich. Oder nicht. Na ja egal......
------------------------------------------
Es war kalt und morgens als ich dass Haus verließ und mich
auf den Weg
zur Schule machte. Wie gewohnt. Ich tappte mit positiver
Einstellung zur
Bushaltestelle, und wartete auf den Bus. Ich dachte nach.
Ich dachte über
die Schule nach zu der ich Tag für Tag hingehen musste.
Als der Bus kam
stieg ich ganz hinten ein. Der Bus war leer, außer mir und
der Busfahrer
gab es keine anderen Personen in diesen Bus. Ich wunderte
mich aus dem
einzigen Grund. Der Bus war immer und jeden Tag voll bis
in die letzte
Ritze. Eigentlich. Als der Bus den Bahnhof von Louise
Town erreichte
wartete ich auf Tim, Julian und Gerrit. Wie immer.
Eigentlich. Als alle sich
eingefunden hatten, donnerte die Regionalbahn auf Gleis
zwei ein. Wir
stiegen ein und der Zug fuhr los. Wir unterhielten uns über
die Schule.
Gerrit entgegnete: „Wir müssen das irgendwie schaffen!“
„Wie willst du
das den überhaupt anstellen?“ sagte Tim genervt. Klar ich
verstand seine
Wut. Wäre ich bloß nicht auf diese Schule gegangen. Als
wir den Bahnhof
von Rockfort erreichten, brach Julian zusammen.
Wir sahen und an, alle, jeden. Es gab niemals von uns der
nicht zu Julian glotzte als er auf den Bahnsteig lag. Ein
Erwachsener rief über sein Handy den Notdienst an, der
wenige Minuten später am Bahnhof von Rockfort eintraf.
Wir waren geschockt. Wir alle. Trotzdem mussten wir zur
Schule. Jeder. Als Julian auf den Weg ins Krankenhaus war,
fuhr unser Bus im ZOB ein. Wir dachten nach was Julian
hatte, denn wir wussten es nicht. Nicht einmal annähert.
Wir stiegen ein. Wie jeden Tag, eigentlich. Als wir den Bus
Verliesen stand eine alte Dame neben der Bushaltestelle, die
uns alle ansah. Sie stand nicht grade und sie neigte dazu
umzukippen. Wir wanderten zur Schule. Langsam. Sehr
langsam, denn niemand von uns hatte wirklich Lust auf
unsere Schule. Als wir die Schule erreichten, waren viele
Eltern im Foyer versammelt und starrten auf Mr.
Strapunski, dem Schulleiter. Neben ihm stand Mr.
Hochfeld, der stellvertretender Schulleiter. Rechts von Mr.
Strapunski stand Mr. Werndt, unser Klassenlehrer.
„Wir können es nicht dulden, das die heutige Jugend derart
verblödet.
Wir von der Rockfort Privatschule sind darauf spezialisiert
ihre Kinder zu fördern und sie auf die harte Zukunft
vorzubereiten!“
Als Mr. Strapunski mit der Vorlesung fertig war, gingen wir
mit Mr. Werndt in die Klasse. Wir haben immer nur einen
Lehrer pro Tag, und Heute war Mr. Werndt an der Reihe.
Erste Stunde Physik. Eigentlich.
Aber es war die erste Stunde und alle wussten was das zu
bedeuten hat. Ab in den Rechnerraum neben der Mensa
zwei Stockwerke tiefer, neben den Werkraum und den
Kunst sowie den Musikraum.
Wie jeden Tag fuhr ich den PC hoch und öffnete das
Programm “Miente Seven Premium Edition“
Dutzende Angebote öffneten sich. Jeder einzelne von uns
musste diese sortieren, oder er wir bekam einen Kodex
(siehe Kapitel 4). Oder eine schlechte Note in dem
vorgetäuschten Fach. Es sind tausende Angebote die wir für
die Firma Mybay sortieren und sollten. Das Prinzip ist
einfach. Man nehme reiche Kinder. Kassiert von den Eltern
das Geld, und die Kinder arbeiten für Mybay. Die Schule
kriegt einfach nur das Geld, und wir wir müssen schuften.
Stunde um Stunde. Tag für Tag. Woche für Woche. Monat
für Monat. Jahr für Jahr etc. .
Ich hielt das einfach nicht mehr aus. Ich fragte Herr Werndt
ob ich aufs Klo darf. Ich durfte. Wenn nicht würde diese
Geschichte hier enden. Das tut sie aber nicht. Ich ging zu
Fahrstuhl, und aktivierte ihn. Die Türe öffnete sich, und ich
stieg ein. “Aufwärts , Türe schließt.“ Und schon ging es
aufwärts. “Ding Dong, zweite Etage. Türe öffnet.“ Ich stieg
aus, und ging zum Klo. Über der Kabine war ein Einstieg
zum Lüftungsschacht, und ich so schlau wie ich bin
montierte ich das Gitter ab und kletterte in den
Lüftungsschacht. Jetzt denken viele von euch bestimmt:
„Oh jetzt klettert er in den Lüftungsschacht und ist in null
Komma nichts draußen!“. Falsch! Der Luftschacht ist
schlimmer als das schwerste Labyrinth der Welt. Tausende
Ecken, Ventilatoren und das schlimmste: an den beliebten
Stellen sind Kameras. Die rund um die Uhr filmen. In Mr.
Strapunski`s Raum befindet sich ein Fernseher auf den er
alles beobachten kann was dort vorgeht. Kurz: also auch
mich. Ich hatte vorgesorgt. Ich bin Modellbauer, und habe
eine Nebelmaschine so verkleinert das sie in meine
Hosentasche passt, und dass sie viel Nebel abgibt so das
wen eine Kamera in Sichtweite ist, kann ich die
Nebelmaschine aus meiner Tasche holen und viel Nebel
machen damit ich wie unsichtbar an den Kameras vorbei
schleiche. Und übrigens: Die Kameras zeichnen schwarz
weiß auf so dass man denkt dass die Kamera kaputt sei.
Trotzdem wird niemand kommen. Denn ich habe auch
andere Mittel...
--- Wenn man beabsichtigt das ich schon ein Jahr diese
Schule besuche, kann ich berichten das man es schnell
feststellen wird das der Kodex überhaupt keinen Sinn hat.
Die Eltern denken: „Ach, der Kodex ist das beste auf der
Welt was es überhaupt gibt!“ . Kurz: Wir hassen ihn alle.
Genauso wie wir Werndti hassen. Aber das tut jetzt nichts
zur Sache.
Wenn ich noch weiter im Schneckentempo durch den
Lüftungsschacht schleiche ist du Schule schon um. Das ist
wie ein Spiel in Zeit. Es geht um entdeckt

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