Wie das Leben anfängt schwer zu werden...
von
Lil' Queen
Wieso ist das eigentlich immer alles so kompliziert mit den Jungs? Sobald sich mal etwas entwickeln könnte bist du ihnen zu jung oder sie finden einen anderen Grund, der eigentlich kein Grund ist! Ich mein, heutzutage spielt das Alter doch keine so große Rolle mehr oder etwa doch!?! Ich werde sie wohl nie verstehen....
"Die Sterne Weisen dir den Weg"
Heute ist ein Tag wie jeder andere auch. Na ja, zumindest fast! Heute ist mein Geburtstag. Für mich ist das nichts besonderes es wiederholt sich ja jedes Jahr aufs Neue, aber nicht heute! In genau neun Stunden beginnt meine Geburtstagsparty. Und endlich haben meine Eltern erlaubt, dass ich ohne sie feiern darf und dass auch Jungs kommen dürften! Das musste ich natürlich ausnutzen. Es waren knapp an die 30 Leute eingeladen und der größte Teil hatte zugesagt, unter ihnen auch mein derzeitiger Schwarm Jonas. Ich freute mich riesig auf den Abend und stylte mich richtig auf. Gut, meine Eltern hatte dem Alkohol nicht zugestimmt, sie meinten: " Kind du bist gerade 15 geworden!", ein Grund, aber kein Hindernis! Heutzutage bekommt die Jugend was sie will! Ich fand es zwar nicht so toll, den Alkohol aus eigener Tasche bezahlen zu müssen aber meine Gäste hatten versprochen auch was mitzubringen!
Den Garten hatte ich schon gestern auf Vordermann gebracht, mit Ballons, Girlanden und Windlichtern geschmückt und eine gemütliche Kuschelecke eingerichtet! Für Musik und Essen war auch gesorgt jetzt fehlten nur noch die Gäste! Gegen 16 Uhr wollte meine beste Freundin Janine kommen, denn auch ihr Schwarm kam und ihr Mutter erlaubte ihr nicht, sich zu stylen! Also musste das hier erledigt werden! Kein Problem, denn mittlerweile kannten Jani und ich uns 9 Jahre! Da weiß man, was der anderen gefällt und was nicht! Doch die Zeit verging viel zu langsam. Ich versuchte mich abzulenken aber irgendwie wollte es nicht funktionieren. Doch irgendwann ist auch die längste Zeit vorüber und es klingelte! "Hallo Lucya! Noch mal alles alles liebe nachträglich zum 15.! Guck ich hab wie versprochen den Obstsalat dabei!", überschwänglich umarmte sie mich und stürmte in den Garten, direkt auf das Buffett zu. Ja, das war sie! Meine Jani wie sie leibt und lebt! Ein Goldschatz! Kaum hatte sie den Obstsalat abgestellt lief sie auch schon wieder ins Haus zurück und schnurstracks in mein Zimmer hinauf. Als ich, völlig aus der Puste auch oben ankam, musterte sie schon die Sachen die ich ihr aufs Bett gelegt hatte. "Schick und Sexy. Aber auch nicht zu gewagt! Lu du kennst meinen Geschmack!", lachte Jani. " Mensch Lu, ich bin so aufgeregt. Glaubst du wirklich das Manuel mich überhaupt schon mal wahrgenommen hat??" "Mensch Maus, zieh dich erst mal um. Lass das mit Manuel erst mal mein Problem sein! Er ist immerhin mein Lieblingscousin und ich krieg das schon hin. Und außerdem rede ich mit meinem Cousin! Ich WEIß das du im aufgefallen bist! Und zwar positiv!" , versuchte ich Jani zu beruhigen. "Na ja, ich weiß nicht... ok! Ich verlass mich auf dich!"
Drei Stunden Später standen schon die ersten Gäste vor der Tür. "Hallo Leute! Kommt rein. Wir feiern im Garten also legt eure Sachen hier ab und geht nach hinten durch! Die andren müssten auch demnächst kommen!" Gegen 20.00 Uhr waren alle Gäste da. Nein Stopp, fast alle! Jonas fehlte! Traurig versuchte ich ihn unter den anderen Gästen zu entdecken aber - no Chance! Keine Spur von Jonas. Na gut, nur nicht runterziehen lassen, dann hilfst du eben Manu und Jani auf die Sprünge, dachte ich leicht gekränkt! Die beiden saßen am Buffett redeten jedoch kein Wort miteinander. "Hallo Manu. Na wie geht's dir so? ach was, lange rede kurzer Sinn, komm doch mal bitte mit!", mit diesen Worten schleppte ich meinen Cousin zu Jani. "Manu, Janine. Jani, Manuel. « , stellte ich die beiden einander vor. " Ihr saßt so gelangweilt rum, ich dachte ich stell euch einander mal vor. Dann könnt ihr euch zusammen langweilen.", zwinkerte ich die beiden an und zog ich zurück. Kaum war ich verschwunden begann ein heißer Flirt zwischen Jani und Manu. Nur mein Jonas war nicht da! Plötzlich klingelte es an der Tür. Ich rief den anderen Gästen zu dass ich eben kurz die Tür aufmachen würde, als Kaan, ein Freund von Jonas und mir, laut rief :" es könnte auch etwas länger dauern!" ich verstand nicht, was Kaan damit sagen wollte und lief zur Tür. Als ich die Tür öffnete stand niemand davor. Ich schaute rechts, niemand, links, niemand. Ganz aus Zufall entdeckte ich einen Umschlag auf der Treppe liegen. Ich hob ihn auf und öffnete ihn. >SCHAU NICHT SO VERDUTZT LAUF ZUM GARTENTOR VOR<, las ich in Ausgeschnittenen Buchstaben auf dem Zettel. Ganz verwirrt lief ich zum Gartentor als ich plötzlich hintermir ein Geräusch hörte. Doch bevor ich mich umdrehen konnte hatte ich einen Sack über dem kopf. Auf einmal war es stockfinster und ich schrie, man solle mich loslassen. Doch anstatt das man mich loslassen würde wurde ich sanft in einen Wagen gestoßen wo Hände und Füße zusammen gebunden wurden! Irgendjemand wollte mich Entführen. Was sollte das? Und vor allem, wem fiel so etwas ein??? Da ich mich ja nicht mehr bewegen konnte, geschweige denn etwas sehn, ließ ich es mit mir geschehn. Nach etwa 15 Minuten, mir kam es wie eine Ewigkeit vor, hielt mein Entführer plötzlich an! Es dauerte noch etwa eine Minute da wurden meine Füße und Hände von den Fesseln befreit. Jemand zog mir den Sack vom Kopf und ich schaute auf eine wunderschöne Wiese. Doch es war nicht die Wiese die mich so fasziniert hatte, es war etwas anderes. Vor mir lag ein Teppich auf dem ein wunderschönes Picknick ausgebreitet war. Drumherum Hunderte von Kerzen! Mittlerweile war es auch schon leicht dunkel geworden und das kam alles richtig zum Vorschein! Wie romantisch... doch ich wollte wissen wer mir dieses wundervolle Geschenk gemacht hatte. Langsam, ganz langsam, dreht ich mich um. Hinter mir stand nicht, wie ich es erwartet hatte, ein Freund oder eine Freundin von mir, sondern ein Baum an dem ein Zettel hing, mit der Aufschrift >DIE STERNE WEISEN DIR DEN WEG! SIE SIND DEIN WEGWEISER!< Was hatte das zu bedeuten?? Es dämmerte zwar schon, aber die Sterne waren noch lang nicht zu sehen. Es wurde immer geheimnisvoller. Ich drehte mich um und lief an dem Picknick vorbei auf die Wiese. Ich schaute mich um und plötzlich sah ich sie - die Sternblumen am Rand der Wiese. Es viel mir wir Schuppen von den Augen. Was Stand doch gleich auf dem Zettel - die Sterne sind dein Wegweiser. Da ich sonst weit und breit keine "Sterne" entdecken konnte lief ich auf die Blumen zu. Und tatsächlich - an einem Busch hinter den Blumen hing ein roter Herzballon auf dem, wieder mit ausgeschnittenen Buchstaben, stand >DU BIST MEIN STERN! FINDE MICH UND ICH WERDE DIR DIE STERNE VOM HIMMEL HOLEN!<. Ich fand das ganze so schön, wie ein Traum. Das konnte nicht wahr sein. Also kniff ich mich in den Arm, und spürte den Schmerz. Es ist alles wahr, dacht ich bei mir und machte mich auf die Suche. Und als ich um den Busch herumlief sah ich ihn - den Stern! Ich schlich mich von hinten an ihn ran und sah, es war mein Jonas! Der Jonas, von dem ich so lang geschwärmt hatte! Er war hier, er hatte sich all das hier überlegt! Doch Jonas hatte mich kommen hören, er dreht sich um lief auf mich zu, nahm mich in den Arm und, und, er küsste mich! Es war unser erster gemeinsamer Kuss. Und der schönste all meiner Küsse zugleich. Und so kamen wir zusammen.
Von meiner Party hatte ich an diesem Abend nichts mehr mitbekommen, aber das war es mir allemal wert! Als ich am nächsten Morgen nach Hause kam war kein Gast mehr da und sie hatten auch noch aufgeräumt.
Natürlich Telefonierte ich gleich am nächsten Tag mit Jani und sie erzählte mir das Manu und sie nun auch endlich zusammen und super glücklich wären! Natürlich erfuhr sie auch von meiner "Entführung", nur nicht ganz jedes intime detail! ;o)
"Gedanken für die es sich lohnt nachzudenken"
Jonas und ich waren richtig Happy als meine Eltern die Woche drauf verkündeten, dass sie geschäftlich nach Mallorca müssten und ich zu Hause bleiben durfte. Und das ganze zwei Wochen. Allein!! Meine Eltern hatten Jonas so sehr ins Herz geschlossen, dass sie ihm sogar erlaubten, wir hatten ja Ferien, bei mir zu wohnen. Also war die Sache geritzt. Ich brachte meine Eltern mit Jonas, Jani und Manu zum Flughafen. Ich dachte ich würde meine Eltern kennen aber da hab ich falsch gedacht, kurz bevor sie eincheckten nahm mein dad mich zur Seite und grinste mich an:" also Große, dass ich von Jonas keine Klagen hör und ich nicht Opa werd wenn ich nach Hause komm! Du bist immerhin erst 15! Ach mein kleines Mädchen!" "Paps, ich versprech dir, dass du kein Opa wirst! Und ich will selber erst mal mein Leben leben! Viel spaß auf Mallorca und vergesst mich nicht!", lachte ich zurück. Ich fiel meinem Dad um den Hals und gab ihm noch einen Abschiedskuss auf die Wange. "Tschüss Mama! Tschüss Paps! Ich hab euch lieb!", rief ich ihnen noch hinterer und auch Jonas rief "Tschüss Fr. Odelli! Tschüss Hr. Odelli!" Obwohl sie eigentlich schon per du waren.
Auf dem nach Hause weg dachte ich über die Worte meines Vaters nach "ich will noch nicht Opa werden", es klang mir noch genauso in den Ohren. Ich muss wohl sehr in Gedanken gewesen sein, denn ich merkte nicht mal, das der Bus schon an unserer Haltestelle angekommen war. Jonas stupste mich sanft:" Hey mein Prinzeschen, wir sind da. Komm schon oder willst du fest wachsen?? Wäre aber sehr schade." Ganz benommen stand ich auf und als ich auf dem Gehweg stand, merkte ich erst, dass ich fast eine halbe stunde nachgedacht hatte! Zu Hause saßen wir dann alle vier zusammen am Esstisch und aßen unsere Pizza. "Sag mal Lu, warum warst du vorhin die gesamte halbe stunde nicht ansprechbar?? Über was hast du denn nachgedacht?", fragte Manu mich plötzlich. "ach weißt du Manu, Paps meinte noch " ich will aber noch kein Opa werden" . ich hab darüber nachgedacht wie es wohl wäre, mit 15 Mutter zu werden. Da verbaut man sich doch sein ganzes Leben. Guck mal, das Leben fängt mit 16 erst richtig an. Ich hab nachgedacht über die vor- und nachteile einer jungen Mutter." "Stimmt jetzt wo du sagst, ich hätte auch keine Lust mit 17 Papi zu werden!", meinte Manuel. Nach dem essen gingen Jonas und ich nach oben um seine Sachen auszupacken während Jani und Manu das Gästezimmer bezogen. "Hey Lu, ich find deine Einstellung richtig geil! Ich hätte auch keine Lust jetzt schon Dad zu werden. Es stimmt schon, wir haben unser Leben noch vor uns! Ach Mein Prinzeschen, ich weiß warum ich dich über alles auf der Welt liebe!" An diesem Abend hatten Manuel und Jonas Fußballtraining und Janine ging zum Tanzen. Also machte ich mir einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher. Ich dachte noch einmal über den Tag und meine Beziehung zu Jonas nach. Als ich Später das Wohnzimmer aufräumen wollte viel mir mein altes Tagebuch in die Hände. Es war ohne Schloss und so konnte ich es ohne Probleme öffnen. >26.5.01< stand da geschrieben. Ich wusste was das für ein Tag war. Der Tag an dem ich mit meiner ersten Liebe zusammenkam. >..er nahm mich in die Arme und küsste mich. Ich wollte ihn nicht mehr loslassen. Ich war der glücklichste Mensch auf Erden...< als ich umblätterte stockte ich > 9.6.01< . hatte ich in all der Zeit in der ich mit Lucas zusammen war, nicht ein einziges mal in mein damals so geliebtes Tagebuch geschrieben!?! Nein das konnte nicht sein. >... und er meinte einfach nur: es tut mir leid Lucya. Die Zeit mit dir war schön, aber du bist einfach zu jung! Dieses Aussage traf mich wie ein Schlag. Meine große Liebe machte mit mir Schluss. Nach all der Zeit. Nach unserem gemeinsamen ersten Mal. Nein ich wollte diese zeit nicht mehr in Erinnerung behalten!!< . Jetzt viel es mir wieder ein. Ich war damals so traurig gewesen, dass ich gesamten einträge wieder herausgerissen hatte. Ich blätterte noch ein bisschen weiter als mir plötzlich eine lose Seite in die Hand viel >2.6.01<... der Tag >... und so passierte es, dass wir zum ersten Mal miteinander schliefen. Für mich war es zudem noch das erste Mal. Und es war wunderschön...< Ja der Tag. Heute bereue ich es. Ich wusste, dass damals keine Gefühle da waren. Alles war nur Einbildung. Ich setzte mich auf die Couch nahm einen Stift und trug ein >5.8.04; kurz vor seinem Abflug nach Mallorca sagt mein Paps zu mir "Ich will noch kein Opa werden!" Dieser Satz brachte mich zum Nachdenken. Ist es wirklich so sinnvoll mit 15 oder gar noch jünger Mutter zu werden. In dem Alter hat man sein Leben noch vor sich. Die ganze Jugend ist im Eimer. Und wird die Liebe so lang halten oder daran zerbrechen? Auf all diese Fragen fand ich Antworten, positiv wie negativ. Aber eins ist sicher: Ich möchte noch nicht Mutter werden. Ich will mein Leben leben und erst lernen was es heißt Verantwortung zu tragen.< ...mit diesem Eintrag schloss ich mein Tagebuch und legte es in einen Schuhkarton den ich fest verschnürte und unter meinem Bett verbarg.
"the end is near" oder "es hat sich aus gejonast"
Ich dachte eigentlich mit Jonas war alles in bester Ordnung, doch als meine Eltern ein paar Tage später nach Hause kamen, meldete er sich nicht mehr. Als ich heute morgen aufgewacht bin war er nirgends zu sehn und auch seine Sachen waren verschwunden. Auf dem Küchentisch fand ich eine Nachricht > Guten Morgen Lu< , stand da geschrieben. Das ließ mich stutzen. Jonas hatte mich nie Lu geschweige denn Lucya genannt, für ihn war ich immer das "Prinzeschen" gewesen. >Ich bin nach Hause gefahren. Melde mich bei dir! Sei mir nicht böse, liebe grüße Jonas< Kein hab dich lieb oder bussi wie er es sonst immer geschrieben hatte. Traurig zeriss ich den Zettel und beförderte ihn in den Müll. Da ich nicht wusste was ich machen sollte, wollte ich wenigstens zwei Menschen glücklich machen. Also bereitete ich Kaffe, frische Brötchen und Marmelade zu und bracht Manu und Jani ein Frühstück ans Bett! Die beiden waren total Happy. Doch als mich Jani fragte, wo denn Jonas war antwortete ich bedrückt:" Ich weiß es nicht, ich hab nur eine Nachricht gefunden, wo er meinte er wäre nach Hause gefahren und er würde sich melden." "Ach Süße, kopf hoch. Er hat bestimmt noch was wichtiges vor und meldet sich im laufe des Tages.", versuchte Jani mich aufzumuntern. Doch sie täuschte sich. Jonas rief nicht an. Er schrieb weder sms, noch Brief oder eine E-Mail. Auch an den darauf folgenden Tagen meldete er sich nicht. Mum und Dad waren wieder da, so auch mein gewöhnlicher Alltag. Lange schlafen, frühstücken oder gleich Mittagessen, und nachmittags mit Jani oder andren Freundinnen etwas unternehmen. Auch Mami fragte mich, was denn mit Jonas sei, ich wich ihrer Frage aus. Sie hatte gemerkt dass etwas nicht stimmen konnte. Eines Nachmittags kam sie vom Einkaufen. "Lu, ich hab gerade im Supermarkt Frau Gerald mit Jonas gesehen. Als der Junge mich sah, ging er um das Regal herum und tat als suche er etwas. Frau Gerald wusste auch nicht was plötzlich in Jonas gefahren war. Möchtest du nicht darüber reden??" "Ach Mami", schluchzte ich. "Jonas hat sich seit einer knappen Woche nicht mehr gemeldet und Maya hat mir erzählt, sie hätte ihn mit einem andren Mädchen im Arm aus dem Kino kommen sehn. Der Typ ist für mich ein für allemal gestorben! Ich brauch ihn nicht mehr!!" "Och Maus, warum hast du mir das den nicht schon früher erzählt. Es muss schwer für dich sein. Jonas und du ihr wart so ein süßes Paar. Aber du wirst einen finden, der dich wirklich liebt und dir treu ist. Da bin ich mir sicher!" "Danke Ma, du bist wirklich die bester Mutti der Welt", ich fiel meiner Mutter um den Hals und wollte sie gar nicht mehr loslassen als plötzlich das Telefon klingelte. "Ja hallo, Lucya Odelli.", meldete ich mich. Einen kurzen Moment herrschte Funkstille. "Ha... ha... hallo Lucya", das war Jonas. "ich wollte dich fragen wie es dir geht!" "Spar dir dein Getue Jonas! Ich weiß, dass du eine andere hast. Es ist aus zwischen uns. Also lass mich verdammt noch mal endlich in ruhe!", schrie ich wütend in den Hörer. "Aber Prinzeschen, lass dir das erklären... dass ist nicht so wie...", er hatte seinen Satz noch nicht beendet als ich auch schon aufgelegt hatte. Wütend lief ich in mein Zimmer, riss alles aus den Regalen was ich von Jonas besaß und beförderte es in einen blauen Sack, als ich schon wieder das Telefon hört. Mami ging ran. "Jonas versteh es doch bitte", hörte ich Mami. "Lucya hat keine Lust mehr auf dich. Wenn du mit anderen Mädchen im Arm ins Kino gehst ist das ja wohl verständlich. Zwischen euch ist es aus. Es tut mir leid." Mehr wollte ich nicht hören. Ich hatte die beste Mutter der Welt! Sie verstand mich, obwohl sie Jonas so in ihr Herz geschlossen hatte. Als später am Nachmittag Jani zu mir kam, verzogen wir uns in mein Zimmer. "Jani, ich muss dir was erzählen. Zwischen Jonas und mir ist es aus! Ich hab Schluss gemacht! Ich lass mich nicht ausnutzen! Und schon gar nicht von so einem.", kam ich gleich auf den Punkt. "Na dann herzlich willkommen im Club der einsamen Herzen...", flüsterte Jani. Doch ich hatte es gehört. " Wie?!? Sag jetzt nicht Manuel und du ihr habt euch getrennt?!" "Doch! Ihm wurde plötzlich klar, dass ich ihm zu jung war. Er ist ja schon fast 18 und ich bin ja erst 15... dass fällt ihm ein, nach der Zeit. Jungs sind solche Idioten! Für was brauchen wir die? Wir schaffen das auch ohne sie!" Als ich später am Abend am Fenster saß, bemerkt ich im Garten eines Hauses gegenüber, einen Jungen, etwa in unserem Alter und genau mein Typ. Doch ich wollte mir erst mal Klarheit verschaffen. Vielleicht war er nur zu besuch, oder vergeben. Ich lief in die Küche wo meine Mutter hantierte. "Mum, wer ist den der hübsche Junge im Haus gegenüber?? Du kennst ihn nicht zufällig?" "Ach Lu, dass hab ich dir ja noch gar nicht erzählt! Das sind unsre neuen Nachbarn. Ich kenn ihn persönlich nicht aber seine Mutter! Gertrud Jansen ist wirklich eine reizend nette Frau. Der hübsche Junge, wie du ihn nennst, heißt übrigens Lucas ist 16 und wird in ein paar Tagen in deine Klasse kommen. Was hältst du davon wenn ich ihn und seine Mutter für morgen Nachmittag zum Kaffe einladen würde?!", grinste mich meine Mutter an. "Oh Mami, du bist wirklich die beste!"; strahlte ich sie an. Das musste ich natürlich gleich Jani erzählen und die fand das mal wieder richtig süß. Wie so vieles...
Kommentare
joesmoe@gmx.at schrieb:
hi. du scheinst ein sehr sehr trauriger mensch zu sein. na ähm die geschichte is gar nit so schlecht, vielleicht stehl i sie dir. na scherz. is an guter weg recht lang, gefällt ma.
und aja stimmt es alter spielt überhaupts ka rolle, i find des sehr erotisch eine 70 jährige zu befummeln 8)
grüße tom 8)
Lisa schrieb:
Also ich finde die Geschichte richtig toll...es kommt mir vor, als hättest du mein Tagebuch als Geschichte geschrieben...naja...
Viele liebe Grüße
Lisa
serenade@fahr-zur-hoelle.org schrieb:
Die Geschichte an sich ist schon ganz gut, müßte allerdings etwas überarbeitet werden.
steffi schrieb:
Hi,wirklich eine gute Geschichte, sie ist toll, einfach toll.Mach weiter so! Du hast bestimmt keine Probleme Aufsätze in der Schule zu schreiben. Viele Grüße und Tschüss, Bussi, deine steffi.
mertensini@web.de schrieb:
Eine sehr sehr niedliche Geschichte, wie ich finde!
Perfekte Situation eines jungen Teeenagerleben dargestellt!
www.DaHeroLD.de.vu
gruss ChrisMcMert
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