Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings
von
flaviia97
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Wie der Flügelschlag eines Schmetterlings
Ich stand an den hohen Klippen und schaute hinunter in die tiefe Schlucht. Der Himmel hatte sich mittlerweile in ein zartes Orange verfärbt während auf der anderen Seite dichte, schwarze Wolken aufzogen. Der Wind zerrte in meinem Haar und ich schloss die Augen. Erinnerungen kamen in mir hoch. Erinnerungen die mein Herz zum Glühen brachten. Ich sah die warmen Farben eines blühenden Gartens im Frühling und roch den Duft der grünen Wiesen, ich hörte den Flügelschlag der farbigen Schmetterlinge. Und da sah ich ihn vor mir. Schaute in seine Augen. In die Augen, so tief wie der Grund des Ozeans, in denen ich damals versank. Ich erinnerte mich an sein Versprechen. Ich spürte seine Lippen auf meinen und konnte seinen Herzschlag fühlen. Doch als ich meine Augen wieder öffnete waren die magischen Bilder verschwunden, nur noch eine ferne Erinnerung. Das Wasser peitschte in grossen Wellen gegen die Klippe. Auf meiner Hand spürte ich einen kleinen Tropfen. Ich wollte ihn wegwischen doch die Tropfen benetzten meine Haut, meine Haare. Ich schaute in den Himmel, das beruhigende Orange war verschwunden. Eine graue Decke überzog den Horizont. Der Regen wurde immer stärker doch ich konnte mich nicht von der Stelle rühren. Meine Beine waren wie gelähmt. Da legte sich eine Hand auf meine Schulter. Selbst durch meine Kleider hindurch konnte ich spüren, wie warm sie war. Ich drehte mich um und schaute in seine Augen. Mein Atem stockte und mein Herz schien für einen Moment auszusetzen als ich die Träne sah, die in seinen braunen Augen, zwischen den dichten Wimpern glitzerte. Und als ich ihn anschaute, noch immer unfähig mich zu bewegen oder etwas zu sagen spürte ich Tränen in mir aufsteigen. Sie rollten meine Wange runter hinterliessen dunkle Flecken auf meinem Shirt. Fragend schaute ich ihn an, wartend auf eine Antwort. Er nahm meine Hand und während sich die Tränen in seinen Augen lösten und seine Wangen hinunterliefen flüsterte er kaum hörbar: „Ich habe es Versprochen“. Da spürte ich wie sich seine kräftigen Arme um meinen bebenden Körper legten. Und während der Regen sich mit unseren Tränen vermischte und unsere Körper nässte verschmolzen wir in einen ewigen Kuss.
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Kommentare
Liz schrieb am 2012-05-03 18:46:14:
ja, du musst deine Geschichte noch weiter ausführen, es stehen noch so viele Fragen offen :)
Du hast aber einen tollen Schreibstil.
Liz schrieb am 2012-05-03 18:46:00:
ja, du musst deine Geschichte noch weiter ausführen, es stehen noch so viele Fragen offen :)
Du hast aber einen tollen Schreibstil.
franke,sina schrieb am 2011-09-22 22:12:34:
lebendige, farbige bilder steigen in einem auf, wenn man deinen Text liest. jedoch verstehe ich den inhalt nicht ganz. warum weint sie, was hat er versprochen, warum ist er ploetzlich da? und sein versprechen- ein kuss für die ewigkeit?
alles in allem sehr schoen geschrieben.
lg
xxx sina xxx
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