Wie immer
von
Cryptic misery
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Mal wieder allein
Es war wie immer, sie hockte auf ihrem bett, starrte starr an die Wand, ohne Gedanken, ohne Gefühle.
Es war wie immer, ganz normal, so ganz allein, ohne Freunde, ohne Liebe, mit Nichts.
Es war wie immer, sie war es gewöhnt, versteckte den Kummer, vor allen anderen, wie immer.
Es war wie immer, nur noch viel schlimmer, sie fühlte sich elend, wollte nicht mehr, doch sie musste weiter.
Es war wie immer, sie quälte sich weiter, weiter am Leben, weiter am Atmen, weiter allein.
Es war wie immer, sie sagte nichtz, saß stumm auf dem Bett und schaute sich um, die Vorhänge geschlossen.
Es war wie immer, sie saß im kühlen Raum, beleuchtet von Kerzen, man sah sie kaum.
Es war wie immer, sie dachte still nach, wusste wie immer, das es nichts brachte, still im Kummer.
Es war wie immer, sie stand langsam auf, ging hin zum Fenster und machte es auf, hielt es kaum aus, zu sehn die glücklichen Menschen.
Es war wie immer, sie kannte es schon, die Menschen so glücklich, wie immer schon, und sie fühlte sich verlorn in der großen Welt.
Es war wie immer, sie ging hinnaus, und ging auf die Straße, zu den Menschen raus, schaute sie an, so leise und still, das es keiner wahrhaben will.
14.09.2006
cryptic misery
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Kommentare
Darktear schrieb am 2006-11-22 00:57:53:
Oh ja .. wie wahr..
lg
Basther schrieb am 2006-11-21 15:18:29:
Traurig, Tragisch und dabei noch so gut geschrieben.
Man kann die Einsamkeit nahezu spüren!
Beste Grüße
Basther
das Chaos schrieb am 2006-11-20 19:10:55:
des gefühl kenn ich echt klasse geschrieben
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