Wildgesänge
von
Anariel, die Nomadin
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Wildgesänge
Im Moosgrünem Tone gesungen,
so träum ich und jage dahin.
Den Traumnebelwelten entsprungen,
so bin ich und suche nicht Sinn.
Zeichen in Rind und Moose geschrieben.
wo Mondschein und Schatten sich bricht.
Folg ich Spuren, die zurückgeblieben.
Dunkle Geheimnisse im Angesicht.
Nicht von der alten Spur gewichen.
Fahles Mondlicht in den Augen blitzt.
Erinnerungsbilder sepia verblichen.
Ein scharfer Dorn die Haut tief ritzt.
Quillt Blut in grellem Rot hervor,
Wenn wir vom laufen, jagen singen.
Durchschreiten tief im Walde das Tor.
Wenn ferne die Wildgesänge klingen.
Lässt mir das Herze höher schlagen
und weckt in meiner stillen Brust,
wo unser Feuer tief getragen
die alte, alte Fleischeslust.
So bin ich und suche nicht Sinn,
den Traumnebelwelten entsprungen.
So träum ich und jage dahin,
im Moosgrünem Tone gesungen.
Anariel 07.12.2008
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Kommentare
Anariel schrieb am 2008-12-12 23:50:55:
Freut mich, das es euch gefällt.
mit leibem Gruße
Anariel
Ella schrieb am 2008-12-11 22:56:08:
Na also das ist ja genial.
"Im Moosgrünem T'one gesungen."
Was für ein interessanter vergleich, so Bildlich, so dicht.
Das ist..... mir fehlen die Worte.
Gruß Ellana
Traumfänger schrieb am 2008-12-11 15:41:52:
Ein sehr gelungenes Gedicht!
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