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Kategorien > Abenteuer > Freundschaft, Leben, Schicksal

Wo die Sterne stehen - Kap1

von Lara - Malou von Kroge

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Hallo ihr lieben! Ersteinmal ein dickes Dankeschön an alle, die mir ein Kommi hinterlassen haben! Ich hatte nicht mit so viel Rückmeldung gerechnet, weiter so! Ich habe mich wirklich riesig gefreut!! Ich hoffe, dass euch die Fortsetzung der Geschichte gefallen wird. bitte beschwerde einreichen, wenn zu viele namen am anfang auftauchen. Bei bedarf schick ich euch einen stift und einen notizblock, aber ich hoffe es geht auch so? ^^
viele liebe grüße! mille bisous :-* --Lara-Malou--


>Geburtstag in der Fremde<

Am Abend saßen Agora und Jessica noch lange im steifen Hotelbett wach.
„Und? Wie war das Interview?“, fragte Jessie und griff nach einer Milkaschokoladentafel.
„Ganz nett“, antwortete Agora. „Alle haben alle wie wild auf mich eingeredet, die Fragen prasselten nur so nieder. Ich musste sie erst einmal bitten, die Fragen hintereinander zu stellen!“ Jessie lachte auf.
„Und? Waren die so spießig, wie man das so von Reportern hört?“ Agora dachte an die Frau mit den dunkelbraunen Haaren, die zwar verstanden hatte, was sie auf Französisch gesagt hatte, es aber nicht gesagt hatte.
„Nee, gar nicht. Da war so eine Frau mit dunkelbraunen Haaren, die war total nett. Aber dieser Mr Howards… Das war vielleicht einer! Den besten Platz hat er sich geangelt und dann hat er nicht geglaubt, dass ich aus Frankreich komme! Weißt du, er wollte, dass ich was auf Französisch sage, weil er glaubte, dass ich das nicht kann, aber ich konnte es. Tja…“
„Und was hast du gesagt? “
„Irgendwas mit à tout les idiots qui ne croient pas que je vienne de France oder so. “ Jessie lachte erneut auf.
„Echt?“ Agora nickte. „Mann! Und was hat er da gesagt?“
„Nichts. Er hat nämlich kein Wort verstanden!“ Jessie lachte noch einmal. „Aber diese Dunkelbraune, die hat mich verstanden, aber nichts gesagt. Für eine Sekunde hab ich wirklich Schreck gekriegt!“
„Ja“, nickte Jessie, die plötzlich wieder ernst wurde. „Es kann gut sein, dass dich noch andere verstanden haben. Ich an deiner Stelle wäre etwas vorsichtiger damit, was ich sage, erst recht in Interviews.“
„Ach was, komm schon. Das war ein Scherz.“
„Ja“, meinte Jessie, „wenn das die anderen auch so gesehen haben… Immerhin war es ein internationales Interview, oder?“
„Könnte man so sagen. Ach was, das hat keiner falsch verstanden, sonst hätten sie doch was gesagt!“ Jessie schien noch nicht so überzeugt zu sein, doch Agora löschte nun das Licht und schlief kurz darauf ein.
Am nächsten Morgen ging gerade die Sonne auf, als Agora in der Küche erschien. Marita Nolan, die gleichaltrige Tochter des Hauses ihrer Gastfamilie, erwartete sie schon.
„Schon wach?“, fragte Agora.
„Klar!“, grinste Marita.
„Wow, und der Tisch ist auch schon gedeckt, ist heute etwas Besonderes?“ Marita grinste sie an.
„Na hör mal, muss ich dir ernsthaft sagen, dass heute Jessies Geburtstag ist?!“, beschwerte sie sich.
„Du hast wieder ein gepflegtes Vokabular heut Morgen!“, stellte Agora schmunzelnd fest. „Ich bin eigentlich nicht extra nach England gekommen, um Gassenenglisch zu lernen!“
„Dein Wortschatz erweitert sich aber nicht, wenn du alle unfeinen Worte überhörst, du Streberin“, lachte Marita.
„Wie gut, dass es dich gibt, nur eine wahre Freundin ist so grausam ehrlich“, grinste Agora. Was sich wie ein Streit anhörte, war ein gut gemeinter Scherz.
„Jessie ist heute aber spät dran“, bemerkte Marita, wieder ernst geworden.
„Ja, ich weiß auch nicht, wo sie steckt, wir sind doch zur selben Zeit aufgestanden.“ Agora sah sich zur Tür um, doch da stand natürlich keiner.
„Wonach riecht’s denn hier?“, fragte sie plötzlich.
Marita sah alarmiert auf und sprang zur Arbeitsplatte der Küche. „Mist, das Rührei!“, rief sie und hob hastig die Pfanne vom Herd und pustete den schwarzen Rauch über der Pfanne weg. Plötzlich hörte Agora ein Geräusch.
„Sie kommt!“, rief sie - und leiser: „Jessie kommt!“
„So ein Mist“, zischte Marita und versuchte gleichzeitig leiser und energischer zu pusten. Die Tür schwang auf. Agora riss ihre Arme erfreut zu einer Umarmung in die Höhe.
„Happy -" Doch sie stockte. "Scarlet? Du? Was machst du denn hier?“
Ungerührt betrat Maritas jüngere Schwester den Raum.
„Nur so zur Info, ich geh auf die gleiche Schule.“ Sie ging an ihrer Schwester vorbei zum gedeckten Tisch. „Leider.“
„Nicht, Scarlet!“, beschwerte sich plötzlich Marita. „Das ist für gleich, wenn Jessie runterkommt, die hat nämlich heute Geburtstag!“ Doch Scarlet hatte sich schon eine Tomate in den Mund geschoben. Da betrat auch Mrs Nolan, die alle vorzugsweise nur beim Vornamen nannten, denn Maritas Mutter glaubte, „Mrs Nolan“ mache sie zu alt, die Küche.
„Morgen, Rosie“, sagte Agora höflich.
„Morgen, Kinder. Mann, das ist hier ja eine Unordnung – Finger weg vom Geburtstagsessen, Scarlet! Kannst du mir mal eben was aus dem Kühlschrank reichen? Gleich unten links steht so ein kleiner Schokoladenkuchen, siehst du?“ Scarlet griff in den Kühlschrank und holte den Kuchen heraus. Agora lief das Wasser im Munde zusammen, trotz der frühen Morgenstunde.
„Marita – das Feuerzeug?“, forderte Rosie. „Marita? Was machst du da?“
„Die Eier sind ein bisschen… naja…“ Sie hielt ihrer Mutter missmutig die Pfanne hin. Diese lachte auf.
„Na, also ich hab schon schlimmeres Rührei von dir gesehen! Das werden wir schon verkraften, was meinst du, Agora?“
„Der Kuchen sieht einfach toll aus!“, erwiderte Agora angetan, ohne weiter auf die Frage einzugehen. Marita stellte die Pfanne nun vorsichtig wieder zurück auf die Herdplatte und schaufelte das Rührei in eine gelbe Plastikschale. Scarlet hatte währenddessen den Kühlschrank inspiziert und einen Yoghurt herausgefischt.
„Es gibt doch gleich Geburtstagsessen, meine liebe verfressene Schwester“, lachte Marita. Scarlet starrte sie böse an.
„Ich habe aber jetzt hunger!“ Sie nahm sich einen Löffel und ging hinter ihrer Mutter her zur Tür.
„Jessie wird sicher bald kommen“, versuchte Agora zu schlichten, jedoch ohne Chancen bei Scarlet.
„Gut, wartet ihr nur auf sie. Was soll ich sagen, wenn ihr zu spät zur Schule kommt? Das Frühstück sollte nicht vergammeln und deshalb seid ihr geblieben?“
„Danke, sehr freundlich“, bemerkte Agora sarkastisch und Scarlet verzog sich nickend. Marita seufzte.
„Wow, wie kann man 20 Minuten nach dem Aufstehen schon so unbeschreiblich schlechte Laune haben?“
„So was könnte dir nie passieren“, lachte Agora Marita zu, die ebenfalls lächelte. Dann stürmte Rosie in die Küche.
„Schnell, Kinder, sie kommt. Alles auf seine Plätze! – Wo ist Scarlet?“
„Zur Schule“, sagte Marita knapp, was ihr einen erstaunten Blick ihrer Mutter einfing. Dann erschien ein Schatten hinter der Glastür und Jessie kam herein.
„Guten Morgen, Leute-“ Überrascht blieb sie stehen, als alle in der Küche plötzlich singend auf sie zukamen. Überrascht versuchte sie sich lachend aus den Umarmungen zu lösen.
„Ihr – zerquetscht – mich“, stieß sie hervor und alle ließen von ihr ab.
„Na, das wär’ ja was, wenn du ausgerechnet an deinem Geburtstag zu Tode

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Kommentare

Lil' Alice schrieb am 2009-08-12 20:49:12:
Hey du! :D
Dein Schreibstil gefällt mir. Er hat diese goldene Mitte -> nicht zu viele aber auch nicht zu wenige Beschreibungen. Das zu erreichen ist nämlich noch eine Kunst!
Man merkt auch richtig, was das für Personen sind, zum Beispiel Rosie. Ich konnte mir wirklich vorstellen was sie für Gesichtsausdrücke hat, als sie Scarlet zurechtgewiesen hat und wie ihre Stimme sich anhören würde.
Mach weiter so! Die Geschichte ist toll.
Jess schrieb am 2009-02-04 15:54:48:
Hey du!

Da sind sie ja alle! Angefangen mit Rosie und Scarlett "Happy- Scarlet!?" *lool*
Dann mit dem Witzbold Robbie, Dan bei der man sich nicht ganz sicher ist, ob sie arrogant oder einfach nur vorsichtig ist.
Micky, den man eigentlich nur knuddeln könnte, auch wenn er seine harten Seiten hat.
Nun und James...kk *gg*
Tja und der Schluss ist einfach nur zum seeeehr breit grinsen *pfeif*
gggglG, Jess
TJ Omar schrieb am 2009-01-22 20:04:16:
Hey, da bin ich wieder. Erstmal danke an deine Kommentare bei mir. Hat mich echt gefreut. Nun zur deiner Story; dieser Kapitel war interessant. Hat einige Fragen aufgeworfen, die bestimmt in den nächsten Kapiteln beantwortet werden. Der Schluss ist wirklich gut gemacht. Ich habe da zwar eine wage Vermutung für wenn es ist, aber ich lass mich dann überraschen. Ich freu mich schon auf den nächsten Kapitel.

MfG TJ Omar

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