 |
|
 |
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln. |
 |
 |
 |
|
|
 |
 |
Wo gehen wir hin?
von
C.Star
Ein überfüllter Laderaum. Alles Menschen, die ich sonst so jeden Tag sah.
Da ist Karl der Bäcker, Hans der Schneider und viele andere. Jeder schaut
sehr traurig auf den Boden. Niemand spricht auch nur ein Wort.
Ich weiß nicht wohin es geht. Heute morgen kamen diese Soldaten und sie
begleiteten uns in einen riesigen Laderaum eines LKWs. Mama war da ganz
ruhig. Denn seitdem Papa auch von diesen Soldaten weggebracht wurde,
war sie ganz anders. Immer traurig. Sie lachte nicht mehr so wie früher.
In meiner Hand halte ich Dolly. Sie ist ein Geschenk von Papa gewesen.
Er schenket sie mir zu meinem Geburtstag letzte Woche. Dollys Haare sind
sehr weich. Ich streiche gerne ihre Haare.
Dann schaue ich hoch zu Mama, die nun auch meine Haare streicht. aus ihren
grünen Augen kullern zwei Tränen, die auf mein rosa Kleid tropfen. Wieso
weint sie denn? Ist es ihr in diesem Laderaum ungemütlich? Möchte sie was zu
trinken? "Mama, wieso winst du denn", frage ich sie anschließend. Mama wischt
schnell ihre Tränen weg und lächelt mich an:"Nein, meine Liebe. Mir kam nur
etwas ins Auge", antwortet sie mir dann. Ein älterer Mann, der schon sehr
mitgenommen aussieht, wühlt in seiner Hosentasche rum und holt ein Bonbon raus.
"Magst du eins", fragt er dann. Ich schaue hoch zu Mama, die mir dann zu nickt.
Ich versuche duurch die Menschenmenge durch zu kommen und trete dabei einigen
Leuten auf die Füße. Dann hole ich mir das Bonbon vom alten Mann und gehe
zurück auf Mamas Schoß. Papa sagte mir immer, ich sollte nicht zu viel von diesen
Bonbons essen, weil die nur dick machen. Also stecke ich es in meine Hosentasche
und warte.
Plötzlich wackelt der ganze Frachtraum. "Jetzt wird's wohl etwas holpiger", sagt
der Bäcker Karl. Ich bekomme Angst und schließe meine Augen, doch diwe Holperei
hört ncht auf. Dannn schreie ich laut auf, weil ich noch mehr Angst bekomme.
Nachdem es nicht mehr holpert, öffne ich meine Augen und alle schauen mich an.
Der Bäcker Karl schaut mich mit einem ernsten Blick an: "Tsch, du darfst nicht
so laut sein." Aber warum denn? Ich hatte Angst. Ich musste schreien.
Dann öffnet sich die Ladetür. Frische Luft weht in den stickeigen Laderaum rein.
Ein Mann mit brauner Uniform schaut uns mit ernster Miene an. "Leider ist der
Sprit bald alle und somit können wir euch nicht weiter bringen. Es müssen schon
einige Leute raus, damit der LKW nicht mehr soviel Benzin verbraucht." Er schaut auf den Mann, der mir ein Bonbon gegeben hatte.
Dann zeigt er auf Hans dem Schneider. "Ihr scheint eine riesige Last zu sein, außerdem
werdet ihr dort bestimmt nicht gebraucht, wo wir euch alle hinbringen.
Ein anderer Mann mit einem Gewehr kommt dann. Er schaut uns mit Entsetzen an.
Seine Augen werden ganz groß. Die beiden Uniformierten gehen dann ein bisschen
weiter weg. Wir können alle hören, wie sie sich streiten. Dann gibt der entsetzte
Mann auf und kommt zu uns zurück. "Komm mal mit kleine", sagt er dann. Wen meint dieser
Mann. Er meint doch nicht mich. Ich höre, wie Mama schreit und weint. Was ist denn
los? Warum weint denn Mama jetzt schon wieder? Der Uniformierte packt mich an
meinem rechten Arm, um mich aus diesem engen Laderaum raus zu holen. Dann fühle ich, wie
Mama mich am linken arm packt und schreit: "Nein, nicht mein liebstes Ding. Bitte nicht
mein Mädchen!" Mama weint und schreit immer lauter. Langsam bekomme ich auch Angst.
Ich schreie auch laut auf. Dann schafft es der Mann mich raus zu bekommen und ich schreie
nach Mama. Sie sitzt dort aber nur im Laderaum und wird von einer anderen Frau getröstet.
Was ist denn jetzt los? Wo werde ich hingebracht?
Der Mann führt mich zu einem Busch, etwas weiter vom LKW. "Bitte schau dir diesen
Berg dort hinten an", bittet er mich ganz freundlich. Ich drehe meinen Rücken zu ihm
und schaue hin, zu den Bergen. Dann hole ich mein Bonbon raus und tue es in den Mund.
Papa wollte mich immer zu diesen Bergen bringen. Doch wir werden bestimmt noch hinfahren.
Er hatte es an meinem Geburtstag versprochen. Mein Bonbon im Mund schmeck sehr süß nach
Erdbeere. Ich lutsche es und spiele mit meiner Zunge damit rum. Dann höre ich, wie der Mann
hinter mir schluchzt. Warum weinen denn heute alle? Was ist los? "Nur ein Jude", sagt er
halb laut. Jude? Ich habe schon mal etwas davon gehört aber nie gewusst was es ist.
...Schmerz. Kaltes Metall dringt durch mich. Ich kann den Berg nicht mehr sehen,
alles verläuft rot. Meine Beine werden schwacher, ich kann nicht mehr stehen.
Ich schmecke noch das süße Erdbeer Bonbon. Dann schließe ich meine Augen mit dem süßen
Geschmack vom Leben.
Kommentare
daratheis@web.de schrieb:
Hi C.Star!
Ich glaube, mit der Geschichte hast du dich gewaltig verirrt, denn so sehr ich auch gesucht hab, da ist kein einziges Fantasy-Element drin. mMn gehört deine Story eher nach "Wahre Geschichten"...
Aber da ich sie ja jetzt gelesen hab, kriegst du auch 'ne Kritik:
Viele Rechtschreibfehler und Wortwiederholungen, außerdem ein kleiner Logikfehler, du schreibst "die auf mein rosa Kleid tropfen" und später "Also stecke ich es in meine Hosentasche" an der Stelle müsstest du dich für eins (Kleid oder Hose) entscheiden. Und kann man dadurch, dass man die Last um ein paar Kilos verringert wirklich so viel Benzin sparen?? Auf Dauer vielleicht schon, aber wenn man eh nur noch ein paar Liter hat?
Dein Stil ist verbesserungswürdig, viele Sätze sind mMn einfach unschön formuliert. (Kann es sein, dass Deutsch nicht deine Muttersprache ist ? Die Frage soll keine Beleidigung sein, die Sätze wirken nur stellenweise sehr unbeholfen...)
Hinweis: Stell deine Geschichte noch mal rein, allerdings in einer anderen Kategorie und lass dann diese hier löschen. (Die ist nämlich eindeutig kein Fantasy.)
Liebe Grüße, Lanna
derautorder@geschichte.de schrieb:
hi lanna!!!
sorry ^^
die sollte eigentlich überhaupt nicht vorgestellt werden.
die is ja gar nicht fertig und so.
tut mir leid. das war ein versehen.
daratheis@web.de schrieb:
Shit happens! *gg
Sowas kann ja jedem mal passieren, lass die Geschichte einfach wieder löschen (Mail an story@storyparadies.de) und vergiss meinen Kommentar (der wird bei unfertigen Werken ungültig *gg)
Liebe Grüße, Lanna
judith@t-online.de schrieb:
Hallo C.Star,
die Geschichte ist nicht Fantasy und mag kleine sprachliche wie logische Fehler haben (so dramatisch wie Lanna sehe ich das nicht), aber ansonsten gefällt sie mir sehr gut. Gelungen finde ich die Perspektive des Kindes, das noch gar nicht begreift, was los ist, und das Ganze noch mit einer gewissen Leichtigkeit sieht. Der locker-trockene Stil, der sich daraus ergibt, bringt dem Leser das erschütternde Geschehen näher (naja, mir jedenfalls), als wenn der Text sich im Drama und Pathos verloren hätte.
Besonders gut finde ich, daß der Soldat, der die Exekution durchzuführen hat, weint, daß er noch menschliche Gefühle zeigt und dieses schreckliche Verbrechen nicht einfach kaltlächelnd hinter sich bringt.
Grüße, Judith V.
fd_csta@gmx.net schrieb:
hey, ich hab da schon ne mail hingeschickt, doch die stories sind immer noch da :(
dabei hab ich die gründe auch genannt.
und ich wollte die neuen versionen von den erdboten rein schreiben.
Kommentar hinzufügen
|
 |
|
|