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Kategorien > Fantasy&Märchen > Fantasy

Wolfskinder

von Melina Bock

1

Das Heulen der Wölfe erfüllte den kalten und düsteren Wald, in dem die drei Menschen seit Stunden herumirrten. Der Regen vom Tag tropfte die Bäume hinab und direkt auf die Köpfe der drei.
"Maxime, ich will hier raus!", schrie eines der zwei Frauen immer wieder. Sie war höchstens acht Jahre alt und klammerte sich fest um Maximes Hand.
"Ich weiß. Das wollen wir alle", sagte diese bloß und trat in den Schein des Mondes. Ihre hellblauen Haare und ihre enzianblauen Augen leuchteten auf. Ihre Klamotten waren zerschlissen und kaputt, welches auch kein Wunder in diesem Wald war.
Immer noch erfüllte Maxime den Wald mit ihrer Helligkeit, bis der junge Mann sie aus dem Licht zog.
"Wir dürfen uns nicht auffällig machen", flüsterte er und sah sich vorsichtig um. Sein Kiefer war angespannt.
"Die Wölfe und ihre Ausgeburten dürfen uns nicht entdecken, also seit leise", sagte er und augenblicklich verharrte er in seiner ungemütlichen Haltung.
Das Heulen der Wölfe, welches vor kurzer Zeit noch mindestens eine halbe Meile entfernt war, war nun deutlich näher.
"Lauft!", rief Maxime und lief los, die anderen beiden hinterher. Die Bäume flogen an ihnen vorbei, wie Vögel. Kühl wehte ihnen der Wind ins Gesicht, während sie über den glitschigen Untergrund liefen, das heulen der Wölfe in ihren Nacken.
"Maxime, du musst uns retten, mit deinem Zauber!", rief der junge Mann und hob während dem Laufen Tayet, das kleine Mädchen, auf seinen Arm.
"Dann müssen wir stehen bleiben", sagte Maxime und hielt abrupt an.
Der junge Mann, Ray, und Tayet stellten sich zu ihr.
Maxime schloss ihre Augen und flüsterte etwas. Der Wind begann doller zu werden, während das heulen der Wölfe näher kam. Maxime streckte ihre Arme zum Himmel empor und flüsterte weiter.
Die Wölfe waren bald da.
Plötzlich bohrte sich ein Lichtstrahl vom Himmel her in die Erde hinein, in ihm geschlossen waren die drei Menschen.
Die Wölfe sprangen plötzlich durch das Gebüsch und rannten auf den Lichtstrahl zu, sie setzten zum Sprung an. Doch, einer nach dem anderen prallte an dem Schein ab und fiel leblos zu Boden.
Die Gefahr schien gebannt doch, da kam aus dem Gebüsch, aus dem die Wölfe zuvor entsprungen waren, eine weitere Kreatur, mit völligen Abschaum.
Es war ein Wesen aus Wolf, Mensch und Mutant. In seinem Gesicht hing alles Kreuz und Quer, während sein rasselnder Atem die Stille erfüllte. Mit einem gigantischen Satz sprang er auf den Lichstrahl zu und durchbrach ihn. Er riss Ray mit sich. Mit einem Knall landeten sie zu Boden, während das Wesen knurrte. Völlig perplex standen Tayet und Maxime dort und sahen wie das Wesen ihren Kumpane unter Schreien zerfleischte.
"Lauft!", keuchte er ein letztes Mal und die beiden liefen. Durch den Wald. Weg von dem grauenhaften Anblick der sich ihnen bot. Nach endlosscheinenden Stunden waren sie weit gelaufen und hatten es aus dem Wald geschafft. Sie fanden ein kleines Dorf, in dem sie sich in die Stadt fahren ließen.

Schweißgebadet wachte Maxime auf. Sie sah sich in ihrem kleinen Zimmer um und stellte beruhigend fest das alles in Ordnung sei. Sie legte sich wieder in ihre Bett zurück und schloss die Augen. Lautes knurren und heulen war von draußen zu vernehmen...

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Kommentare

franke,sina schrieb am 2009-05-30 13:21:07:
auch das ist eine schöne geschichte. jedoch solltest du ein wenig auf deine gramatik achten und auf die wortwahl und wortstellung, sowie auf die rechtschreibung.

jetzt zur geschichte. man kann deine texte gut lesen und es wird nicht langweilig. jedoch solltest du etwas an deiner sprache pfeilen zum beispiel das wort -doller- nicht benutzen.

ich wuensche dir viel erfolg fuer deine neachsten werke und bin gespannt ob ich dir ein bisschen helfen konnte.

liebe gruesse

xxx sina xxx
Malou schrieb am 2009-05-17 12:26:50:
geile <Geschichte! Aber ist Ray da gestorben???

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