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Kategorien > Satire > Action

Worin lag der Unterschied?!

von Arkadius Matura

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Bianca Neumann trug einen Eisbecher zu einem Kunden. Plötzlich saß die Kellnerin an einem Tisch und genoss den Erdbeerbecher. Es war wie in einer Werbung: Steffi Schmidt, auf einmal unkonventionell.
Bald suchte ihr Chef den stillen Essaal nach ihr ab. Er achtete nicht auf die Kundentische.
Er rechnete nicht damit, dachte sie.
“ Da! Da sitzt sie!” rief ein dicker Kunde.
Offensichtlich fühlte sich Luigi verarscht, dachte die Kellnerin
Er sah langsam runter. Sein Arm fuhr zur Tür.
“Ra..Raus!”
Bianca zog langsam den Löffel aus dem Mund.
“Los an die Arbeit!”
Bianca - ganz die unbeschwerte Steffi - aß Eis.
Dann wieder. “ Verpi…piss dich aus dem Laden!”
Luigi konnte sich nicht festlegen. Er war verzweifelt. Er rief die Polizei an. Die Beamten wollten Bianca nicht abholen. “Scheiß Bullen - nie seit ihr da!“ Hörbar milder meinte er dann.“ Ihr kommt also doch? Danke…“ Da konnte Bianca nicht weiteressen. Eine Minute später hörte sie Polizeisirenen.
Schließlich führten die Beamten einen perplexen Luigi ab.
Bianca war eigentlich eine konventionelles Mädchen. Aber ihr Vater hatte ihren Hund ermordet, hatte sie heute Morgen erfahren müssen. " Eingeschläfert..." meinte er.
Vor einem Jahr durchbrach ein Laster ihren Gartenzaun.( Mysteriöserweise kam der Fahrer ums Leben ) “Rambo verschwand durch das zaunlose Gartentor. Er wollte noch mal neu anfangen.” meinte ihr Vater damals nachdenklich.
Böswillige Nachbarn verbreiteten, Rambo hätte in einem Park einen Mann tot gebissen, den Unfall inszeniert. Dann hätte ihn die Reue gepackt und wäre davongelaufen.
Seit Rambos Verschwinden geisterte Bianca durch die Wohnungsräume, was ihr Vater nicht lange mit ansehen konnte.
Am 24.Dezember lag eine Postkarte vor ihrer Haustür; mit einem zufriedenem Rambocollie obenauf. Auf der Rückseite war die Pfote eines Hundes abgedruckt. Der Fünfundzwanzigjährigen war klar, dass hier irgendetwas nicht stimmte.
“ Wo ist Rambo!?” fragte sie ihren Vater.
Seine Antwort war einfach und erschütternd.
“Eingeschläfert…”
Nun saß Bianca in der Eisdiele und aß den Erdbeerbecher.
Sie kratzte jetzt die Schokostreusel vom Eisbecher, obwohl sie keine mochte.
Carmella, ihre Arbeitskollegin, beobachtete sie.
Bianca stellte sich Luigi auf der Polizeiwache vor: “ Sie haben nur einen Anruf!” erklärte ihm ein Polizeibeamter. Filmzitat.
Luigi rief sofort Carmella an, keinen Anwalt: “ Nur eins, nachdem mich die Bullen abgeführt haben, was hat Bianca dann gemacht?”
Bianca stellte sich eine gerade durchgebumste Carmella vor.
“ Schokostreusel hat sie gegessen! Wiesoooo…?!” rief sie fröhlich
“Die Schokostreusel also auch ja?!” knurrte Luigi und knallte den Hörer auf die Gabel.
Unmittelbar darauf schlug Luigi auf einen Boxsack im Gefängnis ein, “ Schoko also auch!” spie er irrsinnig. Sein Knurren hallte durch das Gebäude, brachte aufrührerischen Gefängnisinsassen um den Schlaf.
Bianca verließ jetzt die Eisdiele, um Nachhilfe in einem Gymnasium zu geben.
Sie hasste es, wenn sich die Schüler verspäteten; zehn Minuten wartete sie bereits im Klassenraum.
Sie malte etwas an die Tafel, schon bald verschwamm sie mit ihrer Tat: ihre Hand fuhr wütend über die Grünfläche. Die abwesenden Schüler gaben ihr noch zusätzlichen Schub.
Plötzlich hörte sie hinter sich Stuhlverrücken; ein Schüler saß bereits auf seinem Platz. Er starrte auf ihre Tafelkunstwerk. Seine Augen waren traumatisch aufgerissen. Blitzartig wandte sie sich ihrem Kunstwerk zu. Sie erschrak.
Schnell wischte sie es mit ihrem Ärmel ab.
Ein Schülerzeuge meldete es dem Direktor.
Dieser meinte zu ihr.
“Ihre Aufgabe ist es Kindern Mathematik beizubringen. Und nicht so was!” Der Direktor zeigte auf den Schüler. Er guckte immer noch posttraumatisch drein.
Bianca wusste, dass der Schüler bereits seit Monaten so dreinschaute; wahrscheinlich weil ihn der Vater sexuell misshandelt hatte. Nun schob man es einfach auf sie.
Sie landete in der Psychatrie. Dort lernte sie einen ehemaligen Theologieprofessor kennen. Er erzählte: “ Die letzte Vorlesung, die ich hielt hatte die Theodizeefrage zum Gegenstand. In der Vorlesung hielt ich plötzlich eine Pistole hoch! - Ich richtete den Lauf auf einen Studenten und im nächsten Moment war er Pfannkuchen. - Warum lässt Gott so was zu?“ fragte ich die Kommilitonen.” “ Dann knallte ich fünf Studenten der Reihe nach ab und den sechsten ließ ich am Leben - Damit haben Sie wohl nicht gerechnet? fragte ich ihn.” Bianca fand diese Geschichte interessant. Luigi kam zu Besuch. Das erste, was er sagte war:
“ Schokostreusel also auch ja?!” Bianca schwieg.
Schließlich meinte er: “ Die Gerechtigkeit hat gewonnen!” er ging.
“ Schokostreusel.”
Sie blieb dort. Worin lag der Unterschied?!

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Kommentare

arkadiusi@yahoo.de schrieb am 2009-02-12 11:54:51:
Woher willst du wissen ob das eine Satire ist oder nicht, wenn du nach ein paar Sätzen keine Lust mehr hattest weiterzulesen. Das ist doch ein Widerspruch ;>
Moonwish schrieb am 2009-02-03 10:47:57:
Sry, aber nach den ersten paar Sätzen hat man keine Lust mehr, weiterzulesen. Man kommt gar nicht mit im Geschehen... Es ist zu durcheinander und einer Satire nicht wirklich gerecht.
Versuch es nochmal, diesmal aber geordneter.
Liebe Grüße,
Moonwish

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