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Kategorien > Drama > drama

Wunschkind

von Vanii

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Sorry, dass ich solange nicht weitergeschrieben hab; aber ich musste noch etwas umschreiben d.h statt dem namen MISCHA jetzt ANIS(Bushidos richtiger Name), das wirkt sich auf die Geschichte aus. Also ich fang noch mal an! Ich freue mich über Kommis.

WUNSCHKIND

Kapitel:1
Ich werde den Tag nie vergessen, an dem ich dieses Mädchen sah. Es war ein regnerischer Samstagabend und ich war nach einem stressigen Arbeitstag gerade auf dem Weg nach Hause, als ich sie sah.
Sie saß auf einer Bank völlig durchnässt, den Kopf in die Hände gestützt. Ihre langen dunklen Haare waren zerzaust und sie trug ein weißes Kleid. Wie ein Häufchen Elend saß sie da. Ich dachte sie weint, also setzte ich mich neben sie. „Alles in Ordnung?“ fragte ich sie obwohl ich wusste das es nicht so war. Sie zuckte ängstlich zusammen aber nach einer Weile hob sie den Kopf und sah mich an. Ich werde diesen Moment nie vergessen, ihre großen rehbraunen Augen, sie waren voller Angst aber sie weinte nicht. Ihr Blick war klar. Nicht einmal eine kleine Träne kullerte ihr über ihr Gesicht. So jung und scho so traurig, dachte ich im Stillen.Sie musste so ca. 14 sein. Da sie mir immer noch nicht geantwortet hat, redete ich beruhigend weiter auf sie ein: „Mein Name ist Anis du kennst mich vielleicht!?!“ Sie bewegte fast unmerklich ihren Kopf nach vorne was ich als Ja deutete!“Und wie heißt du?“ fragte ich weiter, aber als mir wieder keine Antwort gab, meinte ich: „Wieso sitzt du hier im Regen? Komm,ich bringe dich nach Hause, sonst wirst du noch krank!“ Ich bereute sofort was ich gesagt hab, denn die Angst in ihren Augen wurde größer und der letzte Rest frabe aus ihrem Gesicht verschwand. „Oder willst du gar nicht nach hause?“ Sie schüttelte energisch den Kopf. Ich machte mir ernsthaft Sorgen. „ Nun gut, aber du musst zumindest was essen. Komm, hier um die Ecke ist eine Imbissbude, dass schmeckt dir bestimmt.“ Ich stand auf, aber sie sah mich nur an und rührte sich nicht. Ich streckte ihr meine Hand entgegen und lächelte ihr aufmunternd zu „Keine Angst, ich möchte dir doch nur helfen.“ Sie blieb immer noch sitzen. `Bitte lass mich dir doch helfen, ich kann dich hier doch nicht einfach so sitzen lassen´, dachte ich und senkte den Kopf zu Boden. Da spürte ich eine kleine Hand die meine umfasste und als ich aufblickte, stand sie neben mir und wir gingen gemeinsam zur Imbissbude.

Kurze Zeit später saßen wir an einem Tisch und das Mädchen aß gierig ihren Teller leer. Es machte mich unheimlich glücklich, dass ich ihr zumindest eine kleine Freude machen konnte. Aber eins machte mir noch immer Sorgen: Sie hatte noch kein einziges Wort gesprochen seit wir uns begegnet sind. Besorgt fragte ich sie nochmal:“ Erzählst du mir nun was passiert ist?“ Ich wollte unbedingt
erfahren, was so ein junges Mädchen so sehr bedrückte. Sie sagte wieder nichts und in mir wuchs die Angst etwas falsch zu machen. „Sag doch endlich was“ flehte ich tief in mir. Nach einer Ewigigkeit hob sie den Kopf. Ihre Augen waren nicht mehr so arg verängstigt und ihr Gesicht hatte wieder etwas Farbe angenommen. Sie öffnete den Mund aber sie sagte nichts. Ihr Blick wanderte an mir vorbei direkt aus dem Fenster. Sie wurde schlagartig blass und die Angst in ihren Augen war größer denn je.
„Was ist? Was siehst du?“ Ich drehte mich um und sah ebenfalls aus dem Fenster aber erkennen konnte ich nichts. Plötzlich stand sie auf und rannte los. „Warte“, schrie ich ihr verzweifelt hinterher , „Sag doch wenigstens etwas!“ Ich spürte wie mir Tränen über die Wangen liefen. Sie blieb stehen und drehte sich langsam zu mir um. Tief blickte sie mir in die Augen. Endlich sprach sie, es war nur ein einziges Wort, aber das brachte meine Welt zum einstürzen: „Janine“. Dann verschwand sie in der Dunkelheit.

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