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X-mas Story: Der Weihnachtsmann&Gertrude

von Mary

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X-mas Story:
Der Weihnachtsmann&Gertrude

Prolog:
Als John Ferann 5 Jahre alt war, passierte etwas Bedeutendes.
An Weihnachten saß er unter dem Weihnachtsbaum und packte summend und fröhlich ein Geschenk aus. Seine Eltern waren gerade nicht da. Sie mussten seine Großmutter abholen. Das machte ihm nichts aus, er kannte das. Plötzlich hörte er ein Geräusch. Es klang wie ein Knirschen und Ächzen. John sprang verängstigt auf und blickte gespannt auf den Kamin. Auf einmal knallte etwas rotes, rußverschmiert Fluchendes auf den Boden. Erschrocken wich der kleine John zurück. Der dicke, ältere Mann stand auf und hustete. John wusste, dass der Weihnachtsmann vor ihm stand. Ehrfürchtig, aber auch voller Zweifel, sah er ihn an. Der Rot bemäntelte seufzte tief und setzte zum Sprechen an. Aber dann griff er sich an die Brust und sein Gesicht verzerrte sich. Dann kippte er um. John blickte verwirrt auf die Gestalt. „John!“ keuchte der und John zuckte zusammen. „John! Du musst der nächste Weihnachtsmann werden! Ich weiß, dass du das schaffst! Ich wünsche dir Glück! Uff…“ Der kleine Junge runzelte verständnislos die Stirn. Plötzlich rief der Alte: „Noch was! Schaff dir ne‘ Frau an! Am Nordpol ist es langweilig!“ Dann wurde es wieder still. Und John Ferann stand vor dem schön geschmückten Weihnachtsbaum und sagte etwas verständnislos und verwirrt: „Der… Weihnachtsmann… ist tot…“

Story:
Mit schnellen, energischen Schritten eilte eine junge Frau in Richtung Haustür. Sie riss sie mit Schwung auf und brüllte aus vollem Hals: „JOHN!“ Ein Mann mit einem rotem Mantel kam und rief erfreut: „Gertrude!“ „Schnauze! Wo ist der Zimt, den du mir mitbringen solltest?!“ John fuhr sich durch das blonde Haar. „Hab ich vergessen. Tut mir leid!“ Gertrude sprang die kleine Treppe hinunter und kam auf ihn zu. „WAS?! Ich brauch das Zeug! Und das Salz ist auch fast alle!“ „Hm. Entschuldige, ich hab‘s wirklich vergessen! Ich bring‘s das nächste Mal mit. Versprochen!“ Er lächelte und Gertrude sah ihn böse an und meinte: „Natürlich, wie immer halt.“ Auf einmal erschien Chiara, ein immer in schwarz gekleideter, mit pinken Haaren verzierter Weihnachtself. Sie lehnte sich an den Rahmen. „Gertrude, dein Kuchen ist angebrannt.“ bemerkte sie monoton. Gertrudes Blick änderte sich von böse in einen entsetzten. Sie raste in das Haus. Kurz darauf hörte man ein erschüttertes: “NEEEIIINN!!!“, dann ein deprimiertes „DAS WAR SCHON DER DRITTE!“ und dann ein sehr wütendes „JOHN! DAS IST ALLES DEINE SCHULD!“. Chiara sah John an und meinte: „Renn weg.“ Gegenstände flogen durch die Luft und es war Geschrei zu hören.

Falabella, das magische Rentier, wohnte in einem kleinen schicken „Stall“, der eigentlich eine kleine Wohnung war. Plötzlich flog die Tür auf, John kam herein gestürmt und drückte sich gegen die Tür. Sie lachte, klatschte in die Hände und rief fröhlich: „Lass mich raten. Ihr ist ein Kuchen verbrannt?“ „Ja. Und ich hab den Zimt vergessen mitzubringen.“ Er grinste gequält. „Na dann, viel Spaß!“ Falabella sah ihn freudig an. „Ach, sie beruhigt sich wieder. Du kennst sie doch.“ Er ließ die Tür los und setzte sich auf die kleine, giftgrüne Couch. „Genau deshalb.“ Sie lachte, warf ihre schwarzen Haare zurück und richtete ihr Geweih. „So, jetzt passt es wieder.“ sagte sie zufrieden. Plötzlich hörten sie ein Geräusch und leise Musik. „Haallloo!!!“ rief eine helle, quietschende Stimme und ein junges Engelmädchen trat die Tür ein. “Meine Tür! Spinnst du?!“ rief Falabella entrüstet. Der Engel ignorierte sie und packte John und kreischte voller Freude: „Miss Amanda, deine Chefin, hat beschlossen heute zum Abendessen zu kommen! Eine wundervolle Nachricht, nicht wahr?!“ Das Mädchen ließ ihn los, machte eine Rückwärtsrolle in der Luft und sauste dann hinaus. John blickte ihr nach und sagte dann: „Das wird Gertrude aber gar nicht gefallen.“

„SPINNT DIE?! LÄDT SICH ZUM ESSEN EIN UND DANN NOCH ZWEI STUNDEN DAVOR?!“ Gertrude stand mit einem säuerlichen Gesichtsausdruck vor dem Kamin. „Ja. Ist doch nicht so schlimm. Wir haben genug zum Essen da.“ antwortete John ruhig. „Ja, aber jetzt muss ich ein komplettes Abendessen in zwei Stunden planen!“ murrte sie. „Ich hasse sowas!“ „Ich weiß. Aber ich bin mir sicher das du das schaffst!“ Er kam auf sie zu und küsste sie lange. „Oder?“ „Bring schon Falabella die Bonbons, du blöder Charmeur.“ seufzte sie. „Danke, meine Süße!“ John küsste sie noch einmal kurz und ging dann nach draußen. Gertrude knetete weiter ihren Plätzchenteig. „Er hat dich schon wieder rumgekriegt.“ bemerkte Chiara trocken. „Klappe! Er ist mein Mann und ich bin verrückt nach ihm!“ knurrte Gertrude.
Auf einmal ging die gläserne Verandatür auf. Gertrude sah etwas Schwarzes und hörte ein Kichern. Und dann hörte man ein lautes Schreien.

„Was war das?“ fragte John und stand auf. „Ach, wahrscheinlich hat Gertrude wieder einen Tobsuchtsanfall.“ Falabella kicherte, dann wurde sie ernst „Jetzt gib mir die Bonbons! Du weißt, dass ich sie liebe!“ „Vielleicht sollten wir nachsehen.“ meinte John besorgt. „Warum? Bestimmt findet sie nur wieder irgendwas nicht! Oder Chiara hat wieder irgendwas angestellt! Jetzt gib sie mir!“ Sie versuchte die Packung zu erwischen, aber John sprang auf und verließ den Stall. Falabella seufzte, folgte ihm dann aber.

Als John am Haus ankam, hörte er Gebrüll, Gefluche und Schmerzensschreie. Als er eintrat sah er als erstes Federn und Schnee. Dann sah er eine Gertrude mit einer Pfanne in der Hand, die einen jungen Mann in einem schwarzen Mantel verfolgte und Chiara die in aller Seelenruhe ein Geschenk verpackte. „Was ist denn hier los?“ fragte er verwirrt. „Du mieser, dreckiger… John!“ schrie Gertrude voller Freude und warf sich ihm an den Hals. Dann ließ sie ihn los und brüllte: „Dieser Dreckskerl ist hier rein gestürmt wie ein Irrer, hat mich gepackt und wollte mit mir abhauen. Ich hab ihm eine gescheuert, er hat ein Kissen zerrissen und dann hab ich versucht ihn rauszuwerfen!“ „WAS?! Das ist eine Lüge!“ schrie der Angeklagte. „Ich bin hier rein, wollte dich freundschaftlich umarmen, habe ohne Vorwarnung eine Ohrfeige bekommen, du bist mit der Pfanne auf mich losgegangen, ich hab mir ein Kissen geschnappt ,dass du mit deiner Pfanne ruiniert hast, und dann hab ich versucht abzuhauen, weil ich keine Lust hatte, mich von einer Irren mit einer Pfanne schlagen zu lassen!“ John sah ihn an. Dann fragte er: „Chiara?“ Sie seufzte. „Der Trottel hat die Tür aufgerissen, ist auf Gertrude losgestürmt, hat sie gepackt, hat sie drei Meter mitgeschleift, dann hat sie ihm eine geklebt, hat sich eine Pfanne geschnappt, ist hinter ihm her, er hat sich ein Kissen gepackt, sie hat draufgeschlagen, es ist kaputt gegangen und dann haben sie „Verfangen“ gespielt, wie kleine Kinder nur mit viel Gebrüll und Geschrei.“ John seufzte. „Ich sag doch, er ist ein Arsch!“ maulte Gertrude. „Raik, was sollte das?“ fragte John. Raik sah an die Decke. „Ich weiß nicht von was du sprichst.“ „Hör mal zu, du

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