You canīt fight love
von
Denise k
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~ am Flughafen 13:45 Uhr ~
"Flugzeug hin oder her, ich kann mein Ticket nicht finden... Jetzt hetzen sie mal nicht so!" Ich stellte mich auf meine Zehenspitzen, um das bunte Treiben vor mir besser erkennen zu können. Eine junge Frau konnte anscheinend ihre Boardkarte nicht finden und so hielt sie den ganzen Verkehr auf. Ich hoffte inständig, dass sie bald ihre Karte finden würde, damit wir alle ins Flugzeug konnten, welches in 15 Minuten den Flug nach London antreten würde. Vor mir standen eine Familie mit 2 kleinen Kindern und ein Typ, der wie ein Geschäftsmann aussah und ständig nervös auf seine Uhr schaute. "Ha! Da ist sie ja! Ich sagte ihnen doch, dass ich sie finden würde!", rief die Frau plötzlich triumphierend und wedelte dann mit einem gelben Umschlag vor den Gesichtern der Zollbeamten rum. "Na endlich!", stöhnten ein paar der Passagiere erleichtert auf und die Schlange vor dem Check In wurde immer kleiner.
~ im Flugzeug 14:50 Uhr ~
"Wir bitten alle Fahrgäste das Rauchen einzustellen und sich wieder anzuschnallen, wir landen in kürze.", erklärte die Stimme des Piloten freundlich. Da ich fast den ganzen Flug aufem Klo gehangen hatte, weil mir fliegen nie besonders gut bekommen war, hatte ich nicht bemerkt, dass die junge Frau von eben, neben mir saß. Da ich jetzt jedoch zwangsläufig auf meinen Sitz zurück musste, konnte ich sie näher studieren. Sie hatte ein hübsches Gesicht. Außerdem saß da noch ein Typ am Fenster, welchem sie immer mal einen flüchtigen Blick zu warf. Er jedoch schaute nur gebannt aus dem Fenster und hörte lautstark Musik. Da mich ansonsten keiner beachtete lehnte ich mich zurück und schloß meine Augen. Jetzt kam alles wieder hoch. Warum ich nach London flog, hatte einen ganz bestimmten Grund. Ich wollte meinen alten Freund Chris wiedersehen und fragen ob ich ein paar Wochen bei ihm bleiben dürfte. In Schottland hatte mich nichts mehr halten können.
~ vor einer Woche ~
Wir hatten gerade unser Abi bestanden und wollten eine riesen Fete schmeißen. Wir, dass waren mein Freund Nils, meine Freundin Krista und ich. "Hey geh doch schonmal vor Denise, wir müssen nochmal kurz wohin!", sagte Krista. "Ich kann doch mitkommen...", erwiderte ich, doch Nils sprach mir dazwischen. "Dann wird es aber keine Überaschung mehr. Bitte Schatz, geh schonmal vor." Er gab mir einen Kuss und drückte mich leicht zum Ausgang. "Na ok! Bis gleich!", meinte ich noch schnell und lief dann nach draußen. Dort wartete ich fast eine halbe Stunde bis es mir zu lange dauerte und ich nochmals in die Schule ging. Was ich dann vor Krista´s Spint sah, verschlug mir fast die Sprache und eine Wut kochte in mir auf. Nils machte mitten im Gang mit ihr rum. "Aha! Das ist bei euch also eine Überaschung? Die ist euch echt geglückt! Ich dachte du liebst mich!?", schrie ich, als ich meine Stimme wieder gefunden hatte. Nils sah mich nur irritiert an und ließ Krista sofort los. "Ach halt mal die Luft an, Pummelchen! Was kannst du ihm schon bieten? Deinen breiten Körper und ein Funken Schönheit? Pah, dass ich nicht lache! Er will mich, nicht dich! Ja heul doch, los hau ab! Ich konnte dich noch nie leiden!", grinste Krista fies und küsste Nils immer und immer wieder. Es stimmte, dass ich nicht gerade wie ein Supermodel aussah und das sie eine der hübschesten Mädchen der Schule war, doch ich war echt so naiv gewesen zu glauben das Nils was von mir wollte. Er hatte mir immer das Gefühl vermittelt was tolles zu sein. War das alles nur gespielt gewesen? Alles Einbildung? Ich rannte los, ich konnte diese Szene einfach nicht mehr sehen. Draußen began es zu regnen. Erst nur ein paar Tropfen, dann klatschte das Wasser nur so auf die Erde und ein fürchterlicher Wind fegte durch die Bäume. Zu Hause angekommen konnte ich meine Tränen nicht mehr zurück halten... Das war der Grund gewesen für mich nach London zu fliegen. Dort konnte ich vielleicht ein neues Leben anfangen.
~ wieder im Flugzeug ~
"Hey! Schnallen sie sich mal besser an!" Die Frau hatte mich überaschent von der Seite angestupst. "Wir landen gleich!", fügte der Typ vom Fenster hinzu, als ich nur verwirrt aufgeschaut hatte. Ich nickte und schnallte mich an.
~ am Flughafen ~
Bevor ich zur Kofferausgabe ging, hetzte ich schnell zu einer Telefonzelle. Dort klappte ich mein Notizbüchlein auf und suchte nach der Telefonnummer von Chris. Als ich sie gefunden hatte, wählte ich eifrig und hörte gespannt ob sie noch die alte war, die er mir vor 2 Jahren gegeben hatte. Niemand ging ran, nur der Anrufbeantworter meldete sich freundlich. "Hallo! Ich bin gerade nicht zu Hause! Bitte hinterlassen sie mir eine Nachricht nach dem Piepsignal. Chris McKeckney. Piep... Piep..." "Ähm hey Chris, ich bin´s Denise... Vielleicht kennst du mich ja noch... Es tut mir Leid, aber könntest du mich vom Flughafen abholen, wenn du wieder zu Hause bist. Das wäre echt nett, denn ich kenne hier sonst niemanden. Bye!" Ich legte auf und schlürfte, nicht gerade voller Zuversicht, zum Fließband, wo hoffentlich bald mein Koffer ankommen würde. Nach geschlagenen 20 Minuten kam mein Koffer endlich in Sichtweite. Ich schnappte ihn mir und lief nach draußen. Es war ein schöner Tag. Ich entschloß, mich auf eine Bank zu setzen, auf Chris zu warten und einfach nur das schöne Wetter zu genießen. Die Sonnenstrahlen berührten sanft mein Gesicht, während ich vor mich hin döste...
Ein paar Stunden später hupte Jemand kräftig auf der Straße vor mir, was mich heftig aus dem Schlaf schrecken lies. Es war Chris. Er winkte und gab mir zu verstehen, dass er auf dem Flughafenparkplatz parken würde. Ich nickte und lief samt Gepäck hinterher.
"Hi! Was machst du denn in London? Wie geht´s dir überhaupt?", überfiel Chris mich gleich. Etwas schüchtern schaute ich zu ihm in den Wagen: "Kann ich dir das später erklären? Ich will nur noch weg von hier!" "Ok. Komm steig ein...", sagte er dann zum Glück und öffnete mir die Autotür. "Ähm mein Koffer Chris.", meinte ich und zeigte nach unten. "Oh sorry! Warte ich pack ihn in den Kofferraum...", murmelte er verlegen und rollte den Koffer nach hinten. Als er zurück kam, saß ich bereits auf dem Beifahrersitz und schaute etwas glücklicher aus dem Fenster.
~ während der Fahrt ~
"Es ist total schön hier!", durchbrach ich die Stille, die seid ein paar Minuten geherrscht hatte. "Ja, dass stimmt. Magst du mir jetzt erzählen warum du in London bist?", erwiderte Chris und schaute angespannt auf die Straße. "Mmh. Darf man nicht mal seinen alten Freund besuchen?!", sagte ich und schaute auf meine Hände. "Doch schon, nur warum nicht früher? Du hattest doch 2 Jahre Zeit dazu... Warum so plötzlich, Denise?!", fragte Chris. "Es ist halt viel passiert, in der letzten Zeit und da dachte ich, ich könnte dich mal besuchen und ein neues Leben anfangen...", erzählte ich zögernd und schaute zu ihm auf, um seine Reaktion zu sehen. Doch er reagierte nicht. Da ich auch nichts mehr sagen wollte, wurde es wieder still...
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Kommentare
Denise k schrieb am 2007-01-01 12:50:49:
Also da steht, dass sie gerade ihr Abi hinter sich haben. So müssen sie alle erstmal nicht mehr zur Schule, außer sie wollen studieren. ^^ Und das mit den 22 Uhr, weiß ich grad nicht mehr. Aber eigentlich ist es doch egal wann und ob sie abgeholt werden oder nicht. Naja... Trotzdem danke für die Meinung(en)!
LG
lee schrieb am 2006-11-22 17:03:16:
also ich find deine geschichte sehr gut!!!
nur eine sache etwas öhh komisch... also wie alt sollen denn die personen sein? ersten geht sie (denise)
zu erst noch zu r schule... dann kann sie aber einfach so abhaun ohne stress mit eltern etc zu kriegen
dann werden die mädels nach dem konzert abgeholt um 22. uhr hm is ja ziemlich früh da denkt man die wärn
was weiß ich wie klein... um 22 uhr kann man eig scho allein fahrn naja aba wirklich sehrr gute story!!!
un überhaupt nich zu lang~~~~ !!!
ti-jen schrieb am 2006-08-28 13:18:21:
so...
irgendwie weiß i net genau was i sagen soll, aber da deine geschichte eine kritik mehr als verdient
will ichs probieren...
fand sie sehr gut...hab sie gern gelesen und obwohl es ja eher ne *längere kurzgeschichte* ist hast
du kaum teile die überflüssig erscheinen...die songtexte würd ich rausnehmen, bzw. auch wenns schwer
fällt auf die wichtigsten zeilen begrenzen(bedeuten dir wohl viel die songs)
ansonsten spielt diese geschichte in sachen schreibstyle, und unterhaltungsvermögen sicher ganz oben
mit...
good job!!
sweet_devil_254@hotmail.com schrieb am 2006-08-10 16:48:56:
mir gefällt die geschichte ganz gut. kompliment!!!
Dr.Soltberg schrieb am 2006-06-05 00:01:37:
Du, ich glaub du hast noch keine Kritik weil deine Geschichte einfach zu laaaaaaaaaang ist...^^
Aber morgen werd ich mich daran machen dies zu lesen!!!
Nur damit du nicht so frustriert über fehlende Kommentare bist!!!^^
XD Schöne Tage noch!!!!
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