Zärtliches Liebesspiel
von
Michael Reißig
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Zärtliches Liebesspiel
Zart liegt meine warme Hand,
wohlig fest auf deinem Nacken,
Meine Stirn auf deinem Haupt,
der Sturm des Glückes kann noch etwas warten.
Goldig glänzen deine Augen,
wie Bernstein aus dem blauen Meer,
Deine Zunge durch die Lippen schlinget,
ich weiß, du willst noch viel viel mehr.
Meine süße weiche Zunge -
heiß und feucht umspielt sie deinen Honigmund,
Zungenspitzen spielen miteinander,
und machen unsere Seelen kerngesund.
Zusammengepresst zwei rote Lippenpaare,
innig verschmolzen, in einem schier endlos langen Kuss
Geschmeidig zarte Hände können wandern -
Endlich – nach der fahlen Einsamkeit und dem Verdruss.
Die festen Knöpfe deiner roten Bluse,
wehren sich mit aller Macht.
Doch geduldig schicke Hände,
drücken sie durch den Schlitz, mit ganzer Kraft.
Zarte Finger gleiten wohlig sanft,
auf deiner noch bedeckten Haut -
bis der letzte Knopf sich gierig sträubet,
auch der hatte doch schon längst gelacht..
Kuschelig warm ist mein Pullover,
doch dieser ist jetzt fehl am Platz.
Du schiebst ihn hoch, dann fällt er einfach runter,
und sagst zu mir wie gut mein Schatz.
Gierige Hände arbeiten weiter,
am Bund deiner Hose und an deinem Reißverschluss,
Ich schieb sie einfach langsam runter,
dein Dank, ein innig langer heißer Kuss.
Deine Hand beginnt zu fingern,
an meinem widerspenstigen Knopf.
Den Reißverschluss sehr sanft zu öffnen,
ist für dich ein Hochgenuss.
Es schwitzen die letzten Hemden,
die kleben fest auf unserer Brust.
Sie hochzuziehen die Bedingung,
für das holde Glück der edlen Lust..
Deine schönen weichen Brüste,
eingehüllt in einen weißen dünnen Stoff.
Zitternde Hände nesteln-
der BH fällt - wieder folgt ein dicker Kuss.
Zarte Knospen sprießen genüsslich hart,
auf deiner wohlig- kuschelig weichen Brust.
Heiße Lippen sind gefangen,
saugend an der wohlgeformten kecken Brust.
Kaum zu Stillen mein Verlangen,
da jetzt glühen deine Wangen.
Das irre Kribbeln auf deiner Haut –
es soll noch ewig lang andauern.
Geduldige Hände streicheln und tiefer wandern,
auf Schweiß getränkter Gänsehaut.
Dein Slip der schwitzt auf heißer Haut,
nass ist er,d'rum muss er endlich runter.
Meine forschen Hände schaffen das,
dann sind wir glücklich und putzmunter.
Zuletzt sind deine goldigen Hände dran,
da mein heißes Höschen stark gewölbt.
Ich seh's dir an den Augen an,
dass das letzte Kleidungsstück jetzt fällt.
Feucht sind deine schönen Hände,
die herunter schieben, den letzten dünnen Stoff.
Gedanken, die so plötzlich wandern,
im rauschenden Freudenmeer beschwingter Lust.
Hart und prall ist es längst geworden,
mein allerschönstes liebes Stück.
Im wilden Sturm wirst du es gleich erobern,
dann wird dein Herz wollustig toben,
auf dem Olymp glückseliger Leidenschaft,
wird in dich hinein dann fließen -
literweiße süßer Saft.
Innig wiegend in den Armen,
Kopf an Kopf und Haut an Haut.
In feuchte Augen tu' ich schauen.
Ich weiß – ich hab dich längst durchschaut -
und du mich auch!
Hände gleiten hoch und runter,
die wohlig prickelnd reizen,
die wunderschöne nackte Haut.
Küsse, endlos lange Küsse,
dein Körper schreit, er wird jetzt laut.
„Ich will noch mehr, ich will noch mehr!“
Richtig - denn wir lieben uns so sehr!
Jetzt pack ich dich mit meinen Händen,
und trag dich in mein Himmelbett,
Widerstandslos du mir folgen,
ich weiß, du bist so schrecklich nett.
Behutsam lege ich dich ab,
und flüstere leise dir ins Ohr.
„Ich hab dich lieb“
„Und ich dich auch.“
Sanft leg' ich mich auf deinen Bauch.
Vorsichtig schiebe ich ihn rein,
die Lampe lacht und strahlt im hellen Schein,
wie unsere geschwungenen Lippen auch.
Ach, was ist das nur für ein schöner Brauch,
der die Seele gütig stimmt,
da das Herz an Blut gewinnt.
Immer schneller schwingt mein Takt,
der deinen Körper lustvoll dirigiert,
das Lustorchester spielet jetzt so laut,
bis das ganze Bett vibriert, weil es das auch hört.
Das Bett, es möge lange halten,
dieses wünschen wir uns so.
Denn wir brauchen es,
dann sind wir immer glücklich und auch froh
Stürmischer Wind, der rauscht durch uns're wilden Herzen,
und schwillet an zu dem Orkan.
Schreie raus, die pure Lust aus deinem Herzen!
Glückseligkeit der blanke Freudenwahn,
der die Hormone sprießen lässe,
wie rote Rosen duftend – einfach klasse.
Erschöpft und glücklich eng umschlungen,
kuscheln wir in dieser heißen Nacht..
Letzte Küsschen auf den Mund und auf die Wange.
Wir wünschen uns nun „Gute Nacht.“
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Kommentare
Gimliy schrieb am 2008-11-06 11:41:14:
Hi. Normalerweise bin ich bei solchen Titeln von Stories nicht sehr überzeugt sie zu lesen und naja mein Fall ist diese Literaturart nicht. Allerdings war ich von deinem Gedicht überzeugt, das richtige getan zu haben, nachdem ich mit lesen fertig war. Schöne Reime und einfühlsam. Ist dir echt gut gelungen.
Liebe Grüße: Gimliy
sa schrieb am 2008-11-05 13:01:48:
ich muss gestehen, wirklich gut. auch wenn es sich nicht immer reimt oder gar passend ist. jedoch macht genau das, die ganze sache aufrägender und interresanter. du verbindest altes mit neuem. sehr gut. ich frag mich nur obs wirklich so geil war. gg
naja wenn nicht gute vorstellungskraft.
lg sa
Milly schrieb am 2008-11-05 11:10:34:
An manchen Stellen ist dein Gedicht spitze, doch dann kommen Passagen wie: "dann sind wir glücklich und putzmunter" oder "dann sind wir immer glücklich und auch froh" und ähnliches. Das zerreißt die Stimmung. Zudem hast du ein seltsames Reimschema - mal reimt es sich und mal nicht; und das in ungleichmäßigen Abständen.
Alles in allem eine schöne Idee, die aber noch ausbaufähig ist.
LG, Milly
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