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Kategorien > Werwolf & Vampir > Jäger

Zoe Kaoitel 16

von Zoe

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Derek beugte sich zu mir rüber und wollte mir einen Kuss geben, schnell drehte ich meinen Kopf zur Seite so das er nur meine Wange traf. Ich wusste nicht wieso aber es fühlte sich zum erstenmal falsch an hier bei ihm zu sein?
" Hey Süße, wieso hast du mich denn heute morgen nicht geweckt? Wie war es denn?" fragte er während er los fuhr und mich dabei ansah.
Ich wollte antworten aber mir wurde plötzlich so übel das ich befürchtet spucken zu müssen sobald ich den Mund aufmachte.
" Alles in Ordnung? Bist du irgendwie Böse auf mich?" noch immer schaute er mich an.
Ich riss mich zusammen und antwortete
" Nein, alles ok ich bin nur etwas müde" und schaute aus dem Fenster, sein Blick war mir unangenehm. Was war passiert?
Den restlichen Weg bis nach Haus schwiegen wir, ich bemühte mich nicht an das zu denken was mir heute noch bevorstehen würde. Als wir unser Ziel erreicht hatten hatte ich plötzlich wirklich Angst vor den Antworten die ich bekommen würde, bei dem Anblick meines Zuhauses zog sich mein Magen erneut zusammen.
Wir stiegen aus und betraten hintereinander das Haus wo wir schon von meinem Vater erwartet wurden.
" Hallo Sonnenschein, wie war dein Tag?"
" Wo ist Mom?"
" Deine Mutter ist arbeiten, wo sonst? Hast du Hunger?"
Ich schüttelte den Kopf und wollte gerade die Treppe in mein Zimmer hoch gehen als mich mein Vater festhielt und mir tief in die Augen sah
" Ist alles in Ordnung?"
" Meine Gute, was wollt ihr alle von mir? Wenn ihr es so genau wissen wollt. Nichts ist in Ordnung, wie sollte es auch? Nicht nur das du plötzlich wieder hier auftauchst dann werde ich auch noch mit Geschichten konfrontiert von denen ich immer geglaubt habe das sie nichts mehr als Mythos sind, ihr glaubt ja nicht wie albern ich mir vorkomme das ich das alles mal interessant fand. Ich habe noch so viele Fragen aber traue mich nicht sie zu stellen weil ich weiß das mir die Antworten darauf nicht gefallen werden" jetzt liefen wieder mal dicke Tränen über meine Wange, das Salz brannte auf meiner noch wunden Haut, ich sehnte mich so nach meinem alten Leben, ich wollte einfach nur wieder eine ganz normale 17 Jährige sein die für einen Jungen schwärmt und sich auf den Sommerball freuen konnte doch das würde für immer vorbei sein, dessen war ich mir sicher.
Derek kam auf mich zu und wollte mich in den Arm nehmen, ich drehte mich schnell von ihm weg und lief ohne ein weiteres Wort zu sagen in mein Zimmer und schloss hinter mir die Tür ab. Ich konnte ihn jetzt nicht ertragen, dabei hatte ich gestern Nacht noch so ganz anders empfunden, aber statt mir darüber groß Gedanken zu machen setzte ich mich an meinen Schreibtisch, schaltete das Laptop ein und kramte in meiner Tasche nach meinem Geschichtsbuch als mir ein kleiner Zettel in die Hände fiel. Ich faltete ihn auf und fühlte mich mit einem mal viel besser.
" Wenn du mich mal brauchst, ruf einfach an, ich werde schneller da sein als du gucken kannst.
>0235 89 76 45 21>
Dein Joe"
Ohne darüber nachzudenken griff ich zu meinem Handy und wählte die Nummer.
" Hey Liebste, du hast meine Nachricht also gefunden" sagte er am anderen Ende der Leitung.
" Ja, das habe ich, wollte mich nur schnell dafür bedanken." log ich denn eigentlich wollte ich unbedingt seine engelsgleiche sanfte Stimme hören.
" Und? Wo soll ich dich abholen?" fragte er sehr ernst kurz bevor es an meiner Tür klopfte.
" Süße? Dein Dad lässt fragen ob wir weitermachen sollen?"
Da war ich mir sicher das ich dringend hier raus musste aber vorher wollte ich noch zwei Fragen loswerden.
" Ja, in 5 Minuten komm ich runter" antwortete ich Derek, ich wartete noch bis ich ihn unten mit Dad reden hörte bevor ich wieder ins Handy sprach
" Joe?"
" Ja Liebste"
" Würdest du mich wirklich holen kommen?"
" Sag mir einfach wann und wo ich dich einsammeln soll und ich werde bereits auf dich warten"
" Danke, in 5 Minuten vorn bei mir an der Ecke?"
" Ich werde da sein Liebste"
" Ich weiß" das tat ich wirklich tief in mir drinnen hatte ich mir gerade schon eine meiner Fragen selbst beantwortet. Er konnte keiner der Bösen sein. Ich beendete das Gespräch, warf schnell ein paar frische Klamotten, Unterwäsche, meine Zahnbürste, Duschzeug und mein Lieblingsshampoo
in meinen Rucksack, überzeugte mich davon das ich alle wichtigen Dokumente, Geldkarten und etwas Bargeld in meiner Geldbörse hatte stopfte es zu meinen anderen Sachen, schloss die Tür auf, atmete tief durch und ging hinunter ins Wohnzimmer wo ich diesmal auf dem Sessel platz nahm um zu verhindern das Derek sich neben mich setzten würde.
Dad war noch in der Küche und D. schaute erst den Rucksack an und dann mich
" Willst du weg?"
" Ich bleibe heute Nacht bei Jessika, wir wollen im Internet nach Kleidern für den Ball gucken" log ich dies mal sogar ohne rot zu werden
" Das ist eine gute Idee, ich meine nicht das du ein besonderes Kleid bräuchtest du wirst auch so die schönste Frau sein aber das wird dich bestimmt ablenken.Vielleicht sollten wir heute einfach Pause machen"
" Nein" brüllte ich " Entschuldigung aber ich muss wissen ob es unumgänglich ist das ich eine Jägerin werde"
" Sonnenschein, was ist das für eine Frage?" erklang plötzlich die Stimme meines Vaters hinter mir " Das klingt so als wäre es ein Fluch ein Jäger zu sein, aber es ist eine Ehre für die Menschen zu kämpfen"
" Das magst du vielleicht so sehen, aber ich würde lieber so bleiben wie ich bin. Also? "
" Also was?"
" Muss ich eine Jägerin werden oder ist es möglich diese Ehre abzulehnen?" fragte ich ernst und malte bei Ehre Gänsefüßchen in die Luft.
Jetzt legte mir Dad seine Hände auf die Schultern und sah mir wieder tief in die Augen.
" Es tut mir Leid mein Kind, aber es ist unumgänglich, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis deine Fähigkeiten erwachen, von da an dienst du der Menschheit"
Ich musste Schlucken. Dann war mein Schicksal also besiegelt! Das war mehr als ich für heute ertragen konnte. Ich griff nach meinem Rucksack, stand auf und ging ohne etwas zu sagen zur Tür, noch bevor ich sie öffnen konnte stand Derek schon hinter mir und hielt mich fest.
" Bitte Süße lass mich dich fahren"
" Nein, ich will jetzt erst mal alleine sein" antwortete ich ihm, löste seine Hand von meinem Arm und sah ihn dabei nicht an.
" Dann nimm den Golf" er hielt mir die Schlüssel zu seinem Auto hin " und melde dich wenn du bei Jess bist, bitte schick wenigstens ne SMS" fügte er hinzu als ich die Schlüssel entgegen nahm.
" Hast du das alles gewusst als wir uns angefreundet haben?" Diese Frage war mir gerade erst in den Sinn gekommen und ich war mir sicher die Antwort würde JA lauten.
" Süße, bitte aber das hat doch nichts mit meinen Gefühlen für dich zu tun"
das reichte mir, mehr brauchte ich nicht zu hören. Ich rannte aus dem Haus, sprang ins Auto und verriegelte von innen schnell die Tür da ich mir sicher war das Derek mir folgen würde aber als ich aus

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Kommentare

Moon Dancer schrieb am 2010-05-13 09:44:33:
schnell weiter! die story is so hamma=)
lg

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