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Kategorien > Werwolf & Vampir > Jäger

Zoe Kapitel 10

von Zoe

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10.

Wir verbrachten den ganzen Tag damit zu kuscheln. Gegen 22 Uhr klingelte sein Handy und somit mussten wir uns widerwillig voneinander lösen.
Es war seine Mom die wollte das er nach Hause kam. Ich brachte ihn zur Tür wo wir auf meine Mom trafen die gerade nach Hause kam.
" Hallo Derek, wir werden uns dann jawohl jetzt öfter sehen" sagte sie grinsend und schielte auf unsere ineinander verschränkten Hände. Wir wurden beide rot und ich zog Derek ohne etwas zu sagen vor die Tür. Er wünschte Mom schnell noch einen schönen Abend und gab mir einen letzten leidenschaftlichen Kuss.
" Schlaf schön Süße und träum was schönes" hauchte er mir ins Ohr bevor er ging.
Das würde ich ganz bestimmt, ich war so glücklich und genoss noch immer die Schmetterlinge in meinem Bauch als ich nach oben in mein Zimmer ging.
Ich war so aufgedreht das ich vor dem schlafen gehen noch Liza anrufen musste um ihr alles zu erzählen.
" Bist du völlig verrückt geworden? sagte sie total entgeistert nachdem ich ihr von Derek gebeichtet hatte. Ich war total verwirrt. Wieso freute sie sich denn nicht für mich?
" Wieso sollte ich verrückt sein? Derek ist wirklich süß"
" Du warst so in Joe verliebt und jetzt wo er da ist willst du ihn nicht mal kennenlernen? Du musst doch total bescheuert sein. Langsam wurde ich böse auf Liza, sie war meine beste Freundin und sollte sich eigentlich darüber freuen das ich so glücklich war doch stattdessen machte sie mir Vorwürfe.
" Weißt du was, ich bin scheinbar echt verrückt, denn ich hatte geglaubt du würdest dich für mich freuen" brüllte ich ins Telefon und legte auf.
Mir liefen Tränen über das Gesicht, ich konnte es nicht fassen, das war doch nicht die Liza die ich kannte. Enttäuscht ging ich duschen und machte mich Bett fertig. Als ich wenig später im Bett lag schwirrte mir der Kopf, das schien irgendwie zu einem Dauerzustand zu werden, also versuchte ich nur an Derek zu denken und die Schmetterlinge kehrten schnell zurück und die Enttäuschung löste sich in Luft auf. Doch je mehr ich an Derek dachte um so mehr Fragen sammelten sich in mir.
- Woher kannte er Joe, kannte er ihn überhaupt?
- Was meinte er damit: Joe sei gefährlich und ist nicht das wofür er sich ausgab?
Irgendwann schlief ich über diese Fragen ein.
Ich träumte davon mit Derek auf den bevorstehenden Sommerball zu gehen, davon wie wir zum Traumpaar gewählt werden würden als sich plötzlich ein anderes Bild vor diesen schönen Abend schob. Gerade war noch alles Hell gewesen und einen Herzschlag später stand ich völlig allein in der Dunkelheit. Obwohl allein war ich nicht, ich fühlte wie ich beobachtet wurde konnte aber nichts entdecken. Ich wollte weg laufen aber mein Körper gehorchte wieder nicht. Mein Herz schlug immer heftiger. Endlich tat sich etwas, ich konnte Schritte näher kommen hören und wollte schreien aber es kam kein Ton aus meinem Mund. Wenige Sekunden später konnte ich einen Mann sehen, er war sehr groß, hatte breite Schultern und wenn ich es richtig erkannte keine Haare mehr auf dem Kopf. Er kam mir irgendwie bekannt vor. Der Mann schaute mich mit großen braunen Augen an, ich sah wie sich seine Lippen bewegten aber ich konnte ihn nicht verstehen. Ich hielt die Luft an um so wenig Lärm wie möglich zu machen und da konnte ich ihn plötzlich verstehen, ganz leise nur.
" Sonnenschein, du bist noch schöner geworden als ich es mir vorgestellt habe"
Jetzt erst erkannte ich denn Mann.
" Vater?" fragte ich und spürte wie mir Tränen in die Augen schossen. Ich wollte ihn so viel fragen doch er unterbrach mich sofort.
" Sonnenschein, bitte ich habe nicht viel Zeit. Es ist wichtig das du mir gut zuhörst."
Ich nickte
" Zum ersten musst du wissen das ich dich sehr sehr lieb habe und alles nur zu deinem besten getan haben. Zum zweiten, Du musst Derek vertrauen und alles tun was er sagt. Halte dich von Familie Smith fern, es wird bald so weit sein, dann wirst du verstehen!
" Was wird bald soweit sein?" fragte ich meinen Dad
" Das kann ich Dir nicht sagen, bitte Sonnenschein tu was immer Derek dir sagt und wir können bald wieder eine glückliche Familie sein." Er nahm mich in den Arm, küsste mich auf die Stirn und löste sich und verwandelte sich vor meinen Augen in einen gigantischen grauen Hund.

Ich wachte auf, mein Herz schlug mir bis zum Hals. Was war das für ein merkwürdiger Traum gewesen? Konnte es sein das mein Dad irgendwo da draußen rum läuft? Und was sollte das mit dem Hund??? Völlig außer Atem schaute ich auf meinen Wecker. 3.07 Uhr.
Ich versuchte wieder ein zu schlafen gab es aber auf als die Vögel vor meinem Fenster anfingen zu zwitschern. Ich beschloss aufzustehen und joggen zu gehen, das hatte mir früher immer geholfen einen klaren Kopf zu bekommen. Nachdem ich mir meine Laufsachen angezogen hatte und vor der Tür stand wusste ich das es eine gute Idee war. Die Luft war herrlich.
Ich lief los und versuchte meine Gedanken zu ordnen dabei merkte ich nicht das ich immer schneller und schneller lief bis ich vor lauter Seitenstechen keine Luft mehr bekam.
Wieder standen mir Tränen in den Augen als mir klar wurde das es heute nicht reichen würde zu laufen. Ich versuchte mich daran zu erinnern was Mom mir über Dad erzählt hatte. Ich war damals noch zu klein gewesen als er eines Tages nicht von der Arbeit Heim gekommen war. Anfangs hatte mir meine Mom erzählt er wäre auf einer sehr sehr langen Reise, doch als ich älter wurde sagte sie er habe uns verlassen und sie würde nicht mehr auf ihn warten. Seitdem hatten wir nicht mehr über ihn geredet.
Ich hatte Dad immer dafür gehasst uns verlassen zu haben, ich hatte geglaubt er habe sich eine neue Familie gesucht. Schließlich hatte er sich nicht ein einziges mal in den letzten 15 Jahren gemeldet, hatte nicht mal eine Karte geschickt.
Als ich wieder richtig atmen konnte lief ich langsam wieder nach Hause, in meinen Kopf kam langsam eine gewisse Ordnung hinein und zudem bekam ich langsam Sehnsucht nach Derek.
Gerade als ich an seinem Haus vorbei lief und mich fragte ob er wohl schon wach war hörte ich hinter mir jemanden meinen Namen rufen. Ich drehte mich um und konnte mein Glück kaum fassen.
Derek kam auf mich zu gelaufen, küsste mich aber nur flüchtig, was mir aufgrund meines verschwitzten Zustandes ganz Recht war.
" Guten morgen Süße, hätte ich gewusst das du auch schon unterwegs bist, wäre ich mit Dir gelaufen"
" Ja das wäre schön gewesen, ein andermal vielleicht" brachte ich heraus.
" Du siehst müde aus, hast du nicht gut geschlafen?"
" Nein, ich hatte einen ziemlich verrückten Traum" antwortete ich ihm und weil ich nicht darüber reden wollte wechselte ich schnell das Thema " Und du warst ja nicht da um mich abzulenken"
Er lächelte und sah mich mit seinen leuchtend grünen Augen an. Nahm meine Hand und streichelt mit seinem Daumen darüber während er mich noch nach Hause begleitete.
Als wir vor meiner Tür standen legte ich meine Hand an seine Wange und wolte ihn zu mir hinunter ziehen um ihn zu

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Kommentare

Ein-guter-Tipp schrieb am 2010-02-07 21:11:21:
Hallo, daß hat zwar nichts mit der Geschichte zu tun, aber ich muß hier mal was loswerden:
Nervt das euch nicht auch, wenn man in den Suchmaschinen nur Angaben findet,
die man nicht gebrauchen kann? Wenn man ein Suchwort eingibt, werden meistens
auf den forderen Plätzen nur irgendwelche Müllseiten angezeigt.
Das muß aber nicht sein, ich kenne jetzt eine Seite, wo man mit einem Klick
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