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Kategorien > Werwolf & Vampir > Jäger

Zoe Kapitel 18

von Zoe

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drang einfach weg zu laufen und versuchte mich von ihm loszureißen.
„ Ich glaube du hast mich gerade falsch verstanden, ich habe mich in Jaksonville von dir ferngehalten um deinet Willen. Du hast keine Ahnung wie schwer es für mich war dich nicht einfach anzusprechen, aber ich wollte dich nicht in Gefahr bringen. Als Mensch wärst du in Gefahr, immerhin bin ich ein Vampir. Du glaubst nicht wie erleichtert ich war als ich hier her kam und herausgefunden hatte was du bist. Meine Mom und Ben haben mich für total verrückt erklärt denn jetzt bist du die Gefahr. Aber ich sehe das anders denn jetzt kann es für uns eine Zukunft geben.“
Je mehr er erzählt um so schlechter wurde meine Gewissen, wie hatte ich bloß denken können das er mich nur benutzte? Er liebte mich wirklich, das konnte ich jetzt mehr als deutlich in seinen Augen lesen außerdem verstand ich jetzt die Gedanken von Eleana. <Kein Wunder das er sie so liebt.>
Seine Gefühle waren mir jetzt also klar und wie stand es um meine??? Mir fiel keine andere Lösung ein. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und küsste ihn einfach.
„ Liebste, was soll denn das werden?“
„ Psssssssst“ wieder küsste ich ihn, diesmal weniger stürmisch dafür mit mehr Leidenschaft und diesmal hielt er mich nicht auf Abstand sondern zog mich noch enger an sich.
Ich schwebt auf Wolken, mein Kopf war plötzlich völlig klar. Ich war mehr als bloß ihn Joe verliebt. Es hatte bloß ein Kuss gebraucht um zu checken was los war. Ich hatte nie wirkliche Gefühle für Derek gehabt, zumindest nicht solche wie jetzt für Joe. Es bestand kein Zweifel mehr, ich würde an keiner anderen Seite kämpfen als an seiner, egal zu welchem Preis.
Wir mussten eine Ewigkeit so da gestanden haben, eng umschlungen und knutschend, denn als wir uns lösten war die Sonne bereits dabei unter zu gehen. Ohne ein Wort zu sagen gingen wir Arm in Arm ins Haus.
„ Ich glaube ich sollte Liza anrufen“ sagte ich als wir in die Küche gingen.
Er nickte nur und reichte mir das Telefon. Als ich anfing die Nummer zu wählen sagte er
„ Ich lass dich dann mal allein“ ich schaute ihn verwirrt an und bat ihn
„ Bitte bleib, ich könnte mentale Unterstützung brauchen“ er setzte sich neben mich und griff nach meiner freien Hand. Ich hatte gerade die letzte Nummer eingetippt als ich Bens Gedanken aufschnappte
* Bestell ihr bitte liebe Grüße von mir* da fiel mir auf das ich Ben noch gar nicht gesehen hatte.
„ Wo ist eigentlich Ben?“ fragte ich Joe und schaute ihn an.
„ Der spinnt ein bisschen und sagt das er erst zu uns kommt wenn seine Liza da ist „ er schüttelte den Kopf und tippte sich mit dem Finger an die Stirn.
Ich kicherte.
„ Kannst du ihm bitte sagen das er her kommen soll sonst bestelle ich keine Grüße“ ich hatte noch nicht ganz zu Ende geredet als er schon hinter mir stand.
„ Hallo Ben“
„ Hi“ grummelte er zurück. Ich drückte den grünen Hörer und wartete.
„ Hallo?“
„ Hi Süße“
„ Ach neee, sie meldet sich auch mal wieder“
„ Süße, sorry“ sie hörte sich stinke sauer an.
„ Willst du nicht mehr dass ich komme???? Oder warum gehst du nicht mehr an dein Handy? Ich hab mindestens schon1000 Nachrichten bei deinem Derek hinterlassen, oder lässt er dich nicht mehr telefonieren?“
„ Süße bitte, es ist viel passiert aber das erkläre ich dir alles später. Jetzt nur das notwendigste, ok?“
„ Hey Sweety, was ist los? Jetzt mach ich mir Sorgen?“
„ Das brauchst du nicht, mir geht es gut, sehr gut sogar“ ich sah Joe lächelnd an „ ich wohne nicht mehr bei meiner Mom aber wie gesagt das erkläre ich dir später und es ist nicht mehr mein Derek“
„ Moment, was soll das heißen du wohnst nicht mehr zu hause? Wo denn?“
„ Ach nur bei den Smith“ ich hielt schon mal den Hörer rein vorsorglich etwas weiter weg.
„ WAS?“ kreischte sie
Ich kicherte „ ja du hast richtig gehört. Also, wann kommst du?“
„ Ich glaub das nicht. Ähm mein Flieger landet Samstag um 3 Uhr früh in Olympia“
„ Gut, hast du irgendwas davon Derek gesagt?“
„Nein, ich glaube nicht, warum?“
„ Später Süße. Du musst unbedingt verhindern das deine Eltern bei Mom anrufen, dann lassen sie dich bestimmt nicht kommen, kriegst du das hin??“
„ Das wird kein Problem, sie sind heute Mittag in ihre zweiten Flitterwochen nach Paris aufgebrochen“
„ Super, das passt ja mal. Aber wieso kommst du dann erst am Samstag?“
„ Das ist eigentlich `ne gute Frage. Ich wird gleich mal die Fluggesellschaft anrufen und versuchen den Flug um zu buchen, hab eh kein Bock mehr hier rum zu hängen.“
Hinter mir schabte Ben schon nervös mit den Füßen > Vergiss nicht ihr Grüße zu bestellen>
„ Süße, warte mal hier ist noch wer der dich sprechen möchte“ noch ehe er reagieren konnte hatte ich Ben das Telefon in die Hand gedrückt und mich wieder zu Joe gesetzt der mich anlächelte.
„ Du kannst so gemein sein“ kicherte er, legte mir eine Hand auf die Wange und näherte sich langsam meinen Lippen. Ich war so aufgeregt als wäre es unser erster Kuss was nach diesem Nachmittag total albern war. Als er mich endlich Küsste fühlte es sich richtig an, so als wäre es immer schon so gewesen.
„ Ich liebe dich“ flüsterte ich als er sich von meinen Lippen löste, und dieses Mal fühlte es sich ganz anders an als damals als ich es zu D. gesagt hatte. Es war wunderschön es zu sagen und noch schöner es von ihm zu hören.
„ Ich liebe Dich Liebste“
Ben stand hinter uns und tippt mir auf die Schultern.
*Blöde Kuh* dachte er und streckte mir die Zunge raus als er mir den Hörer wieder gab. Ich musste kichern.
„ Süße, bist du noch da“
„ Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa“ stöhnte sie ins Telefon.
„ Ok, dann versuch mal dein Glück bei der Fluggesellschaft und melde dich dann wieder, ja?“
„ Ja das mach ich aber ich brauch eure Nummer noch“ ich konnte es nicht fassen, hatten es die zwei nicht mal geschafft ihre Nummern auszutauschen???
Joe neben mir kicherte.*253 876098*
Ich gab Liza die Nummer durch und verabschiedete mich erst mal von ihr. Nachdem ich aufgelegt hatte schaute ich Joe an.
„ Woher hast du gewusst dass ich die Nummer brauchte?“
„ Ich hab dich belauscht“
„ Heißt das du kannst meine Gedanken auch lesen???“
„ Ja, sieht ganz so aus“ plötzlich sah er genau so verwundert aus wie ich
„ Was ist los? Ist doch praktisch“
„ Es ist nur so das es nicht üblich ist das ich andere Gedanken außer den meiner Familie lesen kann“

Was konnte das bedeuten??? Er wusste es nicht und ich schon gar nicht und wenn ich ehrlich war hatte ich auch gerade anderes im Sinn als mir darüber Gedanken zu machen.
*Wenn er mich doch jetzt küssen würde*
Er grinst, schüttelte den Kopf
*Kleiner Nimmersatt was?* er zog mich auf seinen Schoss, vergrub seine Hände in meinen Harren und zog mich zu sich heran bis sich unsere Lippen berührten.
Nach einer ganzen Weile beschlossen wir es ruhiger angehen zu lassen, es gelang immerhin bis wir auf seinem Bett lagen.

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