Zoe Kapitel 6 Der Fersehabend
von
Zoe
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6. Der Fersehabend
Den Sonntag verbrachte ich mit Hausaufgaben. Ich war zwar eine gute Schülerin aber von nichts kam auch bei mir nichts. Ich war gerade fertig als ich meine Mom nach mir rufen hörte, also lief ich die Treppe hinunter. Am Treppenende stand Derek und lächelte mich an. Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken als mir auffiel was ich an hatte. Ich trug meine völlig durchlöcherte, schlabbrige Trainingshose und mein " I Love Harmonie Bears" Shirt und obwohl ich diese Sachen wirklich liebte wollte ich nicht das mich jemand darin sah, besonders nicht Derek. Was aber am allerschlimmsten war, war das ich mir morgens nicht die Mühe gemacht hatte mich zu duschen geschweige den meine Haare zu machen. Jetzt stand ich also mit struppigem Haar da und brachte ein flüchtiges" Hallo, waren wir verabredet" heraus.
" Nein, ich dachte du könntest mir vieleicht bei meinen Mathehausaufgaben helfen" sagte er wärend er mich von Kopf bis Fuß ansah.
Ich überlegte kurz, schaute ihn ernst an" Wenn du versprichst niemanden von meinem Aufzug zu erzählen, seh ich mir das mal an" und ging dabei bereits die Treppe nach oben ohne seine Antwort abzuwarten.
Ich zeigte ihm mein Zimmer und verschwand schnell im Badezimmer um wenigstens zu retten was zu retten war. Schnell kämmte ich mir die Haare band sie wieder zu einem Knoten zusammen und zog mir meine Jeans von gestern an die glücklicherweise noch an meinem Haken hing. Als ich wieder zurück in meinem Zimmer war setzte ich mich auf den Boden und wartete darauf das er mir die Aufgaben zeigte. Er hingegen schaute sich immernoch neugierig um.
Ich seufzte laut. Da setzte er sich zu mir, schaute mir in die Augen und sagte" Versprochen, auch wenn ich es nicht so schlimm fand, sah irgendwie sexy aus" er grinste mich an.
Jetzt wurde ich rot und wechslte schnell das Thema.
" Welche Aufgabe macht den jetzt ärger?"
Er schob mir das Buch hinund zeigte mir die Aufgabe. Es hatte keine 5 Minuten gedauert sie zu lösen.
" Und jetzt" fragte er" sollen wir noch was essen gehen?"
" Ähm nein, ich wollte mir gleich einen Film im Fernsehen ansehen" gab ich zurück.
Er fragte welchen Film und bekam glasige Augen als ich ihm den Titel verriet.
" Ich wusste gar nicht das der heute kommt. Das ist mein Lieblingsfilm." gab er zurück und schaute mich weiter an.
Ich nuste kichern " Ich dachte das sei ein Mädchenfilm" brachte ich heraus. Er wurde rot, stimmte aber mit in mein kichern ein.
Ich fand es total süß das er genau so oft errötete wie ich und fragte ob er lust hatte den Film mit mir gemeinsam zu sehen.
Wir gingen in die Küche um Getränke und Popcorn zu holen. Mom saß vor dem Rechner. Sie schaute auf als wie an ihr vorbei liefen, sie schaute von mir zu Derek und wieder zurück, zog eine Augenbraue hoch und grinste frech vor sich hin. Als wir alles hatten gingen wir zurück in mein Zimmer, legten uns auf mein Bett und schalteten den Fernseher ein. Als der Film anfing machte ich das Licht aus.
Obwohl ich den Film liebte konnte ich mich heute nicht darauf konzentrieren. Ich musste immer wieder zu Derek schauen. Ich war verwirrt. Warum hatte ich plözlich so ein komisches Gefühl im Bauch? Ich wünschte mir tatsächlich das er mich jetzt in den Arm nahm, da trafen sich unsere Blicke. Er lächelte mich an:
" Bist du etwa schon eingeschlafen?" fragte er mich und mir fiel zum ersten mal auf wie wunderschön sich seine Stimme anhörte." Ich werde dann wohl besser mal gehen und dich schlafen lassen" fügte er mit seiner Samtstimme hinzu.
" Nein, bitte, noch nicht gehen" schoß es aus mir heraus. Wir sahen uns noch immer an.
" Ist ja schon gut, Ich bleib noch aber bitte nicht weinen"
Ich spürte wie mir tatsächlich eine Träne über die Wange lief. Derek wischte sie mit einem Finger fort und nahm mich in den Arm.
" Was machst du erst wenn es richtig traurig wird?"
Er hatte also nicht bemerkt das ich dem Film nicht folgen konnte, aber warum hatte ich eine Träne verloren??? Ich wusste es nicht und hatte auch keine Lust länger darüber nach zu denken. Ich wollte einfach nur so daliegen und seine Nähe genießen, seinen Duft einsaugen. Es war mir vorher nie aufgefallen das er roch wie wie wie ich hatte keine Ahnung es war einfach mit nichts zu vergleichen, er roch einfach süß. Ohne es zu merken kuschelte ich mich enger an ihn und dachte an nichts mehr.
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Kommentare
Kimbo schrieb am 2010-06-03 15:45:34:
Hmh,hmh...
Immermehr erinnert mich das an die Bücher von Stephanie Meyer!
Auch die Szene mit der Jogginghose ist aus den Büchern kopiert.
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