Zoe Kapitel 9
von
Zoe
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9. Missverständnisse
Ich wusste für den Moment gar nicht was los war, warum war Derek einfach verschwunden?
Ich sah mich mit großen Fragezeichen in den Augen nach Jess um.
" Was war das denn?
Jess sah mich bloß mit einer Hochgezogen Braue an.
" Oh" erst jetzt bemerkte ich wie es für Derek ausgesehen haben musst als Joe mir den Arm um die Schulter gelegt hatte. Wahrscheinlich hätte ich an seiner Stelle genauso reagiert. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren schüttelte ich Joe`s Arm ab und lief ich ihm hinterher, da ich ihn nirgendwo mehr sehen könnte versuchte ich mein Glück zuerst in der Cafeteria doch unser Tisch war leer und auch sonst war er nicht zu sehen, danach suchte ich den ganzen Schulhof ab bis ich irgendwann vor dem Parkplatz stand.
Von irgendwo konnte ich laute Musik hören, ich schaute mich genauer um und da entdeckte ich ihn in seinem Auto sitzen. Erst als ich fast neben ihm stand konnte ich sehen das er die Augen geschlossen und die Hände zu Fäusten geballt hatte. Obwohl es anfing zu regnen stand ich eine ganz Weile einfach nur da und überlegte wie oder was ich sagen sollte. Plötzlich öffnete er die Augen, er sah unendlich traurig aus. Es tat mir sehr weh ihn so zu sehen und hätte ihn am liebsten nur in den Arm genommen, wusste aber nicht ob er das überhaupt noch wollte.
Er schaute mich mit zusammen gebissenen Zähnen und angespanntem Gesicht an.
" Jetzt oder nie" dachte ich zu mir, ging zur Beifahrertür und setzte mich neben ihn. Ohne ein Wort startete er den Motor und fuhr los. Ich saß einfach nur da und schaute ihn an. Ich hatte das Gefühl je weiter wir fuhren um so klarer wurde sein Blick und entspannte sich sein Gesicht.
Als er den Wagen stoppte erkannte ich das wir wieder an dem Badesee von Samstag waren nur das es heute viel nasser war.
" Wir müssen reden, lass uns ein Paar Schritte gehen" sagte er beim aussteigen.
Ich stieg aus, ging neben ihm her und wartete darauf das er endlich anfing zu reden.
Ich war von eben schon ganz nass und fing langsam an zu frieren und ich musste mich konzentrieren nicht zu zittern.
" Ok, worüber wolltest Du mit mir reden?" während ich das sagte rutschte ich beinahe auf dem nassen Weg aus und klammerte mich reflexartig an Dereks Arm fest.
Er griff mit der anderen Hand ebenfalls nach meinem Arm so das wir uns jetzt gegenüber standen.
" Ich weiß dass ich nicht das Recht dazu habe dir irgendetwas zu verbieten aber vielleicht hab ich das Recht dich um einen Gefallen zu bitten" sagte er und schaute mir dabei ernst in die Augen. Bei diesem Blick würde ich ihm alles versprechen, da war ich mir sicher.
" Was denn für einen?" brachte ich mit zittriger Stimme heraus.
" Hey man, du zitterst ja" stellte er fest zog mich zu sich heran und strich mir über die nackten Arme.
Ich genoss seine Nähe, die Wärme seines Körpers in Kombination mit seinem süßen Geruch war der absolute Wahnsinn.
Nach ein paar Sekunden sagte er dann
" ich möchte das du dich von dem Neuen fernhältst, glaub mir bitte, er ist gefährlich und definitiv nicht das wofür er sich ausgibt."
Hatte ich richtig gehört? Ich löste mich etwas von ihm um ihn in die Augen sehen zu können.
" Wie bitte? Ich hatte gedacht du wolltest über uns reden." schoss es aus mir heraus bevor ich es verhindern konnte, ich spürte sofort wie mir mal wieder das Blut ins Gesicht schoss. Es war mir so peinlich das laut gesagt und wollte schnell die Antwort auf seine Bitte hinzufügen doch er unterbrach mich indem er mir einen Finger auf die Lippen legte.
" Warte mal einen Moment, jetzt würde ich gerne erst deine Frage klären" sagte er während er mich anlächelte.
" Was ich für dich empfinde weißt du, aber ich hab das Gefühl das du mir etwas zu sagen hast"
" Ich, ähm ich" stammelte ich nervös bis Derek mein Gesicht in beide Hände nahm
" Ich bin total verliebt in dich wolltest du hoffentlich sagen" flüsterte er leise während er sich langsam meinen Lippen näherte.
Alles in mir fing an zu kribbeln. Die letzten Millimeter kam ich ihm langsam entgegen bis sich unsere Lippen sanft berührten.
Wir küssten uns, endlich. Ich hatte Angst das meine Beine nachgeben würden und anfing meinen Verstand zu verlieren also löste ich mich langsam von seinen Lippen.
Als ich meine Augen öffnete schaute ich in die absolut schönsten Augen die ich jemals gesehen hatte und fühlte mich wie im Himmel, denn er war mein Engel.
Er strahlt über das ganze Gesicht und strich mir mit seiner Hand über die Wange.
Ich wusste nicht wie lange wir einfach nur so dastanden und obwohl mir wirklich saukalt war wollte ich nicht das dieser Moment aufhörte.
" Du bist wunderschön, weißt du das? fragte er irgendwann. Seine Stimme hörte sich an wie Musik.
" Nein, Du bist wunderschön" antwortet ich und lächelte ihn an.
Er zog mich wieder ganz eng an sich heran und führte mich langsam wieder zurück zu deinem Auto.
"auch wenn ich dich liebend gern die ganze Zeit küssen würde müssen wir nochmal über den Neuen reden" sagte er wenig später und drückte mich noch fester an sich heran.
Ich seufzte, löste mich etwas von ihm und fragte" Wieso? Ich versteh nicht warum. Ich kenne Joe schon aus Jaksonville. Wie sind dort schon gemeinsam zur Schule gegangen." antwortet ich ihm wahrheitsgemäß.
" Ach?"
" Ja!" ich hatte beschlossen ihm nicht zu erzählen das ich damals in Joe verliebt gewesen war und beließ es dabei.
Mittlerweile saßen wir wieder im Auto.
Er nahm meine Hand und malte mit seinem Daumen kleine Kreise auf meinen Handrücken.
" Bitte, auch wenn du glaubst ihn zu kennen. Vertrau mir, er ist nicht gut für Dich. Bevor du fragst; ja natürlich war ich eifersüchtig als ich euch gesehen hab aber damit würde ich fertig werden, nicht aber mit der Angst das dir etwas zustößt."
er sagte das so ernst und ausdrücklich das ich spüren konnte das es ihm wirklich wichtig war.
" Mir wird nichts passieren, versprochen. Ich passen ab jetzt noch besser auf mich auf und Du mein Engel kannst mir helfen" flüsterte ich ihm zu bevor ich mich zu ihm rüber lehnte und seine Lippen mit meinen versiegelte.
Nachdem wir uns wieder voneinander lösen konnten fuhren wir nach Hause, da wir eh schon eine Stunde geschwänzt hatten und total durchnässt waren beschlossen wir nach hause zu fahren.
Er setzt mich zu hause ab und versprach sich nur schnell trockene Sachen anzuziehen und ganz schnell zu mir zurück zu kommen.
Meine Mom war noch arbeiten was mich zum ersten mal sehr freute.
Ich ging schnell in mein Zimmer und zog mir trockene Sachen an, gerade als ich fertig war klingelte es schon.
Ich flog zur Tür und begrüßte Derek so stürmisch das er nur ein" Wow" raus brachte.
Wir kicherten während wir Hand in Hand in mein Zimmer gingen wo wir uns auf mein Bett legten und anfingen uns zu küssen. Ich vergrub meine Hände in seinen blonden Locken und zog in enger an mich heran. Die Schmetterlinge in meinem Bauch schienen sich zu verdoppeln als ich spürte das er eine Hand an meiner Hüfte hatte und mich mit der
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Kommentare
Nischi schrieb am 2010-02-16 19:30:25:
Puh, schnell weiter schreiben ;) die geschichte gefällt mir richtig gut und bin schon ganz gespannt wie es weiter geht^^
Ein-guter-Tipp schrieb am 2010-02-07 21:10:56:
Hallo, daß hat zwar nichts mit der Geschichte zu tun, aber ich muß hier mal was loswerden:
Nervt das euch nicht auch, wenn man in den Suchmaschinen nur Angaben findet,
die man nicht gebrauchen kann? Wenn man ein Suchwort eingibt, werden meistens
auf den forderen Plätzen nur irgendwelche Müllseiten angezeigt.
Das muß aber nicht sein, ich kenne jetzt eine Seite, wo man mit einem Klick
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