Zu früh
von
malli
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Zu früh
Laras Haare wehten im Wind. Sie stand auf der Brücke im Stadtpark und sah auf die Enten nieder. Sie schob sich die Haare hinter die Ohren und richtete sich auf. Suchend sah sie sich um.
Es war Frühling und die Welt war ganz bunt, weil überall die Blumen sprossen.
Lara zuckte mit den Schultern und seufzte.
Heute Nacht hatte sie einen Traum gehabt:
Es war ungefähr 5 Uhr nachmittags, die Sonne schien und der Wind verwehte leicht ihr Haar. Lara hatte sich gesehen, wie sie auf der Brücke stand und die Enten betrachtete. Dann hatte sie sich aufgerichtet und suchend umgesehen. Auf der Wiese hatte ein kleiner Junge mit seinem Hund gespielt, eine Mutter schob einen Kinderwagen und alles war friedlich. Dann hatte Lara sich im Traum auf den Nachhauseweg gemacht, doch vor ihr stand auf der Treppe plötzlich ein junger Mann. Sie hatte sofort gewusst, dass er ‚Moon’ hieß, obwohl sie nicht mit ihm gesprochen hatte. Sie sah seine verstrubbelten braunen Haare und die hellblauen Augen und verliebte sich sofort.
Tja, aber das alles war nur ein Traum, denn die Sonne schien zwar, aber immer wieder kam eine Wolke. Und die Mutter mit dem Kinderwagen stand viel weiter hinten und unterhielt sich mit einer alten Dame. Und der Junge, der eigentlich mit dem Hund hätte spielen sollen, lag verträumt auf der Wiese neben seinem Fußball. Lara zuckte mit den Schultern und wollte schon gehen, da kam plötzlich ein junger Mann auf sie zu, mit verstrubbeltem Haar und klaren blauen Augen. Lara stockte der Atem, doch Moon ging auf die Brücke, sein Arm berührte kurz den Ihren und ein Windhauch lies Lara seinen Duft erahnen. Wortlos ging er an ihr vorüber. Kurz atmete sie aus und spürte noch seine Wärme, doch als sie sich umdrehte war Moon bereits hinter den Bäumen verschwunden. Langsam ging Lara auf seine Seite des Ufers und blickte ihm hinterher.
Neben ihr spielte ein Junge mit seinem Hund und eine Frau mit Kinderwagen ging an ihr vorüber. Die Sonne schien und der Wind tanzte in ihrem Haar.
Wäre er nur wenige Sekunden später gekommen.
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Kommentare
Moa schrieb am 2008-07-17 09:49:54:
Hah, hinterheeeeeer. Wofür hat ihr der liebe Gott denn Beine gegeben? Lauf, Lara, Lauf!
Nein, ;) sehr schöne Geschichte.
sina franke schrieb am 2007-07-21 14:29:59:
ein sehr schoenes werk. hat mir sehr gut gefallen. ich werde mehr von dir lesen
mach weiter so
liebe gruesse sina
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