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Kategorien > Mysterie > Schauriges

Zugunglück

von Mary

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Am 13. August 2007 passierte auf einer Zugstrecke nach Ohio fast ein schweres Zugunglück. Hätte einer Züge nicht sofort reagiert, wäre es ein katastrophales Ende vieler Menschenleben geworden. Warum der Zug angehalten hat und wieso man den herannahenden Zug so schnell entdeckt hat ist bis jetzt unklar. Die Reisenden schwiegen beharrlich. Doch nun brechen 3 Insassen das Schweigen…


Elisabeth Meiers , 34:

Ich konnte Züge noch nie ausstehen. Damals als ich 8 Jahre alt war, wohnte ich neben einer Gleise. Diese rauschenden Geräusche raubten damals den Schlaf. Ich wollte niemals einen Zug betreten. Aber mein Chef meinte, wenn ich nach Ohio fahre und dort die Verhandlungen abschließe, werde ich befördert. Was tut man nicht alles für den Job. Ich konnte lange nicht Schlafen als ich erfuhr das ich mit einem Zug fahren müsse. Es breitete mir heftige Kopfschmerzen. Aber mein Mann und meine beiden Töchter beruhigten mich, das nichts passieren würde. Wie sie sich getäuscht hatten. Ich hatte ein Abteil mit einer jungen Dame bekommen. Wir waren die einzigen in dem kleinen Abteil der 1.Klasse. Außerdem beruhigte es mich sehr das wir am nahegelegensten am Lokführer waren. Das Mädchen, Angelina, war sehr freundlich und ebenfalls auf dem Weg nach Ohio. Wir freundeten uns schnell an. Dann kam der Abend der alles veränderte. Mein Welt- und Lebenseinstellung, meine Beziehung zu Gott, einfach alles. Ich glaubte nie an Magisches und Okkultes. Ich war schon immer gläubige Christin und das wollte ich auch nicht ändern. Bis zu dem Abend. Es war eigentlich ganz normal. Ich las gerade ein Buch, als ich sah das Angelina aufstand und aus unserem Abteil verschwand. Ich rief ihr hinterher wo sie hinwollte, doch sie antwortete mir nicht. Ich stand auf und sah das sie vor der Notbremse stand. Plötzlich wurde mir bewusst was sie machen wollte. Ich schrie das sie das nicht tun sollte. Und plötzlich waren diese Schmerzen da. Und das laute Quietschen und Gekreische. Ich spürte das ich irgendwo hineingequetscht wurde. Ich spürte Glassplitter die sich in meine Haut bohrten, und die heftigen Kopfschmerzen. Ich schmeckte Blut in meinem Mund und merkte das ich irgendetwas in meinen Bauch schlug. Es kam mir wie Stunden vor, doch es waren nur Sekunden. Irgendwann breitete sich eine warme Müdigkeit aus, die ich dankbar annahm. Das nächste was ich merkte waren freundliche Stimmen, die mir bekannt vorkamen. Eine gehörte meinem Mann und die anderen meinen Töchtern. Als ich richtig wach war, glaubte ich nicht was ich gesehen hatte. Mein Mann erzählte mir von dem herannahenden Zug. Ich wusste das Angelina, wie immer sie es gemacht hatte, 200 Menschen das Leben gerettet hatte. Viele hatten schwere Verletzungen davongetragen, aber keiner war tot. Ich erkundigte mich nach Angelina aber man wusste nicht wo sie war. Vielleicht war sie in einem anderen Krankenhaus, sagte man mir. Jedenfalls hat sie mein Leben verändert.

Lokführer Arnold Utter, 45

Ich war nun schon seit 20 Jahren Lokführer und hatte noch nie einen Unfall. Ich war immer ein Gesetzestreuer Mann gewesen und habe nie meine schöne Frau betrogen. Dafür liebe ich sie zu sehr. Ich war beliebt bei den Kollegen und beim Chef. Ich bin schon oft nach Ohio gefahren. Auch zurück. Mein Job macht mir viel Spaß. Aber was an dem Abend passierte ist mir schleierhaft. Es war unglaublich. Ich saß in meiner Kabine und führte eine Kontrolle durch. Ich achtete nicht auf die Dunkelheit, die draußen herrschte. Als plötzlich eine Kälte da war. Ich drehte mich verwirrt um. Am Schluss dachte ich mir das ich mir das nur eingebildet hatte. Als ich mich über eines das Lämpchen beugte fühlte ich, als würde mir jemand eiskalte Luft ins Gesicht pusten. Ich sagte mir das ich durchdrehte und wandte mich zu dem Lämpchen. Als ich kurz darauf eine Pause einlegte, waren wir bei einem Übergang an dem unsere Route mit einer anderen Gleise zusammenstieß. Unsere verlief von Süden nach Norden und die andere von Osten nach Westen. Aus den Augenwinkel heraus nahm ich links von uns, weiter oben ein Licht war. Ich brauchte Sekunden um zu wissen was das heißt. Ich konnte meinen Schrecken nicht verbergen. Mir schossen unzählige Gedanken durch den Kopf. Ich muss eine Notbremsung hinlegen. Doch ich konnte mich nicht rühren. Ich war starr. Auf ein mal hörte ich ein Ohrenbetäubendes Quietschen. Mein Kopf knallte mit voller Wucht gegen die Schalter. Ich wusste instinktiv das wir gerettet worden waren. Dann wurde es schwarz um mich herum. Im Krankenhaus erklärte mir man alles. Das ein Mädchen die Notbremse gezogen hatte. Es kam mir seltsam vor. Woher sollte das Mädchen das schließlich gewusst haben? Ich habe niemanden außer meiner Frau von der Kälte erzählt. Sie hat mir nicht geglaubt.

Angelina Schotz,19

Als ich in den Zug eingestiegen bin, schrie alles in mir wieder auszusteigen. Ich wusste nicht warum, es war einfach ein Gefühl. Zögernd setzte ich mich in mein Abteil. Ich wollte hinaus aus dem Zug. Gegen den Zug selber hatte ich nichts auszusetzen. Er war sehr modern und gemütlich, das Essen schmeckte sehr gut (es war eine Langzeitstrecke) und es war eine wunderbare Ausstattung. Ein Luxuszug eben. Ich wollte zu meiner Großmutter nach Ohio ich hatte zurzeit Semesterferien, den ich studiere Jura. Meine mitreisende Elizabeth war eine wirklich nette Frau. Sie erzählte viel, auch das sie Züge hasste. Ich erzählte ihr nicht von meinen Gefühlen das ich wieder auszusteigen wollte. An einem der Abende horchte ich Mp3-Player. Ich saß an der Glastüre und Elizabeth saß am Fenster. Wir hatten beide die Füße hochgelegt. Ich sah durch die Glastüre die Notbremse. Sie zog mich magisch an. Ich schluckte den plötzlich stand ich vor ihr. Ich konnte den Blick nicht abwenden. Ich war gefangen. Ich spürte wie meine Finger langsam der Bremse entgegenkam. Ich wollte meine Hand zurückziehen, doch es klappte nicht. Dann hörte ich diese Stimme. “TU ES!” Von irgendwoher kam ein Schrei. Ich kannte die Stimme. Elizabeth schoss es mir durch den Kopf. Fest umklammerte meine Hand die Notbremse. Und zog daran. Das alles war in weniger als 30 Sekunden passiert. Mit einem Ruck wurde der Zug plötzlich langsamer. Ich wurde erst gegen die Wand und gegen den Boden geschleudert. Überall Geschrei und Glassplitter. Ich sah nichts, den es war dunkel. Schmerzen überall. Ich wollte schreien aber es klappte nicht. Meine Kehle war trocken. Ich wollte sterben, auf der Stelle. Kurz bevor ich kraftlos zusammensackte, sah ich ein kleines Mädchen, das lächelnd sagte: “Das hast du gutgemacht.” Dann wurde es dunkel. In einem Krankenhaus wachte ich auf. Die Ärzte und Krankenschwestern erzählten mir alles was sie wussten. Elizabeth sah ich nicht mehr. Auf ein anders Krankenhaus aufgeteilt worden, hieß es. Meine Großmutter kam und ihr erzählte ich als einzige was passiert war. Meine Großmutter sah mich seltsam an. Sie glaubte mir wohl nicht. Ich werde niemanden davon erzählen habe ich damals geschworen. Nun damals. Soweit ich weiß brauchten die meisten

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Kommentare

Sara schrieb am 2009-01-21 15:42:37:
ja da geb ich mia vollkommen recht. Spannend!!!
Mia Pia schrieb am 2008-10-06 10:31:25:
Hey.

Es ist echt spannend was da passiert ist. Es wäre was für X-Faktor. Finde ich echt gut. Mach weiter so.

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