Zum Glück 2
von
princetongirl8189
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Dort stand er. Sie sah seine dunkelbraunen Haare und seine unverwechselbare Narbe am Arm. Diese Narbe war sehr groß und deutlich, genau wie Nath sie in errinerung gehabt hatte. Man konnte sie unter seinem gestreiftem Hemd sehen. Er saß da und baute wahrscheinlich Luftschlösser oder so etwas ähnliches. Alexa rief ihn. Er schaute in ihre richtung. Ein lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus.Ja es war dasselbe lächeln darüber war Nath sich sicher. Alexa ging auf ihn zu und er nahm sie in die Arme. Aufeinmal verspürte Nath unmittelbar den Drang sich umzudrehn, wegzulaufen und alles zu vergessen. Vergessen wie er sie verlassen hat, als ihr geliebter Vater ganz plötzlich starb. Wie er sie im Stich ließ, indem Augenblick als sie seine Nähe , seine Wärme und eine Schulter zum ausweinen gebraucht hatte. Wie sehr sie darunter litt, sodass nicht einmal Drogen den Schmerz nehmen konnten. Und das schlimmste war er wusste es, un dennoch verließ er sie.Wäre Joel nicht da gewesen und hätte sie aus ihrem tiefen ´´Loch´´ gezogen in das sie gefallen war hätte sie es nicht geschafft. Joel, wenn sie nur an ihn dachte,umspielten trauen und Schmerz ihr Herz. Doch die gedanken an ihn verdrang sie,so gut sie konnte denn ein hauch davon blieb immer . Sie wollte einfach nur wegrennen, weg von all den Menschen die ihr soviel Leid bescherrten. Doch bevor sie auch einen Schritt tun konnte stand er vor ihr.
Er ihr Bruder.
Er Jonathan (Neu)Hoffmanns.(Et trug inzwischen ja einen neuen Namen).
*
<< Nath, du hier?? >> Er machte ein verwundertes Gesicht.
<< Ich Lebe hier seit 19 Jahren und da ist es normal das ich mal durch die Altstadt spaziere >>
Während Nath dies sagte war sie ganz ruhig und gefasst. << Wie ich sehe hast du dich kein bisschen verändert >>
<< Wenn das deine vorstellung von Smalltalk ist, na dann Hallelulja! >>
<< Und schon wieder eine bissige Bemerkung, sag mal Nath kannst du nicht ausnahmsweise einmal Nett zu mir sein und mich in den Arm nehmen, schließlich hatte ich eine schwere Zeit.
<< Die hatte ich auch und DU hast mich NICHT in den Arm genommen >>
<< Mein Gott Nath wiederhol meine Fehler doch nicht! >>
Nath wollte sich nicht mit ihrem Bruder unterhalten und sie wollte nicht das er ihr irgendwelche Vorschriften machte an die er sich
er sich selbst nicht hielt.
<< Nath, ich habe dich vermisst! >> sagte er und schaute zum Boden.
<< Aha und deshalb warst du so verwundert mich zu sehn und auch genau deshalb hast du mich allein gelassen. Mein Gott ich war
14 doch du hast dir keine Sorgen gemacht was mit deiner kleinen minderjährigen Schwester wird die niemanden sonst auf der Welt ausser dich hatte. Erst ist dir alles scheißegal und wenn dein Gewissen sich meldet dann kommst du mit sowas . Lügen über Lügen. >>dachte Nath.Und dann tat sie etwas das sie schon die ganze Zeit machen wollte: Weglaufen
*
Sie lief und lief, versuchte erfolglos sich zu verirren doch in einer Stadt die man inn- und auswendig kennt verirrt man sich nicht. Schließlich kam sie doch zu Hause an und wusste verwunderlicher Weise wozu man einen Schlüssel benutzte. Denn in ihrem Zustand konnte ihr alles passieren. Sie hätte vor ein Auto laufen können und hätte es nicht gemerkt. Sie hätte Sterben können und hätte es nicht gemerkt. Sie war durch die Stadt gelaufen, hat durch jeden hindurch gesehn, niemanden Wahrgenommen in einem Zustand, den Zustand den man Trance nannte.
*
Es klingelte und es weckte sie aus dem unruhigen und doch tiefem Schlaf. Sie stand auf und öffnete die Tür. Jolie stand vor ihr.
<< Hallo >>
<< Hallo >>
<< Kann ich reinkommen??? >>
<< Klar >>
Sie saßen auf ihrem Bett.
<< Ich mache mir Sorgen, Nath. >>
<< Na dann find den Grund und beseitige sie >>
Nath sagte dies mit einer Gelassenheit, unechter Gelassenheit.Sie tat so als ob sie nicht wüsste, warum Jolie zu ihr kam und was der Grund war. Doch sie hoffte es wäre anders, so hoffte sie vergebens.
<< Ich mache mir sorgen um dich Nath >>
Nath wusste das wenn Jolie sich sorgen machte, das es ernst war. War es vielleicht doch ernster als sie gedacht hatte? Ging es ihr denn so schlecht, dass sie es nicht mehr bemerkte? Nath wusste allerdings auch, dass Jolie ehrlich war und von sich selbst aus kam wenn sie merkte das etwas überhaupt nicht mehr stimmte.Sie kam ohne das jemand ihr den Weg weisen musste. Das mochte Nath so an ihr.
<< Hör zu Nath, hör einfach zu und bitte unterbrich mich nicht >> Sie machte eine Pause um auf Naths reaktion zu warten, doch
Nahth blickte sie nur unverwandt an.
<< Okay, was ich jetzt sage fällt mir nicht leicht, aber ich werde es dir sagen und auch wenn du es nicht tun willst wirst du es >>
<< Wenn du mir sagen würdest was >> Nath versuchte ganz ruhig und gefasst zu bleiben, doch in ihr tobte ein Erdbeben das alles
zerstörte. Sie hatte Angst, Angst vor dem was Jolie sagen würde.
<< Ich sehe wie du in dieses tiefe ´´Loch´´ fällst, du fällst und fällst immer tiefer, du merkst nichts , du spürst nichts mehr, liegst in
einer Art Koma bis dich jemand packt und mir aller Kraft rauszieht. Ich weiß dass du gestern endlos durch die Stadt geirrt bist,
bis deine Füße die Macht über deinen Körper übernahmen und dich irgendwie nach Hause gebracht haben. Es ist nicht das
erste Mal, Nath das so etwas passiert. Du fällst bei jedem problem das dir nahe geht in ein tiefes ´´Loch´´, bis jemand kommt und dich mit aller kraft da rauszieht. >> Sie machte eine Pause.
<< Aber was machst du ,Nath WAS MACHST DU WENN NIEMAND KOMMT UND DICH RAUSZIEHT???? WAS MACHST DU
DANN?? >> Sie schrie Nath an.
Nath hatte sie noch nie so aufgebracht gesehen.
<< Aber du bist doch immer bei mir >> sagte Nath mit einer Miene ,die einem unschuldigem Kind ähnelte dass dachte das seine
Heile Welt nie zerbrechen würde .
<< Nein, Nath ich werde nicht mein ganzes Leben lang dich aus deinen Phasen ziehen, denn irgendwann werde ich auch eine
Familie haben und für sie sorgen. Du musst lernen dir selbst zu helfen. >>
<< Aha und wie bitteschön soll ich das machen ? Glaubst du das ich dir etwas vormache ? Glaubst du das ich es nicht selbst
versucht habe? Glaubst du das du durch dein zureden alles wieder gut wird? >>
Nath war total aufgebracht das ihre Freundin sie nicht verstehen konnte, sie spürte ja nicht das klaffende ´´Loch´´ an der Stelle ihres Herzens. Das Loch von dem sie glaubte das es sich nie mehr schließen würde weil es so oft aufgerissen worden war. Es war wie eine Wunde die so oft aufgeplatzt war das sie sich nicht mehr so einfach schließen ließ und jedes Mal wurde es
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