Zwischen Traum und Wirklichkeit / Kapitel 7
von
Anonyma
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wollte sie gerade komplett abwenden, als Donna noch eine Frage stellte: „Musst du nicht auch hier zur Schule?“
Dorian drehte sich über die Schulter um und lachte leise: „Nein. Ich gehe nicht zur Schule“ Damit drehte er sich um und schlenderte die Straße hinauf.
Donna schaute ihm noch länger hinterher bis sie sich dann leicht lächelnd anwendete.
Der Kakao war mittlerweile kalt und Hunger hatte sie auch keinen mehr.
Wie konnte ein Junge sie nur dermaßen beeindrucken? Und Donna war selten von anderen Leuten beeindruckt.
Natürlich, Oscar Wilde, Jane Austen, und Tolstoi und noch andere Schreibwunder fand sie beeindruckend, aber Leute, die so ungefähr in ihrem Alter waren, haben sie nie fasziniert.
Und schon gar nicht so, wie Dorian sie faszinierte.
Das Schlimme war, sie fühlte sich auch unglaublich zu ihm hingezogen.
Mit verträumtem Blick betrat sie das Schulhaus und musste nun allein zusehen, dass sie Zimmer 33 fand.
Und das war für Donna gar nicht so leicht.
In Raum 33 hatte sie jetzt Literatur. Der Kurs, der ihr an dem Montag am meisten Spaß machen würde.
Juanita und Josie haben diesen Kurs anscheinend auch belegt, denn sie waren beide anwesend.
Donna schaute durch den Raum. Manche schauten sie neugierig an, doch sie wurde nicht angesprochen.
Entschlossen ging sie zu Juanita: „Ist hier noch frei?“
Die Spanierin nickte und nahm wieder ihren Rucksack vom Stuhl: „Wo warst du in der Mittagspause? Ich wollte dich eigentlich fragen, ob du mit mir und Tim…“ Sie zeigte auf einen etwa mittelgroßen Jungen mit braunen Löckchen, welcher sich mit den zwei anderen einzigen Jungen aus dem Kurs unterhielten. „…und mir zum Bäcker möchtest. Aber irgendwie haben wir dich nicht gefunden“
Donna schüttelte schnell mit dem Kopf: „Gar kein Problem. Ich war in diesem französischen Bistro… War ganz gut“
„Allein?“ Juanita zog die Brauen prüfend nach oben.
Donna zuckte mit den Schultern: „Na ja, ich kenne ja noch nicht so viele…“
Juanita nickte: „Das nächste Mal kommst du einfach mit uns mit“
„Ja, gerne“ murmelte Donna und dachte aber schon wieder an Dorian…
Ob er seinen Nachnamen wirklich vergessen hatte? Würde sie ihn wiedersehen? Na ja, wahrscheinlich schon. Irgendwie schienen sich die beiden ja gegenseitig zu verfolgen.
Erst als die Lehrerin den Klassenraum betrat kam Donna auch mit ihren Gedanken wieder in die Wirklichkeit zurück.
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Kommentare
http//:www.top3-suche.de schrieb am 2010-03-30 18:57:11:
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