Zwischen zwei Welten
von
Lilly
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Zwei Tage reisten sie durch England und machten nur halt um zu schlafen, oder die Pferde zu wechseln. Es war eine unbequeme lagen reise, doch dies war noch der angenehmere Teil, nur wussten sie dies nicht.
Dann kamen sie endlich an einem Gasthaus an, das sich halb auf schottischem, halb auf englischen Boden befand, geleitet wurde es von einem Engländer mit seiner schottischen dicken Frau. Dort wurde ihr Gepäck abgeladen und man brachte es in eine kleine Scheune, denn noch am selben Tag sollten Soldaten von dem Clan, den Tyras Mann leitete, kommen. Sie aßen in Ruhe zu Mittag und setzte sich danach etwas nach draußen. Es war ein wunderschöner, aber doch etwas kühler Herbsttag. Nach einer Weile meinte Isabella müde: Komm, lass uns wieder rein gehen, ich friere.
Geh du nur, ich will noch etwas hier bleiben.
Isa nickte, erhob sich und betrat wieder das kleine Gasthaus. Als ihre Cousine fort war, ging Lea etwas um das Haus herum und entdeckte eine kleine Schaukel die an einem dicken Ast befestigt war. Sie setzte sich darauf und begann ein wenig zu Schaukeln. Es roch wunderbar nach frischer Luft.
Der Tag bewegte sich gemächlich dem Ende zu und sie konnte sehen wie die Sonne sich langsam einem Hügel zu neigte. Ihr Kopf lehnte sie gegen das Seil und sie schaute verträumt, der kommenden Dunkelheit entgegen. Sie hatte schon jetzt Heimweh und das schlechte Gewissen, ihre Mutter allein gelassen zu haben, plagte sie ununterbrochen. War sie Glorias Habgier gewachsen?
Auf einmal hörte sie ihren Namen rufen und sie sah hinter sich. Lea kam mit zwei Männern, in schottischer Tracht auf sie zu, an den Anblick von Männern in Plaids und nackten Beinen, musste sie sich wohl oder übel gewöhnen. Sie erhob sich von der Schaukel und ging auf Isa zu, die schien etwas wütend zu sein: Warum sagst du nichts, ich habe dich gesucht und langsam angefangen mir Sorgen zu machen.
Ich habe mich etwas umgesehen und diese Schaukel entdeckt, vergib mir, ich habe wohl die Zeit vergessen.
Ein beschwichtigendes Lächeln huschte über Leas Gesicht und Isabella konnte nicht mehr wütend sein. Sie drückte die Hand ihrer Cousine und erklärte ihren Begleitern überaus schüchtern und starr auf den Boden blickend: Jetzt sind wir vollständig.
Dann wandte sie sich Lea wieder zu und meinte nervös: Komm, sie warten anscheinend nicht gerne.
Und schon zog sie Lea hinter sich her. Es waren mehr Männer als sie gedacht hatte, zehn an der Zahl und alle waren in dieser seltsamen Tracht gekleidet.
Ein Mann, er war wohl der Truppenführer, saß als einziger noch immer hoch zu Ross und wirkte sehr gereizt. Er schien von seiner Aufgabe, zwei Engländerinnen zu begleiten und diese dann auch noch zu beschützen, nicht begeistert. Wütend sah er den beiden Frauen entgegen. Sein Blick rührte sich nicht von ihnen fort und erst nach einen schieren Ewigkeit meinte er übertrieben gereizt: Na endlich, wir haben keine Zeit. Zuerst heißt es, ich soll eine Engländerin abholen und dann teilt man mir mit, das es auf einmal zwei sind und eine der beiden verschwindet spurlos und wir verschwenden unerwartet unsere Zeit damit, hilflose Engländerinnen zu suchen.
Überrascht über seine laute Stimme, die wie ein grollen auf die beiden nieder schlug, und seiner offensichtlichen Arroganz, meinte Lea unschuldig klingend: Verzeiht, aber seid Ihr nicht zu spät und ist es nicht eine Tugend der Männer, unerwartetes immer zu erwarten?
Überrascht über ihre offenen Worte und das sie wohl keine Angst zu haben schien, sah er sie einen Augenblick lang sprachlos an. Seine Augen ruhten auf ihrem Gesicht, und so konnte er zum Glück nicht die entsetzten Blicke seiner Männer sehen. Die waren sich sicher, das er nicht zulassen würde, das ein Weib so mit ihm sprach, doch er meinte nach einem Augenblick wütend: Aufsetzen!
Und seine Männer verstanden kein Wort mehr, überrascht sahen sie sich an, folgten aber seinem rauen Befehl.
Wenn er nur sehen könnte wie ihre Beine unter ihrem Kleid zitterten, dann hätte er ihre Worte bestimmt nicht einfach so durchgehen gelassen. Sie führten zwei Pferde vor die beiden Frauen und er meinte leicht triumphierend, sich leicht verbeugend: Bitte vergebt uns unsere Unwissenheit, aber wir vergaßen, das englische Frauen es nur gewohnt sind, in einem Damensattel zu reiten.
Lea wandte sich ihm zu und erklärte, ohne viel Aufhebens um seine Worte zu machen: Ich vergebe Euch Eure Unwissenheit über das können englischer Frauen.
Ohne zu zögern hob sie ihre Röcke an, zeigte etwas von ihren schlanken Beinen und zog somit unüberlegt alle Aufmerksamkeit auf sich. Doch Lea lies sich davon nicht beirren, während Isa am liebsten vor Scham über ihre Cousine im Erdboden versunken wäre. Sie stellte ihren linken Fuß in den Steigbügel und zog sich mit Leichtigkeit am Knauf hoch. Geschickt, trotz ihres Kleides, saß sie dann auch schon im Sattel, richtete die Falten des Stoffes, ordnete ihren Umhang und nahm die Zügel entgegen. Ohne auf die verwunderten Gesichter um sich herum zu achten, meinte sie zu ihrer Cousine: Es ist ganz einfach Isabella, deinen linken Fuß stellst du in den Bügel
, ja genau so, dann hältst du dich am Knauf und am Ende des Sattels fest
, richtig, und dann zeihst du dich einfach nur nach oben und schwingst dein rechtes Bein auf die andere Seite.
Es funktionierte nicht beim ersten Mal, doch nach dem man ihr etwas Hilfestellung leistete, saß auch sie dann endlich im Sattel.
So, können wir dann?
Fragte er ungeduldig und entnervt.
Ich will endlich fort von hier, zu nah sind wir an englischen Boden.
Fauchte er gereizt und Lea meinte noch immer unbeeindruckt von seiner übertriebenen Wut, Arroganz und seiner eingebildeten Art: Ihr voran, doch seid gewiss, ein Stück England folg Euch auf dem Fuß.
Sein Blick schien sie fast zu durchbohren, doch Lea lächelte ihn einfach nur herzlich an. Seine Männer hingegen, fanden dies mittlerweile sehr belustigend.
Die Truppe setzte sich in Bewegung und Isa vielen die vielen unterschiedlichen Blicke auf. Die einen sahen sie neugierig an und manch andere wiederum genervt oder gar gelangweilt. Es machte sie fürchterlich nervös.
Ich habe ein mulmiges Gefühl, gab Isa zu und meinte dann noch: Ich ging, glaube ich, zu blauäugig an diese Sache heran. Hast du gesehen, wie riesig die alle sind? Gott, bin ich froh das du dabei bist.
Warum, fragte Lea überrascht: Glaubst du zwei lassen sich schwerer Schänden und verscharren als eine Person?
Doch als sie dann das bleiche Gesicht ihrer Cousine sah versuchte sie diese schnell wieder zu beruhigen: Lass dich nicht von ihren Blicken einschüchtern, ich bezweifle das sie ihrem Oberhaupt Schande bereiten wollen. Natürlich sind sie nicht begeistert von ihrer Aufgabe, für sie ist es, als würden sie den Teufel selbst Eskortieren. Doch sie tun was man ihnen befiehlt, und sie werden uns unversehrt zu Tyra bringen.
Eine Weile schwiegen sie, es war schon stockfinster als Isa flüsternd sagte: Ich könnte Wetten, das er der Bruder von
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Kommentare
Julchen schrieb am 2008-05-16 23:45:28:
Uh, wird es jetzt etwa romantisch?????
ICh lese direkt weiter!!!!!!!!!!!
DU BIST SUPER :-))
Lilly schrieb am 2008-01-01 14:46:18:
DAS IST ABSCHNITT 4--------------------------- Hab wohl die Zahl vergessen!!!! ja ja Lucy, der Weihnachtstress
Lucy schrieb am 2007-12-31 15:33:56:
Hey, alles gute fürs neue Jahr.... Ich denke das dies KAPITEL 4 ist, wenn ich es richtig gelesen habe, haste wohl im Weihnachtsstress was vergessen, hi hi hi hi...
AUch wieder eine super Geschichte und hoffe es geht so zügig weiter wie bei deinen anderen.
Liebe Grüße
LUCY
Leny schrieb am 2007-12-29 00:21:39:
Erste mal Merry x-mas xDD
&
dann noch nen guten Rutsch ins neue Jahr xD
Die Story hier ist wieder mal sehr gut gelungen ^^
Was ich vielleicht etwas ''verbessern'' würde wären die Dialoge zwischen den verschiedenen Charaktern ( cause die scheinen mia so kurz xDD), aber vielleicht kommt es mia nua so vor. Liegt bestimmt weil es schon sooo spät is^^ xDD
Naja trozdem freu ich mich schon total uf die continuation xDD
Bitte mach ganz schnell :P
7 Years and 50 days the time is passing by *sings*
xDD
also Baba^^ un rutsch ned zu weit^^
Leny
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