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Kategorien > Fantasy > Düsteres & Geheimnisvolles

Zwischenwelt

von Slazar

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Vorsteher der Hölle und mit Ausnahme von Mephistoteles und Baal der mächtigste Dämon des Abyssums. Dieser Dämon absorbiert die Seelen seiner Opfer um sich ihre Gedanken und Kräfte gefügig zu machen, Ich kann dass nicht zulassen die Seelen haben alle bei mir anzukommen so ist es seit den Anfängen des Multiversums und so sollte es auch immer so bleiben, doch dieser Erzdämon verstößt gegen das wichtigste göttliche Gesetz. Aber warum … ? Warum ich nicht unter Feuer und Blitzen auf der Erde erscheine und diesem Abschaum mit meiner Sense den Kopf von seinem verfluchten Rumpf schlage, nun es ist so: Nach der Angelegenheit um Sodom und Gomorra, hat der Herr beschlossen das sich die Menschen nun selber helfen müssten und das ich mich nur noch um ihre Seelen zu kümmern habe. Außerdem bin ich die pure Neutralität und darf nicht Partei ergreifen ob ich will oder nicht. Interessant, aber was willst du von Mir und was habe ich davon mich erneut diesem Alptraum zu stellen? Ich schicke dich zu den Lebenden zurück, was hältst du davon? Bedenke nach Erfüllung des Auftrags bist du frei und losgelöst von den Ketten des Todes bis zu deinem wahren Tag des Ablebens. Denke an deine Freunde die der Schächer zerstört hat, denk an ihre Seelen, wird er nicht vernichtet sind sie auf alle Zeit eingekerkert in einer Welt aus Schmerz und Verzweiflung. Das stimmte dieses Monster hatte viele seiner Freunde umgebracht und das Angebot auf eine zweite Chance war unverzichtbar. „Denk an den Ruhm den du erlangen wirst die Anerkennung und somit die Unsterblichkeit in den Gedanken der Menschen.“ Fuhr der Tod fort. „Gut ich nehme an!“ sagte ich mit (so glaubte ich) fester Stimme und nun konnte ich auch zum ersten Mal seine Hände sehen, weiße Knochen die einen leichten Schimmer zu haben schienen. Er hielt etwas in der Hand. „Dies ist ein Zeichen unseres Vertrags, nimm diesen Ring und bewahre ihn gut, er wird den Menschen und deinen Mitstreitern zeigen auf wessen Geheiß du handelst. Mitstreiter? Hast du etwa gedacht du könntest dich alleine gegen das mächtigste Wesen der Welt und eine Millionenschaft von Dämonen stellen?! Der Tod machte eine langsame schwingende Bewegung mit seiner Hand streckte jene Hand aus damit sich eine große Sense darin materialisieren konnte die von einem inneren Feuer zu glühen schien. Er holte weit aus und schlug einen Riss in die unendliche Leere um uns herum, dieses provisorische Tor ins Reich der Lebenden strahlte ein helles Licht aus und zog mich magisch an. Kurz bevor ich durch das Tor schweben konnte hörte ich den Tod noch rufen:“ Und vergiss nicht mein Freund, es kommt nicht darauf an wie lange deine Legende noch vor sich hin glüht wenn du schon tot bist ... sondern? Wie hell sie während deines Lebens brennt! Mit diesen Worten umfing mir das helle Licht des Tores und ich trat wieder ins Reich der Lebenden, wo mich sofort die Ohnmacht niederwarf und in einen tiefen Schlaf drängte.






Ein neuer Freund



Als ich erwachte konnte ich mich merkwürdigerweise nicht bewegen, sofort dacht ich das mir jemand in der Schlacht zuerst die Wirbelsäule durchtrennt und danach einen hervorragenden Treffer mit einem stumpfen Gegenstand auf meinen Hinterkopf gelandet hatte. Erst nachdem sich dieser Gedanke nach wenigen Augenblicken verflüchtigt hatte, spürte ich ein Merkwürdiges Gefühl in meinem Schwertarm. Wenn man es als Gefühl bezeichnen konnte, denn was ich fühlte war die totale Abwesenheit von Empfindungen.
Unerklärlicher Weise betrachtete ich zunächst meinen anderen Arm, irgendetwas an meiner Hand schien meinen Blick unwiderstehlich anzuziehen und dann erblickte ich ihn, den Ring. Den Ring den mir der Tod persönlich geschenkt hatte und in diesem Moment waren alle meine Erinnerungen wieder da vom seelenraubendem Dämon über meinen Aufenthalt in der Zwischenwelt bis hin zum Sensenmann. Der Ring war nicht außergewöhnlich, er war schmal und anscheinend aus dunklem Stahl gefertigt und trug einen eingefassten schwarzen Edelstein, dessen Art mir unbekannt war.
Doch der tröstende Gedanke dass mit meiner Wirbelsäule alles in Ordnung war, wurde sofort von der Erklärung verdrängt warum ich denn keine Gefühle in meinem rechten Arm hatte. Langsam wanderten meine Augen zu meinem vermeintlich abgetrenntem Arm, doch anstatt einen Schreck zu bekommen der darauf beruhte einen blutigen Stumpf zu sehen, wurde ich durch die Tatsache geschockt das ich doch zwei Arme hatte. Was sich nun zuerst mal erfreulich anhört war in Wirklichkeit erschreckend denn anstelle meines normalen Arms befand sich nun eine Prothese die aus Metall zu bestehen schien. Der Ersatz war zwar zweifelsfrei als Arm zu erkennen dennoch wirkte er durch ein klauenähnliches Aussehen und die vielen dünnen Stahldräte und Schläuche die den Arm perfekt mit meiner Schulter verbanden befremdlich. Die Fünf Krallen die nun meine Finger ersetzten wirkten extrem gefährlich da die provisorischen Fingernägel in etwas die schärfe von Rasierklingen hatten. Mein Respekt oder sollte ich besser sagen, meine Angst wurde noch dadurch verstärkt, dass meine neue Hand tief in dem Stein stecken blieb auf den ich mich abstützte um aufstehen zu können. Natürlich war ich Tod dankbar für den neuen Arm, aber ein normaler aus Fleisch und Knochen bestehender Ersatz hätte wirklich bei weitem gelangt. Das Problem des „nich-aufstehen-könnens“ erledigte sich zum Glück, in dem Moment in dem ich registrierte dass ich mich noch in voller Rüstung befand, von alleine. Als ich mich dann mühselig aufrappelte bemerkte ich dass auch mein Helm verschwunden war, was mich allerdings nicht weiter beunruhigte da ich nicht behaupten konnte das mir ein Helm im Moment außer Ballast nichts bringen würde.
Dass mein Zweihänder verschwunden war betrachtete ich mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite war es unvorsichtig zu diesen finsteren Tagen ohne schlagkräftige Waffe durch die Gegend zu laufen andererseits sah ich schon merkwürdig genug aus mit meiner wuchtigen schwarzen Rüstung und nicht zu vergessen mit meiner persönliche Alternative zu einem normalen Arm als dass ich noch einen vier Fuß langen Zweihänder benötigte um Aufsehen zu erregen. Als ob das Schicksal diesen Punkt noch zu untermauern versuchte hörte ich eine tiefe Stimme hinter mir:“ Heda! Freund oder Feind?“ In anbetracht dessen, dass ich gerade vom Tod höchstpersönlich ins Leben zurückgeschickt wurde nachdem mich einer der mächtigsten Dämonen direkt in die Hölle schicken wollte erschienen mir diese Worte irgendwie... wie soll ich sagen... unangemessen. Da der Augenblick für dramatische Reden schon verpatzt war drehte ich mich langsam um und antwortete:“ Wenn du ein Dämon bist, bin ich dein Feind!“
„Dann wollen wir zusammen rasten mein Freund denn die Nacht ist nah und zu zweit ist es um einiges sicherer.“, tönte es zurück. So lernte ich meinen besten Freund Metatron kennen.



Der Verdammte


Jeder der sich dem gewaltigen Bergmassiv von Requiem nährte wusste um die Gefahr die in und um diese höllische

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Kommentare

Eleni schrieb am 2007-02-04 13:36:27:
Obwohl ich kein Fan von "Düsterem" bin, finde ich deinen Schreibstil klasse. Nicht jeder besitzt die Fähigkeit, so fließend und ausdrucksvoll zu schreiben! Und dies ist dir meiner Meinung nach sehr gut gelungen.

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