Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Aus dem Leben > Angst

Im Schein des Mondes

von Jana Dielen

1

Die Backsteine des alten Hauses schimmerten rötlich im trüben Schein des Mondlichtes.
Es war kühl und nebelig auf der wenig bewohnten Landstraße, indem abgelegenen Ort .Ihr Herz raste und Angstschweiß lief ihr über den Nacken. Noch einmal schaute sie zurück zu ihren Freunden und auf John mit seinem Deutschlandtrikot .Sie liebte ihn und das war es was ihr Kraft gab. Und durch das was sie vorhatte erhoffte sie sich neue Freunde und Interesse von John an ihr. „Bleib stark du schaffst das Holly“, machte sie sich selbst Mut.
„Komm zurück es war eine doofe Idee Holly vergiss die Wette und alles was wir gesagt haben wir mögen dich auch so“, versuchte Marla sie noch zurück zuhalten. Doch sie hörte nicht hin. Selbstsicher ging sie voran.
Fest mit beiden Händen umklammert hielt sie die große Taschenlampe.
Sie atmete tief durch und öffnete das rostige Tor des Gartenzaunes. In dem kleinen Vorgraten blühten keine Blumen. Über den vertrockneten Rasen steuerte sie auf Die Tür zu. Die Veranda unter ihren Füßen quietschte. Ein Foto, nur eins müsste sie schießen, um die Mutprobe zu bestehen.
„Warum tu sich das überhaupt? Ich werde ihnen allen beweisen wie stark ich bin.“ Sie wollte die einzige sein die sich traut das „Geisterhaus“ zu betreten. Holly hatte nie recht verstanden warum sich keiner wagte einen Fuß in die alten Gemäuer zu setzten .Doch als sie die schrecklichen Geschichten über das plötzliche verschwinden der Gina Miller in diesem Haus erfuhr wurde ihr einiges klar. Hier konnte etwas nicht mit rechten Dingen zu gehen.
Die Öffentlichkeit ging von Ginas Tod aus .Ihre Leiche jedoch wurde nie gefunden. Die letzten Besitzer dieses Hauses waren auf eine ebenso mysteriöse Weise verschwunden.
Es war düster. Ein Schauer lief ihr über den Rücken als sie vorsichtig die Tür öffnete.
Schmerzen durchfuhren ihren Körper als würde sie mit nackter haut in Brennnesseln fallen, denn sie spürte, dass sie besser wieder kehrt machen sollte.
Doch sie packte der Willen es zu schaffen. Die Tür quietschte. Sie betrat einen großen Saal. Ihre Kehle war wie zugeschnürt.
Außer einem Schrank stand nicht in diesem Raum. Sie wurde ruhiger. Sie hatte zum Notfall doch lieber ein Taschenmesser und ihr Handy mitgenommen. Sie nahm ihre Fotokamera und schaltete sie an. Ein Windzug wehte durch das kaputte Fenster in den Raum.
Sie bekam eine Gänsehaut. „Alles in Ordnung bei dir Holly?“, jetzt war es John der sich anscheinend Sorgen machte. Doch sie gab keine Antwort. Es war ja schließlich seine Idee gewesen mit der Mutprobe, der Wette. Sollte er doch sonst was denken.
„Holly „,riefen auch die anderen nun. „ Nur noch das Foto Leute, dann komm ich bleibt ruhig, bin gleich da.“, dachte sie ein wenig entnervt. Sie richtete die Optik auf den großen Kamin, wollte ein Bild schießen, doch plötzlich spürte sie eine kalte Hand auf ihrer Schulter. Sie zuckte zusammen und drehte sich um, sie blickte in das tote, blasse Gesicht der Gina Miller.

1

Kommentare

otto schrieb am 2006-10-05 15:24:07:
sehr schön jana
jana dielen schrieb am 2006-09-23 16:31:35:
hallo Gertraud...nein hab bis jetzt nur eine Geschichte aber das könnte sich vielleicht bald ändern !
Gertraud schrieb am 2006-09-19 13:14:19:
Spannend geschrieben ! Passt gut zum Thema Angst! Hast du noch andere texte hier ?
Frage mich nur, weshalb der Mondschein im Titel vorkommt...

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.