Der Weg des schwarzen Blutes
von
darkpain
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bedrohlich.
„Nein und… ich habe ohnehin keine Chance, oder?“
Jin lachte bloß als Antwort und Darken vermutete, dass er Recht hatte.
„Dürfte ich dann mein Schwert wieder haben?“ fragte Darken vorsichtig, als Jin wieder aufgehört hatte zu lachen.
„Klar, wir sind ja vorübergehend Partner!“ Jin lächelte, aber es war kein mörderisches, sondern ein warmes und freundliches, Darken hätte nie gedacht das dass bei ihm möglich ist. Er hatte das Gefühl das noch eine Menge Überraschungen auf ihn warteten, er sprang vom Baum und landete leichtfüßig auf dem Boden. Es wunderte ihn nicht das Jin schon unter war und bereits dabei war das Schwert aufzuheben. Jin gab es ihm zurück. Er betrachtete sein schwarzes Schwert und war froh, dass ihm nichts passiert ist.
„Also, wo gehen wir lang?“
„Wir werden in der nächsten Stadt anfangen, also den Fluss entlang!“
„So wie ich es ursprünglich vorhatte, dann lag ich ja gar nicht so falsch!“
„Ja, du hast einen guten Instinkt!“
Langsam setzten sie sich in Bewegung und liefen schweigend nebeneinander her. Nach kurzer Zeit hatten sie das Ende des Waldes erreicht, sie nahmen schweigend Abschied vom kühlen Schatten und machten sich auf in die unerträglich heiße Wüste. Darken hoffte, dass die Wüste sich auch nicht so lang erstrecken würde, wie der Wald. Zum Glück hatten sie den Fluss an ihrer Seite so war das ganze nur halb so schlimm. Sie beide waren ein gutes Team den sie konnten ohne eine Pausen zwei Tage durchlaufen, so würden sie die Stadt schneller erreichen.
Nach einer Woche erreichten sie die schäbige und schmutzige Stadt Mud. Der Name der Stadt passte wirklich gut, den sie bestand augenscheinlich nur aus Dreck und man konnte sich nicht vorstellen dass hier Menschen wohnten. Darken konnte sich nicht vorstellen dass derjenige der ihn in die Wüste gebrachte hier wohnte und er konnte sich auch gut vorstellen warum Jin hier nicht wohnen wollte. Jin lief zielstrebig voran, er schien ganz genau zu wissen wohin er wollte.
Oder zu wem, dachte Darken verbittert. Er hatte Mühe hinter Jin herzukommen, denn er hatte ein ganz schön schnelles Tempo drauf. Abrupt blieb Jin plötzlich stehen und Darken prallte fast gegen ihn. Er schaute an Jin vorbei um zu sehen was ihn zum Stillstand bewegt hatte. Für einen Moment verspürte Darken Trauer, gewann aber schnell die Fassung wieder.
An einem Mast in der Mitte des Platzes war eine Frau befestigt die wie es schien, dem Sterben nahe war. Auf ihrem Gesicht war eine Unmenge von Kratzern zu sehen aus denen es blutete, ihr Haar war verfilzt und stand ab. Sie schien auch auf ihrem Körper unzählige Wunden zu haben denn überall schien sie zu bluten. Ihre Kleidung war an manchen Stellen zerrissen und schmutzig und es sah so aus als hätte man sie auf dem Boden hierher geschleift.
Was, so dachte Darken bitter, vermutlich auch der Fall war.
Sie hatte offensichtlich Mühe ihre Augen offen zu halten und sie atmete schwer. Darken und Jin beobachteten jetzt das Treiben vor dem Masten, die Leute beschimpften sie und hielten Mistgabeln und andere Dinge in die Höhe, die nur darauf warteten jemandem aufzuspießen. Sie beschrieen und beschimpften sie unter anderem mit „Teufelsbrut“ was Darken dazu veranlasste auf seine Hand zu schauen, er konnte nicht sagen warum.
„Wir müssen sie retten!“ sagte Darken ernst.
„Wieso?“
„Wir können das doch nicht zulassen!!! Das ist unmenschlich! Du kennst doch diese Art von Leuten, sobald man ein falsches Wort sagt oder anders denkt als sie, ist man gleich ein böser Mensch oder vom Teufel besessen. Und wenn wir ihr jetzt nicht helfen sind wir genauso arrogante Arschlöcher wie diese Leute dort. Ich kann das nicht ignorieren, den es diese Art von Ignoranz die ich so verabscheue. Und wenn du meinst das sei unter deiner Würde dann tu ich es allein.“
Brodelnder Zorn stieg in ihm auf als er diese Worte sagte und er starrte Jin hasserfüllt an.
Jin sah ihn einen Moment lang überrascht an dann wich dieser Ausdruck und seine Miene war wieder unergründlich.
„Tut mir Leid, du hast Recht, ich habe schon zu viel Menschenunwürdiges Verhalten gesehen, aber das ist kein Grund Menschen einfach so seinem Schicksal zu überlassen wenn man doch selbst etwas dagegen tun kann, ….lass uns gehen!“
Sie gingen Seite an Seite zum Zentrum auf den Masten zu und blieben erst stehen als sie direkt auf dem Podium standen. Die Leute starrten sie entsetzt an, unfähig sich zu rühren. Während Darken die Frau losband, sagte Jin „Wir werden diese Frau jetzt mitnehmen, wer sich beschweren will darf gern zu mir kommen.“
Dabei zog er langsam das Riesenschwert aus seiner Scheide am Rücken und grinste gefährlich den Leuten entgegen, die es nicht wagten Beschwerden auszusprechen.
Als Darken die Frau losgebunden und auf seinen Rücken gepackt hat, gingen sie langsam durch die Stadt, auf der Suche nach einem halbwegs sauberen Pup. Die Frau hing schlaff auf Darken`s Schultern und atmete ruhig. Plötzlich murmelte sie „Danke“ und verlor wohl die Besinnung.
Sie gingen eine Weile durch die Stadt bis sie endlich ein Pup fanden der noch nicht so heruntergekommen war wie die anderen. Während Jin die Bezahlung vornahm, stieg Darken so schnell es ging die Treppe hoch und suchte die Zimmernummer die ihm der Wirt zugerufen hatte. Als er sie fand stieß er die Tür mit seinem rechten Fuß auf und legte die Frau schnell auf das Bett. Er deckte sie noch zu bevor er nach draußen ging um im Jin´s und seinem Zimmer die Lage zu besprechen. Als Darken das Zimmer betrat saß Jin an einem kleinen Tisch zu seiner rechten und blickte ihn mit einem seiner unergründlichen Blicken an.
Plötzlich sagte er: „Morgen sollten wir nach jemandem oder etwas suchen das uns Aufschluss über das Zeichen in deiner Hand geben könnte, wir sollten auch ein paar Leute fragen ob sie in letzter Zeit einen merkwürdigen Fremden in der …... ähm sie nennen es Stadt, gesehen haben.“
Darken musste bei seiner letzten Bemerkung laut lachen als er sich wieder fing fragte er „Was ist mit der Frau?“
„Wir werden morgen nachsehen wie es ihr geht! Sollte es ihr morgen noch nicht besser gehen sollten wir einen Heiler aufsuchen!“
„Na gut….ich für meinen Teil werde jetzt schlafen gehen!“
Eine Hand packte ihren Hals und drückte fest zu. Sie würgt. Wehrt sich mit aller Kraft. Ihre scharfen Fingernägel bohren sich tief in seine Hand. Es wird langsam alles schwarz….wehrt sich dagegen…..schafft es nicht.
Stimmen! Böse, beleidigend, fieses Lachen! Sie wünscht sich die Ohnmacht wieder zurück! Mistgabeln stechen auf sie ein. Steine fliegen auf sie zu. Die Menge schreit. Binden sie von ihrem Pfahl! Binden sie woanders fest! Sie kann nicht sehen wo! Hofft auf ein Ende!
Wiehern! Eine Kutsche fährt los! Sie wird hinterher geschleift! Sie versucht zu schreien! Will sterben! Endlich wieder Schwärze! Die Menge lacht! Schwarz….!
Sie wacht zum zweiten Mal auf! Lebt immer noch! Die Menge lacht, brüllt, schimpft. Sie will weinen! Kann nicht! Alle Tränen schon vor langer Zeit vergossen! Will
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Kommentare
Fanpire1612 schrieb am 2010-03-12 22:35:45:
wie moon dancer schon sagt: klingt interessant. aber ab und zu fehlen kommas an einigen stellen und andere kleine Fehler sind mir aufgefallen. aber sonst find ich es super!! x)
lg
Moon Dancer schrieb am 2010-03-09 19:41:19:
wow, sehr interessant. hoffe du schreibst weiter!!=)
lg
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