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Kategorien > Fantasy > Abenteuer

Der Weg des schwarzen Blutes

von darkpain

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oder tiefen Verzweiflung. Nein! Diesmal aus Glück und Freude. Freude darüber das es die ganze Zeit doch jemandem gab der an sie gedacht hat, der sie vermisst hatte und ihr nicht den Tod wünschte. Seit Jahren hatte sie gedacht, das es solche Menschen gar nicht gab. Immer hatte sie sich gefragt was diese Leute jetzt wieder vorhatten. Genau wie sie bei den Träger geglaubt hatte, das wieder etwas schreckliches mit ihr geschehen wird. Seit langem hatte sie die Hoffnung auf gutes aufgegeben. Jetzt wusste sie das es auch anders sein kann. Ihre Schwester hasste sie nicht. Mit einem lauten Ruf, des Namen ihrer Schwester auf den Lippen rannte sie ihr entgegen und schloss die Ältere wieder in die Arme. Auch ihre Schwester hatte plötzlich Tränen in den Augen und vergrub ihren Kopf in die Schulter ihrer kleineren Schwester. Miranda krallte sich fest, als wollte sie sie nie mehr loslassen. Viel zu schnell löste sich Valerie wieder aus der Umarmung, strich sanft über Miranda´s grünes Haar und sah sie liebevoll an.
„Ich hab dich lieb! Am liebsten würde ich dich nie mehr fortlassen, doch ich muss. Es tut mir leid, du musst noch ein wenig länger ohne mich auskommen. Wir sehen uns wieder, das verspreche ich!“, mit diesen Worten ging sie langsam davon. Immer wieder sah sie sich zu Miranda um und es wirkte als käme sie ihr gleich wieder entgegengelaufen. Miranda war zugleich traurig und glücklich, auch sie hatte eine Aufgabe zu erfüllen. Langsam wischte sie sich die Tränen aus dem Gesicht und sah ihre beiden Gefährten an, die ein wenig geschockt aussahen und sich die ganze Zeit über nicht gerührt hatten. Langsam schienen sie aus dieser Starre aufzuwachen. Als erstes sprach der Träger.
„Tja, also... ich hoffe jemand von euch hat einen plan, ich habe nämlich keinen.“
„Ich würde sagen wir begeben uns zu einer Stadt die wenigstens eine Bibliothek besitzt.“
sagte dieser Jin mit einem verächtlichen Blick auf Mud.
„Dann sollten wir uns wohl eine Landkarte besorgen.“
„Ja, das sollten wir wirklich, am besten noch heute. Ich habe keine Lust mehr auf diese Stadt und auch nicht noch einen Tag länger dieses hässliche Hotel zu bewohnen.“
„ Ich bin einverstanden.“
Miranda nickte bloß als Zustimmung und gemeinsam machten sie sich auf die Suche nach einem Laden der um diese Zeit noch geöffnet hatte. Sie gingen auf das Zentrum der Stadt zu, wie Miranda es am Vortag tat. Miranda war viel zu sehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt um auf den Weg zu achten und überließ es den anderen. Was an sich schon sehr ungewöhnlich war, sonst vertraute sie niemanden. Doch seit ihre Schwester wieder in ihr Leben getreten war, hatte sich alles geändert. Jetzt wusste sie das es Jemanden gab der sie nicht verachtete oder hasste, sondern Jemanden der sie liebte. Dieses Gefühl hatte sie schon seit Jahren nicht mehr gefühlt, sie konnte gar nicht genug kriegen, weshalb sie jetzt in Gedanken war. Jetzt würde sich alles ändern, sie versuchte zu anderen mehr Vertrauen zu fassen.

Jin hätte nicht gedacht das ein Mensch sich von einer Sekunde auf die andere so ändern könnte. Seit diese Valerie aufgetaucht war, schien mit Miranda eine Verwandlung vorzugehen, sie hatte einen etwas glücklicheren Gesichtsausdruck angenommen. Der war besser zu ertragen als dieser ewige ihr-seit-alle-scheiße-Ausdruck. Als sie so durch die Stadt streiften, schien sie ihnen mehr zu vertrauen als vorher, denn sie achtete kaum auf den Weg vor sich und war im Moment wohl etwas abwesend. Also war es Darken und ihm überlassen eine passende Karte zu finden. Als er vorhin diese Wiedersehessszene beobachtet hatte, musste er sich eingestehen das er etwas traurig und eifersüchtig wurde. Denn genau so ein Ende hätte er am liebsten für seinen Bruder und sich gehabt, doch leider war alles anders gekommen. Als er dieses seltsame Haus betreten hatte, waren all die Gefühle wieder aufgetaucht und seit dem versucht er immer wieder nicht ins bodenlose zu stürzen, er stand gerade zu am Abgrund. Es fiel im schwer nicht in seinen Schuldgefühlen zu ertrinken. Gab es damals vielleicht doch noch eine andere Lösung seinen Bruder zu retten? Diese Frage stellte er sich immer wieder und wusste doch keine Antwort darauf. Wieder versuchte er sich mit etwas anderem zu beschäftigen und wandte sich seiner derzeitigen Aufgabe zu: Nicht mehr in dieses stinkende, versiffte Zimmer zurückzukehren. Langsam näherten sie sich dem Zentrum und voller Interesse sah Jin sich um. Immer mehr bestätigte sich seine Vermutung das diese Stadt aus einem riesigen Müllhaufen entstanden war. An allen Enden und Ecken waren riesige Müllberge aufgetürmt und bisher hatte sich niemand die Mühe gemacht, diese zu beseitigen. Vielleicht waren alle diese Menschen die in dieser angeblichen Stadt wohnten, nur lebendig gewordener Müll. Denn einige dieser Müllhaufen sahen durchaus so aus als würden sie gleich von selbst aufstehen. Oder die Bewohner vermarkteten den widerlichen Schleim der aus manchen Haufen herausquoll als Schönheitscreme, das wäre manchen durchaus zuzutrauen. Glücklicherweise hielt er sich von solchem Neumodischen Unsinn fern. Er blieb lieber bei seiner natürlichen Schönheit und bisher hatte ihn noch nie jemand als hässlich beschimpft, vielleicht lag es auch an seinem riesigen Schwert das er immer bei sich trug. Er hatte ihm den Spitznamen Hackebeil verpasst, es war eine Sonderanfertigung, denn leider gab es solch große Schwerte leider nicht im Laden zu kaufen. Der Spitzname rührte daher das es in seiner Form schon einem Hackebeil ähnelte. Das jagte den meisten wohl etwas Angst ein obwohl er doch so eine lieber Kerl war. Darken tippte ihm plötzlich auf die Schulter und zeigte auf ein etwas heruntergekommenes Haus das mehr Löcher in der Fassade hatte als Steine, er fragte sich wie das Haus überhaupt stehen konnte ohne beim kleinsten Windhauch zusammen zusammenzukrachen. Auf einem riesigen Schild das vor dem Haus aufgestellt war, stand: Tag und Nacht geöffnet, kauft bei mir, jaaaaa. Eine einzelne Kerze beleuchtete den Raum hinter dem Schild, was durch die vielen Löcher unschwer zu erkennen war. Hinter einem niedrigen Tresen war ein hagerer, großer......er würde ja jetzt gerne Mann sagen, aber das entsprach leider nicht den Tatsachen. Seine Haut hatte eine ungesunde grünlichbraune Farbe, seine Kopfform sah oval und sehr schmal aus, viel schmaler als bei normalen Menschen. Jetzt aber kam erst der wirklich interessante Teil, seine Augen ähnelten den eines Reptils oder einer Katze den die Pupillen waren schlitzförmig und grün, der Rest schwarz. Die Nase, wenn man es denn so nennen konnte, erinnerten eher an zwei schlitzförmige Löcher die ins Gesicht eingelassen wurden. Der Mund, oder Maul wie er es nennen würde, besaß schmale Lippen und eine Reihe spitzer Zähne, durch die eine spitze, riesige, widerlich tropfende, schwarze Zunge hing. Er hatte sich wohl einen Sack übergezogen, an den er drei Löcher geschnitten hatte, auch trug er eine kurze, braune Hose und kein Schuhwerk. An jedem seiner Zehen

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Kommentare

Fanpire1612 schrieb am 2010-03-12 22:35:45:
wie moon dancer schon sagt: klingt interessant. aber ab und zu fehlen kommas an einigen stellen und andere kleine Fehler sind mir aufgefallen. aber sonst find ich es super!! x)

lg
Moon Dancer schrieb am 2010-03-09 19:41:19:
wow, sehr interessant. hoffe du schreibst weiter!!=)
lg

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